Familienergänzende Kinderbetreuung kann eine wesentliche Entlastung der Eltern darstellen und bildet so einen zentralen Faktor bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 38% der Paarhaushalte und 54% der Alleinerziehenden mit Kindern unter 15 Jahren nehmen Kinderbetreuung in Anspruch. Ist das jüngste Kind unter 7 Jahre alt, sind es gar 52% respektive 70%. Rund ein Fünftel der Paarhaushalte mit Kindern nutzen familienergänzende Kinderbetreuung bis zu einem Tag pro Woche und ein Sechstel mehr als einen Tag pro Woche. Alleinerziehende beanspruchen deutlich öfter mehrere Betreuungstage pro Woche für ihre Kinder, was mit ihrer höheren Erwerbsbeteiligung zusammen hängt. Am häufigsten werden die Kinder durch Verwandte wie die Grosseltern betreut, danach kommen Krippen und Horte; an dritter Stelle liegen Tagesmütter oder Tagesfamilien.
Die Nutzung familienergänzender Kinderbetreuungsangebote hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen: Waren es 2001 noch drei von zehn Haushalten mit jüngstem Kind unter 15 Jahren, sind es 2009 vier von zehn. Diese Zunahme schlägt sich vor allem in vermehrter Nutzung institutionalisierter Angebote wie Kinderkrippen, Tagesschulen, Mittagstischen oder Nachschulbetreuung nieder.
Gleichstellung von Frau und Mann Daten, IndikatorenFamilienergänzende Kinderbetreuung
| Dokument / Objekt | Titel | Periode | |
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Familienergänzende Kinderbetreuung (cc-d-20.05.01.03.06) Bundesamt für Statistik BFS |
2001, 2004, ..., 2009 | |
Letzte Aktualisierung: 4.3.2010
Zuletzt aktualisiert am: 15.03.2010


