An den Grossratswahlen 2012 glänzten die SVP und die FDP, in einigen Bezirken auch die CVP, mit den überparteilich attraktivsten Listen, mit denen sie viele Panaschierstimmen anzogen. Auf den eigenen Wahlzetteln am wenigsten Panaschierstimmen abgeben mussten die SVP und die EDU. Dies zeigt die Analyse der Panaschierdaten, welche die Dienststelle für Statistik soeben publiziert hat.
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Der Bericht zur Wahlbeteiligung an den Wahlen vom 23. Oktober 2011 bietet erstmalig statistische Auswertungen zu den Wählenden in der Stadt Bern anlässlich Eidgenössischer Wahlen. Dies, nachdem bereits seit 1980 die Wahlbeteiligung an den Gemeindewahlen der Stadt Bern statistisch ausgewertet wird. Erstellt werden die Berichte zu den Wahlbeteiligungen von den Statistikdiensten der Stadt Bern.
Neuchâtel, 02.12.2011 (BFS) - Bei den Nationalratswahlen 2011 hat die Entwicklung des Parteiensystems der letzten Jahrzehnte eine Änderung erfahren. Zwar hielt der Prozess, wonach die traditionellen bürgerlichen Parteien FDP/Die Liberalen (im Folgenden FDP genannt) und CVP an Parteistärke verlieren, weiter an. Von diesen Verlusten profitierten erstmals seit langem nicht mehr die SVP, sondern die jungen Parteien GLP und BDP. Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der neuen Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS), die samt einer ausführlichen Dokumentation der Resultate der Nationalratswahlen von 1971 bis 2011 auf CD-ROM auf die konstituierende Sitzung des neu gewählten Parlamentes hin der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
An den Nationalratswahlen 2011 legt die SVP die überparteilich attraktivste Liste vor und vermochte zudem ihre eigene Wählerschaft am besten vom Panaschieren «abzuhalten». Eindeutiger Panaschierkönig war Peter Spuhler. Dies geht aus den soeben veröffentlichten Statistischen Mitteilungen «Nationalratswahlen 2011» hervor, in der die Panaschierdaten unter die Lupe genommen werden.
Die Auswertung der Wahlbeteiligung 2011 zeigt, dass Männer immer noch deutlich häufiger an die Urne gehen als Frauen. Bei den Frauen lag die Beteiligung mit 45,8 Prozent rund sechs Prozentpunkte tiefer als bei den Männern (51,6%). Noch grösser sind die Differenzen zwischen den Altersgruppen: Nur jede(r) Dritte der unter-30-Jährigen nimmt am Urnengang teil. Danach steigt die Beteiligung mit zunehmendem Alter an.
Neuchâtel, 29.10.2010 (BFS) - Mit der Neuauflage des E-Dossiers „Wahlen“ bietet das Bundesamt für Statistik (BFS) Interessierten ein speziell zusammengestelltes Informationsangebot zur Wahlstatistik an. Die benutzerfreundliche Navigation in einem Internetbrowser erlaubt das rasche Auffinden von Tabellen und anderen Dokumenten aus der Fülle der Statistik der eidgenössischen und kantonalen Wahlen.
Für den politischen Prozess sind sie zentral. Dennoch weiss man im Grunde genommen nur wenig über sie, denn sie melden sich nur alle paar Jahre zu Wort - und das selbstverständlich anonym. Nächstes Jahr wird es - unter anderem anlässlich der Nationalratswahlen - wieder so weit sein. Grund genug, sich die Frage zu stellen: Wie ticken die Wählerschaften der Parteien im Kanton Zürich? Die neuste Publikation des Statistischen Amtes versucht sie zu beantworten.
