Neuchâtel, 11.04.2011 (BFS) - In der Schweiz erreichen viele kulturelle Aktivitäten eine hohe Teilnahmequote. Sie werden jedoch von den verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich ausgeübt. Diese Unterschiede sind auf soziodemografische Faktoren zurückzuführen, insbesondere was die Häufigkeit der Ausübung betrifft. Bei den 75-jährigen und älteren Personen, den Personen mit eher tiefem Ausbildungsniveau sowie den Haushalten mit einem geringen Einkommen gibt es mehr Personen, die nicht an kulturellen Aktivitäten teilnehmen als bei anderen Bevölkerungsgruppen. Die vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierte vertiefende Analyse ergänzt und nuanciert die ersten Ergebnisse, wobei neue Aspekte untersucht werden.
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Neuchâtel, 04.02.2011 (BFS) - Die ersten Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführten Erhebung 2010 über die Internetnutzung zeigen, dass die Mehrheit der Internetnutzerinnen und -nutzer um die Sicherheit im Internet besorgt sind und verschiedene Schutzmassnahmen ergreifen. Im Jahr 2010 verfügten mehr als drei Viertel (77%) der privaten Haushalte über einen Internetanschluss, wobei sich der Hochgeschwindigkeitsanschluss durchgesetzt hat. Stark auf dem Vormarsch ist der mobile Internetzugang über das Mobiltelefon.
Neuchâtel, 25.06.2010 (BFS) - In der Schweiz hängt die Kultur stark vom finanziellen Engagement der öffentlichen Gemeinwesen ab. Im Jahr 2007 beliefen sich die öffentlichen Kulturausgaben auf insgesamt 2,24 Milliarden Franken. Davon wurden 46 Prozent von den Gemeinden, die in unserem Land die erste Ebene der Kulturförderung bilden, 39 Prozent von den Kantonen und 15 Prozent vom Bund übernommen. Dieser Betrag entsprach im betreffenden Jahr 1,5 Prozent der Gesamtausgaben der öffentlichen Hand. Zehn Jahre nach der letzten Studie zur Kulturfinanzierung durch die öffentliche Hand sind dies einige der wichtigsten Ergebnisse einer neuen Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Bern, Neuchâtel, 23.06.2009 (BAK/BFS) - Konzerte besuchen, Denkmäler besichtigen und ins Kino gehen sind die häufigsten kulturellen Aktivitäten in der Schweiz. Sie werden von rund zwei Dritteln der Bevölkerung ausgeübt. Tendenziell nutzen die jungen Leute das kulturelle Angebot am meisten, insbesondere im Bereich Kino oder Konzerte. Faktoren wie das Ausbildungsniveau oder das Haushaltseinkommen spielen beim Zugang zur Kultur eine wichtige Rolle. Häufig werden auch kulturelle Aktivitäten selber von engagierten Amateuren ausgeübt, insbesondere im Bereich der Musik. Dies geht aus den neusten vom Bundesamt für Statistik (BFS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur (BAK) veröffentlichten Ergebnissen hervor.
Das Statistische Jahrbuch der Stadt Zürich ist soeben erschienen. Bewährt und begehrt, ist es ein wichtiges Aarbeitsmittel für die einen oder aber ein schöner, zum Verweilen einladender Schmökerband für die anderen. Das Buch bietet mit seinen 544 Seiten die umfassendsten statistischen Informationen über die Stadt Zürich und seine Wohnquartiere
Neuchâtel, 17.04.2008 (BFS) - Mit Ausnahme der Jahre 1939-42 wurden bis in die Mitte der 60er-Jahre weniger als zehn Schweizer Kino-Langfilme pro Jahr produziert. Seit 1968 hat sich das Produktionsvolumen verdreifacht und beträgt seit 2002 durchschnittlich 70 Filme pro Jahr. Die Anzahl internationaler Koproduktionen (davon mehr als 80% mit europäischen Ländern) hat sich im selben Zeitraum vervierfacht. Das häufigste Genre in der Schweizer Filmproduktion ist der Dokumentarfilm. Soweit die wichtigsten Ergebnisse einer Analyse, die das Bundesamt für Statistik (BFS) zusammen mit der Cinémathèque Suisse, dem Schweizer Filmarchiv, durchgeführt hat.
