Verzeigungen - AnalysenBetäubungsmitteldelinquenz
Polizeiliche Betäubungsmittelstatistik
Seit 1974 werden die Verzeigungen der Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz von den kantonalen Polizeibehörden statistisch erfasst. Seit dem Jahr 1990 ist es zudem möglich, mit Hilfe eines Personenidentifikators verzeigte Personen innerhalb eines Kalenderjahres wieder zu erkennen und somit Mehrfachverzeigungen zu identifizieren.
Pro Verzeigung werden alle Straftaten (Konsum und Handel inkl. Schmuggel) und jede Substanz registriert. Es kann also Verzeigungen mit mehreren Straftaten im Zusammenhang mit verschiedenen Substanzen geben. Es gibt auch Verzeigungen, bei denen lediglich der Fund und die Sicherstellung von Betäubungsmitteln registriert werden, da kein Beschuldigter ermittelt wurde. Diese Fälle und Verzeigungen, bei denen die Tathandlung (Konsum oder Handel) nicht bekannt war, werden bei den Auswertungen nicht berücksichtigt.
Anhand dieser Statistik soll versucht werden, die Entwicklung und Struktur der Betäubungsmitteldelinquenz zu analysieren. Dabei darf nicht aus den Augen verloren werden, dass es sich bei den polizeilich registrierten Straftaten im Betäubungsmittelbereich um Kontrolldelinquenz handelt. D.h. es gibt im eigentlichen Sinn keine geschädigte Person, die die begangenen Straftaten bei der Polizei meldet. Die Polizei stellt selber Ermittlungen an und führt Kontrollen durch, um diese Straftaten zu verfolgen. Das Ausmass der Verzeigungen hängt somit nicht nur von der Anzahl begangener strafbarer Handlungen ab, sondern auch von den der Polizei zur Verfügung stehenden Ressourcen und der jeweiligen Prioritätensetzung. Hinzu kommen Gelegenheitsstrukturen insbesondere beim Konsum. Findet dieser vermehrt im öffentlichen Raum statt, dann steigt die Anzeigewahrscheinlichkeit. Dies trifft insbesondere auf Personen zu, die keine Wohnung mehr haben oder auf den Konsum von Substanzen, die immer breitere soziale Akzeptanz finden.
Seit 1974 werden die Verzeigungen der Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz von den kantonalen Polizeibehörden statistisch erfasst. Seit dem Jahr 1990 ist es zudem möglich, mit Hilfe eines Personenidentifikators verzeigte Personen innerhalb eines Kalenderjahres wieder zu erkennen und somit Mehrfachverzeigungen zu identifizieren.
Pro Verzeigung werden alle Straftaten (Konsum und Handel inkl. Schmuggel) und jede Substanz registriert. Es kann also Verzeigungen mit mehreren Straftaten im Zusammenhang mit verschiedenen Substanzen geben. Es gibt auch Verzeigungen, bei denen lediglich der Fund und die Sicherstellung von Betäubungsmitteln registriert werden, da kein Beschuldigter ermittelt wurde. Diese Fälle und Verzeigungen, bei denen die Tathandlung (Konsum oder Handel) nicht bekannt war, werden bei den Auswertungen nicht berücksichtigt.
Anhand dieser Statistik soll versucht werden, die Entwicklung und Struktur der Betäubungsmitteldelinquenz zu analysieren. Dabei darf nicht aus den Augen verloren werden, dass es sich bei den polizeilich registrierten Straftaten im Betäubungsmittelbereich um Kontrolldelinquenz handelt. D.h. es gibt im eigentlichen Sinn keine geschädigte Person, die die begangenen Straftaten bei der Polizei meldet. Die Polizei stellt selber Ermittlungen an und führt Kontrollen durch, um diese Straftaten zu verfolgen. Das Ausmass der Verzeigungen hängt somit nicht nur von der Anzahl begangener strafbarer Handlungen ab, sondern auch von den der Polizei zur Verfügung stehenden Ressourcen und der jeweiligen Prioritätensetzung. Hinzu kommen Gelegenheitsstrukturen insbesondere beim Konsum. Findet dieser vermehrt im öffentlichen Raum statt, dann steigt die Anzeigewahrscheinlichkeit. Dies trifft insbesondere auf Personen zu, die keine Wohnung mehr haben oder auf den Konsum von Substanzen, die immer breitere soziale Akzeptanz finden.
Allgemeine Entwicklung
Betrachtet man die Verzeigungen im Total, dann ist von Anfang der siebziger bis Anfang der neunziger Jahre ein konstanter Anstieg der Verzeigungen von ca. 5000 Verzeigungen im Jahr 1974 auf 20'000 im Jahr 1990 zu beobachten. Ein sprungartiger Anstieg ist sodann zwischen den Jahren 1990 und 1993 zu verzeichnen (auf fast 38'000). Danach ist der Zuwachs schwächer, bleibt aber konstant. Seit 2004 kommt es wieder zu einem leichten Rückgang. Diese Entwicklung verläuft je nach Straftat oder Substanz sehr unterschiedlich. Die verschiedenen Bereiche der Betäubungsmitteldelinquenz werden im Folgenden anhand der Daten 1990 – 2008 dargestellt.
(Weitere Informationen finden über das Navigationssystem rechts oben.)
Zuletzt aktualisiert am: 02.02.2011