Das Statistische Jahrbuch der Stadt Zürich ist soeben erschienen. Bewährt und begehrt, ist es ein wichtiges Aarbeitsmittel für die einen oder aber ein schöner, zum Verweilen einladender Schmökerband für die anderen. Das Buch bietet mit seinen 544 Seiten die umfassendsten statistischen Informationen über die Stadt Zürich und seine Wohnquartiere
Neuchâtel, 22.01.2009 (BFS) - Wie lauteten die Parteiparolen bei der Abstimmung über die Erweiterung der Personenfreizügigkeit 2005? Wer lancierte das Referendum? Welche Kantone, Bezirke und Gemeinden haben ihr zugestimmt, welche abgelehnt? Wie verlief die Abstimmungskampagne? Wie gingen andere Abstimmungen über die Europafrage aus? Auf solche Fragen weiss SWISSVOTES, die neue Online-Datenbank zu den eidgenössischen Volksabstimmungen, die Antwort. Die Plattform wurde am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Bundeskanzlei (BK) und dem Bundesamt für Statistik (BFS) entwickelt.
Neuchâtel, 03.12.2007 (BFS) - Die grossen Gewinnerinnen der Nationalratswahlen 2007 waren die SVP und die Grünen, welche sich erneut steigerten (um je 2,2 Prozentpunkte). Grosse Verliererinnen waren die SPS mit Verlusten von 3,8 Prozentpunkten und die FDP, welche seit 1979 kontinuierlich an Wählerstärke einbüsst. Die Parteienstärke der Bürgerlichen und Rechtsparteien verbesserte sich insgesamt leicht auf 63,5 Prozent, SPS, Grüne und die kleinen Linksparteien wurden dagegen zusammen um 2,0 Punkte schwächer (30,4%). Diese und weitere Ergebnisse samt einer ausführlichen Dokumentation der Resultate der Nationalratswahlen von 1971 bis 2007 finden sich in der neuen Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS), welche auf die konstituierende Sitzung des neu gewählten Parlamentes hin der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich fällen bei eidgenössischen Volksabstimmun-gen vergleichsweise häufig den gleichen Entscheid wie die Gesamtschweiz. Seit 1981 entsprachen bei 190 von 220 untersuchten Abstimmungen bzw. bei rund 86 Prozent die Mehrheitsverhältnisse in der Stadt Zürich denjenigen der Eidgenossenschaft. Dabei ist der Trend zu beobachten, dass sich der Anteil der Abstimmungen, bei welchen die Stadt Zürich von der Schweiz majorisiert wird, kleiner wird.
Neuchâtel, 27.03.2007 (BFS) - Die einzigartigen Stimmengewinne der SVP haben nicht nur die Schweizer Parteienlandschaft verändert, auch das Verankerungsmuster der SVP hat sich grundlegend gewandelt - Die SVP hat auch in den städtischen Gemeinden Fuss gefasst - SPS und Grüne haben ihre Hochburgen in den Städten und bei den Beschäftigten im sozialen Bereich - Das Instrument der Listenverbindung nützte eher den kleine Parteien, dafür hatten die grossen Parteien mehr Proporzglück. Dies sind ausgewählte Ergebnisse zweier Studien des Bundesamtes für Statistik (BFS) zu den Nationalratswahlen 2003, welche einerseits die Wahlergebnisse in einer Feinauswertung analysieren und dokumentieren und andrerseits die Motive und Merkmale der Wählerinnen und Wähler beschreiben.
Die fünf grössten Schweizer Städte werden von rotgrünen Mehrheiten regiert. Der Vormarsch der SVP in die Regierungen und Parlamente der kleineren und mittelgrossen Städte hält an. In den Exekutiven der Städte machen die Frauen mittlerweile rund 25% aus, in den Legislativen beträgt ihr Anteil 31 Prozent. Dies sind einige Ergebnisse einer Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS), in welcher die Ergebnisse der Wahlen in die Gemeindebehörden von 1983 bis 2005 analysiert werden.
Drei klar unterscheidbare politisch-weltanschauliche Hauptausrichtungen prägen das Wahl- und Abstimmungsverhalten der Stimmberechtigten im Kanton Zürich. Das geht aus einer Studie hervor, die das Statistische Amt eben veröffentlicht hat.
Wer Wahl- und Abstimmungsergebnisse räumlich analysieren will, für den ist der neue Politische Atlas der Schweiz des Bundesamtes für Statistik (BFS) das Arbeitsinstrument. Die CD-ROM enthält einen interaktiven Atlas zur Visualisierung von Wahl- und Abstimmungsergebnissen. Für vertiefte Betrachtungen und eigene Analysen stehen umfangreiche Tabellensätze mit den Wahl- und Abstimmungsergebnissen der letzten rund hundert Jahre zur Verfügung.
