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Statistik Schweiz

Öffentliche FinanzenPanorama

Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Öffentliche Finanzen» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.

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Das Panorama zu «Öffentliche Finanzen»

Dokument / Objekt Titel Periode
Öffentliche Finanzen: Panorama. Download (). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 203 KB   Öffentliche Finanzen: Panorama
(xx-d-00.01-pan-18)
Bundesamt für Statistik BFS
2014
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Aus dem Inhalt

Die ausgeprägten Defizite in den 1990er-Jahren führten zu einem spektakulären Anstieg des öffentlichen Schuldenstandes. Dieser verdoppelte sich innert eines Jahrzehnts und erreichte Ende 2004 mit 245,9 Mrd. einen Höchstwert (52,8% des BIP). Die Schuldenquote erreichte ihr Maximum von 53,4% bereits 2003, nachdem sie 1990 noch 30,9% betragen hatte. Sowohl der Bund als auch die Kantone und Gemeinden trugen zum Anstieg der Verschuldung bei. Am stärksten war jedoch der Anstieg beim Bund, dessen Bruttoschuld von 38,1 Mrd. (11,2% des BIP) im Jahr 1990 auf 130,4 Mrd. (27,2% des BIP) im Jahr 2005 kletterte.

Dank der Einführung der Schuldenbremse beim Bund, der vergangenen konjunkturellen Erholung sowie den damit einhergehenden, zum Teil hohen Überschüssen sowie der Ausschüttung der überschüssigen Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank konnte seit 2003 die Bruttoschuldenquote der einzelnen Sektoren und somit auch diejenige des Gesamtstaates kontinuierlich gesenkt werden. Die Bruttoschuldenquote liegt seit 2008 unter 40% des BIP und sank bis 2011 auf 35,5%.


Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama

  • Rechnungsabschlüsse: Das ordentliche Finanzierungsergebnis des Staates hat sich 2011 gegenüber 2010 verbessert; es wurde ein Überschuss von 5,5 Mrd. Fr. erzielt. Mit 1,4 Mrd. im Jahre 2011 lag der ordentliche Saldo des Bundes um 1,5 Mrd. tiefer als im Vorjahr. Diese Abnahme ist insbesondere auf das Massnahmenpaket zur Abfederung der Frankenstärke und auf eine Zunahme der Transferzahlungen an die Sozialversicherungen zurückzuführen.
  • Staatsquote: Die Staatsquote entspricht den nach dem GFS-Modell der Finanzstatistik ermittelten Ausgaben der öffentlichen Haushalte in Prozent des nominalen BIP. Seit den 1970er-Jahren stieg die Staatsquote kontinuierlich an und erreichte 2003 mit 37,2% ihren Höchstwert, nachdem sie 1990 noch 30,7% betragen hatte.
  • Fiskalquote: 2011 verursachte die Zunahme der Steuereinnahmen des Bundes und der Sozialversicherungen einen Anstieg der Fiskalquote auf 28,6% des BIP.
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