Strassenverkehrsdelinquenz - IndikatorensystemEffektive Unsicherheit - Geschwindigkeitsbedingte Unfälle mit Toten oder Schwerverletzten
Die Zahl der schweren Unfälle unter mutmasslichem Geschwindigkeitseinfluss ist zu Beginn der Neunzigerjahre stark zurückgegangen und hat sich zwischen 1996 und 2001 bei durchschnittlich 1500 Fällen pro Jahr eingependelt. In rund 200 dieser Fälle waren Todesopfer zu beklagen. Die Zahl der Unfälle mit Getöteten nimmt nach wie vor ab. 2006 haben die Polizeibeamten in 124 Unfällen mit Getöteten einen mutmasslichen Geschwindigkeitseinfluss festgestellt. Bezogen auf den Motorfahrzeugbestand ist die Zahl der tödlichen Unfälle zwischen 2000 und 2006 um 47% gesunken.
Die Zahl der Unfälle mit schwer Verletzten folgte bis 2005 derselben Tendenz, danach war bis 2006 hingegen eine leichte Zunahme zu verzeichnen. Bezogen auf den Fahrzeugbestand ist die Zahl der Unfälle mit schwer Verletzten zwischen 2000 und 2006 um 24% zurückgegangen.
Der Bundesrat hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten im Strassenverkehr bis 2010 um die Hälfte zu reduzieren (Basisjahr: 2000).
Bedeutung des Indikators:
Die Zahl der Strassenverkehrsunfälle wegen Geschwindigkeitsübertretung, die Todesopfer oder schwer Verletzte gefordert haben, gibt Aufschluss über die effektive geschwindigkeitsbedingte Unsicherheit im Strassenverkehr. Eine Abnahme dieser Zahl deutet auf eine Verbesserung der Sicherheit auf der Strasse hin.
Der Indikator informiert über die Entwicklung der Anzahl Unfälle unter mutmasslichem Geschwindigkeitseinfluss, bei denen eine oder mehrere Personen gestorben oder schwer verletzt wurden. Der Indikator basiert auf der Anzahl Unfälle pro Million Motorfahrzeuge, indexiert auf das Jahr 2000 (der Wert im Jahr 2000=100).
Grenzen des Indikators:
Die Zahl der schweren Unfälle unter mutmasslichem Geschwindigkeitseinfluss ist abhängig von der Anzahl Personen, die schneller als erlaubt fahren, sowie von der Häufigkeit dieses Verhaltens. Diese Zahl wird unter anderem aber auch durch die Sicherheit der Fahrzeuge, die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen, den Anteil der Gurten tragenden Fahrzeuglenkenden und die Qualität des Strassennetzes beeinflusst. So könnten Verbesserungen am Strassennetz und/oder an den Fahrzeugen einen gleich grossen oder gar grösseren Einfluss haben als das Verhalten der Fahrzeuglenkenden in Bezug auf das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit.
Die Angaben zum mutmasslichen Geschwindigkeitseinfluss sind das Ergebnis einer persönlichen Einschätzung der Polizeibeamten. Es ist somit denkbar, dass gewisse Fälle unbemerkt bleiben und die von der Polizei übermittelten Werte eine Unterschätzung darstellen.
Die Zahl der Unfälle mit schwer Verletzten folgte bis 2005 derselben Tendenz, danach war bis 2006 hingegen eine leichte Zunahme zu verzeichnen. Bezogen auf den Fahrzeugbestand ist die Zahl der Unfälle mit schwer Verletzten zwischen 2000 und 2006 um 24% zurückgegangen.
Der Bundesrat hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten im Strassenverkehr bis 2010 um die Hälfte zu reduzieren (Basisjahr: 2000).
Bedeutung des Indikators:
Die Zahl der Strassenverkehrsunfälle wegen Geschwindigkeitsübertretung, die Todesopfer oder schwer Verletzte gefordert haben, gibt Aufschluss über die effektive geschwindigkeitsbedingte Unsicherheit im Strassenverkehr. Eine Abnahme dieser Zahl deutet auf eine Verbesserung der Sicherheit auf der Strasse hin.
Der Indikator informiert über die Entwicklung der Anzahl Unfälle unter mutmasslichem Geschwindigkeitseinfluss, bei denen eine oder mehrere Personen gestorben oder schwer verletzt wurden. Der Indikator basiert auf der Anzahl Unfälle pro Million Motorfahrzeuge, indexiert auf das Jahr 2000 (der Wert im Jahr 2000=100).
Grenzen des Indikators:
Die Zahl der schweren Unfälle unter mutmasslichem Geschwindigkeitseinfluss ist abhängig von der Anzahl Personen, die schneller als erlaubt fahren, sowie von der Häufigkeit dieses Verhaltens. Diese Zahl wird unter anderem aber auch durch die Sicherheit der Fahrzeuge, die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen, den Anteil der Gurten tragenden Fahrzeuglenkenden und die Qualität des Strassennetzes beeinflusst. So könnten Verbesserungen am Strassennetz und/oder an den Fahrzeugen einen gleich grossen oder gar grösseren Einfluss haben als das Verhalten der Fahrzeuglenkenden in Bezug auf das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit.
Die Angaben zum mutmasslichen Geschwindigkeitseinfluss sind das Ergebnis einer persönlichen Einschätzung der Polizeibeamten. Es ist somit denkbar, dass gewisse Fälle unbemerkt bleiben und die von der Polizei übermittelten Werte eine Unterschätzung darstellen.
Weiterführende Informationen:
| Objekt | File | Periode | |
|---|---|---|---|
| 22 KB |
Unfälle mit Getöteten oder Schwerverletzten mit mutmasslichem Geschwindigkeitseinfluss (cc-d-19.03.13.99.52) Bundesamt für Statistik BFS |
1992-2007 | |
Sie können die Indikatoren nach einem der folgenden Aufrufe anwählen:
Zuletzt aktualisiert am: 13.08.2010
