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Statistik Schweiz

Öffentliche FinanzenPanorama

Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Öffentliche Finanzen» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.

Wer nicht einen allgemeinen Überblick, sondern vor allem die aktuellsten Zahlen und detailliertere Daten sucht, findet sie in den Angeboten der einzelnen Unterthemen in der Navigation links.

Das Panorama zu «Öffentliche Finanzen»

Dokument / Objekt Titel Periode
Öffentliche Finanzen: Panorama. Download (). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 392 KB   Öffentliche Finanzen: Panorama
(xx-d-00.01-pan-18)
Bundesamt für Statistik BFS
2012
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Aus dem Inhalt

Die ausgeprägten Defizite in den 1990er-Jahren führten zu einem spektakulären Anstieg des öffentlichen Schuldenstandes. Dieser verdoppelte sich innert eines Jahrzehnts und erreichte Ende 2004 mit 245,9 Mrd. einen Höchstwert (54,5% des BIP). Die Schuldenquote erreichte ihr Maximum von 54,9% bereits im Vorjahr, nachdem sie 1990 noch 31,7% betragen hatte.

Sowohl der Bund als auch die Kantone und Gemeinden trugen zum Anstieg der Verschuldung bei. Am stärksten war jedoch der Anstieg beim Bund, dessen Bruttoschuld von 38,1 Mrd. (1990) auf 130,4 Mrd. im Jahr 2005 kletterte.

Dank der konjunkturellen Erholung und der Ausschüttung der überschüssigen Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank vermochten die öffentlichen Haushalte seit 2005 ihre Bruttoschulden auf 209,0 Mrd. Fr. im Jahr 2009 zu reduzieren, was einer Schuldenquote von 39,0% entspricht.


Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama

  • Rechnungsabschlüsse: Wie bereits 2009 ist auch das Rechnungsergebnis des Sektors Bund für 2010 deutlich besser ausgefallen als erwartet: Der ordentliche Saldo steigt auf fast 3 Mrd. an. Bei den Kantonen dürften die befürchteten Defizite 2010 ebenfalls ausbleiben. Insbesondere das starke Wachstum der Einnahmen sorgt für einen geschätzten Überschuss von wiederum über 2 Mrd. Auch die Gemeinden können den Saldo wieder leicht verbessern.
  • Staatsquote: Die Staatsquote misst die Staatsausgaben der öffentlichen Haushalte in Prozent des BIP gemäss dem international vergleichbaren GFS-Modell der Finanzstatistik. Sie erhöht sich im Jahr 2010 auf 34,5%, nachdem sie im Jahr 2008 mit 32,6% den niedrigsten Wert des laufenden Jahrzehnts erreichte. 
  • Ausgaben nach Ausgabengebieten: Werden die Ausgaben des staatlichen Sektors nach Aufgabengebieten gegliedert, so entfallen im Jahr 2009 36,2% der Ausgaben für die soziale Sicherheit und 17,4% auf die Bildung. Die restlichen Ausgabenpositionen liegen unter der 10%-Marke.
  • Fiskalquote: Die Fiskalquote misst die gesamten Fiskaleinnahmen (Steuern und Sozialversicherungsabgaben) im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt. Mit einer Fiskalquote von 29,7% (2009) ist die Schweiz im internationalen Vergleich weiterhin relativ gut positioniert – ein wichtiger Standortvorteil.
Zuletzt aktualisiert am: 06.03.2012
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