Neuchâtel, 23.01.2007 (BFS) - 876 verschiedene Filme (Schweizer Filme oder Koproduktionen), 2640 Ausstrahlungen, ein Viertel davon in der Primetime, zwischen 42 und 62 Prozent (je nach Fernsehkanal) dieser Filme zweimal oder öfter ausgestrahlt - soweit einige zentrale Ergebnisse der neuen Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Ausstrahlung von Filmen am Fernsehen. Untersucht wurden die Jahre 2000 bis 2005.
Die Produktion von Schweizer Filmen hat in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt, vor allem im Bereich der TV- und Dokumentarfilme. Gleichzeitig steigt auch der Umfang der Förderbeiträge stark an, wobei diesbezüglich heute das Fernsehen an erster Stelle steht. Dennoch haben Schweizer Filme, von wenigen Ausnahmen abgesehen, immer noch Mühe, ihr Publikum zu finden, obwohl die Kinobesuche allgemein zunehmen. Ohne öffentliche und private Produktionsbeiträge und Subventionen wäre das einheimische Filmschaffen in Schwierigkeiten. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Schweizer Filmproduktion.
2003 wurden in der Schweiz über 1'400 Filme vorgeführt. Bei einem Viertel der gezeigten Filme, das sind rund doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor, handelte es sich um Erstaufführungen. Dies geht aus einer Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Der schweizerische Kinomarkt verfügt über ein relativ reichhaltiges und vielfältiges Filmangebot. Dennoch stammen die Filme überwiegend aus Amerika, und es bestehen grosse regionale Unterschiede. Die Präsenz von Schweizer Filmen in den Kinosälen wächst, und bei den Dokumentarfilmen sind die einheimischen Produktionen marktbestimmend. Auch die Besucherzahlen steigen. Obwohl diese nicht mit jenen der Sechzigerjahre zu vergleichen sind, liegt das Kino weiterhin in der Gunst des Schweizer Publikums, das sich häufiger als der europäische Durchschnitt Kinofilme anschaut.
Inwiefern können Wissenschaft und Technologie (W+T) die Wirtschaft ankurbeln und die Schweiz unter die Spitze der Länder bringen, die auf das Wissen setzen? Gestützt auf eine Reihe von W+TIndikatoren - die übrigens auch auf dem Internet zu finden sind - liefert das Bundesamt für Statistik (BFS) Antworten auf diese Fragen und zieht Bilanz über das W+T-System im vergangenen Jahrzehnt.
Die Zeitungsleser in der Schweiz verfügen über ein immer weniger breites Angebot an selbständig redigierten aktuellen Zeitungsteilen. In den letzten zwanzig Jahren haben sich das Titelsterben und die Pressekonzentration fortgesetzt. Die deutschsprachige Tagespresse ist von dieser Entwicklung besonders betroffen. Dies zeigt eine neue Studie des Bundesamts für Statistik (BFS).
Von den drei Ebenen der öffentlichen Hand tragen die Gemeinden die Hauptlast der öffentlichen Kulturausgaben, gefolgt von den Kantonen und dem Bund. Dabei übernehmen alleine die städtischen Zentren drei Viertel der kommunalen Kulturausgaben. Die Kulturförderung ist somit in erster Linie eine städtische Angelegenheit. Die allgemeinen Budgetrestriktionen haben in der öffentlichen Kulturförderung Spuren hinterlassen. So lagen die kommunalen Ausgaben in diesem Bereich 1996 unter dem Stand von 1990. Die Kantone behielten ihr Ausgabenniveau bei, während der Bund nur gerade 1996 eine deutliche Erhöhung vornahm. Soweit die wichtigsten Ergebnisse der jüngsten Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) über die öffentlichen Kulturausgaben. Der dieser Studie zu Grunde liegende finanzielle Ansatz wird nur einem Teil der kulturellen Realität der Schweiz gerecht. Deshalb haben das BFS und das Bundesamt für Kultur (BAK) entschieden, gemeinsam eine allgemeine Kulturstatistik für die Schweiz aufzubauen.
Drei Künstler - Hervé Graumann, Eric Lanz, Renatus Zürcher - zeigen in der öffentlich zugänglichen Eingangshalle des Bundesamtes für Statistik (BFS) in Neuchâtel ihre neuen elektronischen Werke. Erstmals hat damit die Eidgenössische Kunstkommission in einem Neubau des Bundes die Kunst am Bau ausschliesslich auf neuen Medien realisiert.