Frauen werden nicht nur weniger häufig als Kandidatinnen nominiert, sie werden auch weniger häufig gewählt: Die «statistische» Chance, gewählt zu werden, war bei den Nationalratswahlen 2003 für die Frauen 1,6-mal kleiner als für die Männer. Am besten schnitten bei den Nationalratswahlen 2003 die Frauen der rotgrünen Parteien ab; sie haben weitgehend mit den Männern gleichgezogen. Die Frauenanteile unter den Gewählten sinken jedoch, je weiter rechts sich eine Partei positioniert; die SVP bringt es im Nationalrat noch auf 5,5% Frauen. Dieses und weitere Ergebnisse samt einer ausführlichen Dokumentation der Resultate der Frauen und Männer bei den Nationalratswahlen sowie bei den Ständeratswahlen und den kantonalen Parlamentswahlen von 1971 bis 2003 finden sich in der neuen Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Hauptmerkmal der Nationalratswahlen 2003 war der weitere Vormarsch der SVP. Sie steigerte ihre Parteistärke auf 26,7% und ist nun klar die wählerstärkste Partei. Zweite Wahlsieger neben der SVP waren die Grünen, die 2,7 Punkte zulegten und mit 8,0% wieder an ihr bisher bestes Wahlergebnis von 1987 herankamen. Die Umgruppierung des bürgerlichen Lagers nach rechts einerseits und die Stärkung des links-grünen Lagers andrerseits führte zu einer weiteren Polarisierung des schweizerischen Parteiensystems. Diese und weitere Ergebnisse samt einer ausführlichen Dokumentation der Resultate der Nationalratswahlen von 1971 bis 2003 finden sich in der neuen Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS), welche auf die konstituierende Sitzung des neugewählten Parlamentes hin der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Im europäischen Vergleich stellt das schweizerische Parteiensystem wie auch seine Veränderungen in den letzten dreissig Jahren keinen Sonderfall dar, auch wenn die hiesige Parteienlandschaft durchaus durch schweizerische Besonderheiten geprägt ist. So ist in der Schweiz die Zahl der Parteien überdurchschnittlich gross und es gibt eine Vielzahl politisch thematisierter Konfliktlinien. Die politische Linke ist im internationalen Vergleich sehr schwach und die bürgerlichen Parteien sind überdurchschnittlich stark. In den letzten dreissig Jahren haben sich die kantonalen Parteiensysteme einander angeglichen, es können gegenwärtig aber immer noch mehrere Typen von kantonalen Parteienstystemen unterschieden werden. Das sind Ergebnisse zweier Studien, welche die beiden Berner Politologie-Professoren Klaus Armingeon und Andreas Ladner im Auftrag des Bundesamtes für Statistik (BFS) erstellt haben.
Der Bundesrat will den Datenaustausch zwischen der Bevölkerung und den Behörden sowie zwischen den Einwohnerregistern der Gemeinden und Kantone und anderen Personenregistern (z.B. Zivilstandsregister, Ausländerregister, Sozialversicherungsregister) vereinfachen und sicherer machen. Er strebt eine Lösung an, die einerseits den Persönlichkeitsschutz gewährleistet und andererseits mehr Verwaltungseffizienz und finanzielle Einsparungen ermöglicht. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) soll zusammen mit einer interdepartementalen Koordinationsgruppe ein Detailkonzept erarbeiten.
Im und für das Wahljahr 2003 legt das Bundesamt für Statistik (BFS) mit der soeben erschienenen Übersicht und Analyse eine umfassende Dokumentation der Nationalratswahlen 1999 vor. Überragende Siegerin bei den Nationalratswahlen 1999 war die SVP mit Stimmengewinnen von fast 8 Prozentpunkten und 15 Mandatsgewinnen - Gewinner waren aber auch die 50- bis 59-Jährigen, die mehr als die Hälfte der 200 Sitze im Nationalrat besetzen konnten. Kandidatinnen und Kandidaten unter 40 Jahren hatten statistisch gesehen nur eine geringe Chance, gewählt zu werden. Die Strategie der rotgrünen Parteien, ihre Wahllisten konsequent zu verbinden, zahlte sich mandatsmässig aus, während die bürgerlichen Parteien mit ihrer «selektiven» Bündnispolitk vom Instrument der Listenverbindung nicht besonders zu profititeren vermochten. Dies sind einige der zahlreichen Aussagen aus dem Analyseband.
