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Statistik Schweiz

Opfer von Straftaten – Daten, Indikatoren Überblick: Kommentar

Opferhilfestatistik

Beratungen
In der Opferhilfestatistik wird die Anzahl der Beratungen von Opfern, die Hilfegesuche an Opferberatungsstellen richteten, erhoben. Es werden Beratungen und nicht Personen erfasst. Eine Beratung kann Straftaten betreffen, die mehrere Male begangen wurden. Infolge der Abwesenheit einer Personenidentifikation kann eine Person mehrmahls erfasst werden. Ebenfalls erhoben werden Gesuche um Entschädigung und Genugtuung und die getroffenen Entscheide.

Zur Entwicklung

Die Anzahl der Beratungen ist von 15'500 im Jahre 2000 auf 29'300 im Jahre 2007 angestiegen und hat leicht (28'800 Beratungen) im Jahre 2008 abgenommen. Diese Entwicklung ist nicht notwendigerweise mit einem Anstieg der Gewaltdelikte zu interpretieren, sondern belegt eine verstärkte Unterstützung von Opfern. Diese ging einher mit einer zunehmenden Sensibilität gegenüber von Gewalttaten in der Gesellschaft. Sie drückt sich auch in der zunehmenden Kriminalisierung von Gewalt im Familien- und Bekanntenkreis aus.

Entschädigungen und Genugtuungen
Die Zahl der Anträge auf Entschädigung und Genugtuung ist zwischen 2005 und 2008 gestiegen, nachdem sie zwischen 2004 und 2005 abgenommen hatte.


Neuchâtel, Juni 2009

 

Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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