Unbezahlte Arbeit Daten, IndikatorenInformelle Freiwilligenarbeit
18,4% der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz führen informelle unbezahlte Arbeiten aus. Anders als bei den ehrenamtlichen und freiwilligen Tätigkeiten für Vereine oder Organisationen übernehmen Frauen viel häufiger unbezahlte Hilfeleistungen für Verwandte oder Bekannte als Männer (22,7% der Frauen gegenüber 13,9% der Männer). Am häufigsten führen die Frauen Hütedienste für bekannte oder verwandte Kinder aus. Bei den Männern stehen andere Dienstleistungen für Bekannte oder Nachbarn an erster Stelle. Personen, welche solche unbezahlten Tätigkeiten ausführen, setzen durchschnittlich beinahe zwei Arbeitstage pro Monat dafür ein (Frauen 17.5 Stunden, Männer 12.2 Stunden pro Monat).
In der deutschsprachigen Schweiz wohnhafte Personen engagieren sich häufiger informell als in der Romandie oder im Tessin Wohnhafte. Das Tessin und die Genferseeregion weisen unterdurchschnittliche Beteiligungsquoten auf, die Zentral- und Nordwestschweiz sowie das Mittelland hingegen überdurchschnittliche. Die Ostschweiz und Zürich liegen im schweizerischen Mittel.