Der Bundesrat hat heute das Vernehmlassungsverfahren zum Entwurf des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Personenregister eröffnet. Mit diesem Gesetzesentwurf sollen Statistiken in Zukunft vermehrt auf der Grundlage von vorhandenen Verwaltungsdaten erstellt werden, um die Befragten zu entlas ten. Erreicht werden soll dieses Ziel mit einer gesamtschweizerischen Harmonisierung der amtlichen Personenregister. Dabei spielen die kommunalen und kantonalen Einwohnerregister eine zentrale Rolle, weil sie die gesamte Wohnbevölkerung der Schweiz erfassen. Das Vernehmlassungsverfahren dauert bis zum 30. April 2003.
Die Abstimmung über den UNO-Beitritt polarisierte die Städte und die Landgemeinden vor allem in der Deutschschweiz. Die Städte sagten Ja zum Beitritt, die Landgemeinden lehnten ihn ab. Im Vergleich zur UNO-Abstimmung von 1986 steigerte vor allem die Romandie den Ja-Stimmenanteil markant, während die italienische Schweiz die Zustimmung nur leicht erhöhte. Die drei Grossregionen Ostschweiz, Zentralschweiz und Tessin wurden beim UNO-Entscheid majorisiert. Bei Abstimmungen ist das Tessin relativ häufig in dieser Situation, die beiden anderen Regionen werden dagegen selten überstimmt. Dies sind einige Ergebnisse einer Analyse der Gemeinderesultate durch das Bundesamt für Statistik (BFS).
In Neuchâtel findet vom 26. bis 28. Juni 2001 ein Symposium zum Thema "Sozialberichterstattung und politisches Monitoring" statt, das vom Bundesamt für Statistik (BFS) organisiert wird. Nationale und internationale Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft, Experten und Verantwortliche von staatlichen und nicht staatlichen Organisationen, die im Bereich der Statistik tätig sind, werden sich zu diesem Thema äussern. Erwartet werden rund 150 Personen aus der gesamten Schweiz. Ziel dieser Konferenz ist es, die Anwendung von statistischen Informationen und die Entwicklung von Indikatoren zu fördern und somit die Grundlagen für eine systematischere Analyse einer nachhaltigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Entwicklung in der Schweiz zu schaffen.
Gegenwärtig nehmen die Frauen in den Exekutiven der grösseren Schweizer Gemeinden knapp jeden 4. Sitz ein; eine Gemeindepräsidentin gibt es in jeder 9. Gemeinde. Die Linksparteien stellen in den Gemeindeexekutiven mit Abstand am meisten Frauen und im Vergleich der Sprachregionen finden sich in den Deutschschweizer Gemeindeexekutiven mehr Frauen als in der lateinischsprachigen Schweiz. Frauen, die in eine Gemeindeexekutive gewählt wurden, sind in diesen meistens zu einem niedrigeren Grad beschäftigt als die Männer und stehen meistens Ressorts vor, welche "traditionelle Frauenaufgaben" beinhalten. Dies geht aus einer Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor, die auf den 14. Juni hin vorgestellt wird.
Bei den drei Energievorlagen war ein relativ deutlicher Stadt-Land-Gegensatz festzustellen: Die Städte erreichten höhere Zustimmungswerte als die Landgemeinden. Die 18%-Initiative polarisierte die Gemeinden - wie schon bei früheren ausländerpolitischen Vorlagen - hauptsächlich entlang der sprachregionalen Achse. Die französische Schweiz lehnte die Initiative deutlicher ab als die deutsche und italienische Schweiz. Keine regionale Polarisierung war beim konstruktiven Referendum auszumachen. Das sind einige Ergebnisse einer statistischen Analyse der Gemeindeergebnisse durch das Bundesamt für Statistik (BFS).