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Statistik Schweiz

Lebensstandard, soziale Situation und Armut – Daten, IndikatorenAktivitäten

Die Gestaltung der freien Zeit gibt Aufschluss über Deprivationen im Freizeitbereich: es kann vermutet werden, dass beispielsweise ökonomische Benachteiligungen auch einen erschwerten Zugang zum Freizeitangebot bedeuten. Eine allfällige Benachteiligung wird durch die Vielfalt der Freizeitaktivitäten und die Häufigkeit ihrer Ausübung gemessen.

Unter den 13 im Schweizer Haushalt-Panel aufgeführten Freizeitaktivitäten nimmt Lesen einen wichtigen Platz ein: 71% der Bevölkerung ab 14 Jahren lesen täglich. Ebenfalls sehr häufig sind ausserhäusliche Freizeitbeschäftigungen wie Spazieren oder Freunde treffen, die je drei Viertel der Bevölkerung mindestens einmal pro Woche ausüben. Demgegenüber stehen Aktivitäten wie Kurse besuchen, Musizieren und Disco- oder Dancingbesuch an letzter Stelle.

Allgemein gesehen nehmen die Häufigkeit und Vielfalt der unternommenen Aktivitäten tendenziell mit steigendem Einkommen zu. Diese Beziehung hängt allerdings stark von der betrachteten Aktivität ab. So sind es vor allem die kostenpflichtigen Tätigkeiten und die kulturellen Besuche im engeren Sinn (ins Kino gehen; ins Theater, in die Oper oder an eine Kunstausstellung gehen), die vom Einkommensniveau abhängen.

Dok. Titel Periode
Freizeitaktivitäten nach Häufigkeit ihrer Ausübung. Download (XLS). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 45 KB Freizeitaktivitäten nach Häufigkeit ihrer Ausübung
(je-d-16.02.09.04)
Bundesamt für Statistik BFS
2003-2006
Freizeitaktivitäten, mindestens wöchentlich ausgeübt, in % der Bevölkerung ab 15 Jahren. Download (XLS). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 81 KB Freizeitaktivitäten, mindestens wöchentlich ausgeübt, in % der Bevölkerung ab 15 Jahren
(je-d-16.02.09.03)
Bundesamt für Statistik BFS
2000-2006

 

Kulturverhalten in der Schweiz: Erhebung 2008

 

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