Das arithmetische Mittel, auch Durchschnitt oder arithmetischer Mittelwert genannt, wird errechnet, indem man die einzelnen Beobachtungswerte addiert und die Summe durch die Anzahl der Beobachtungswerte teilt.
In mathematischer Schreibweise ist der Mittelwert einer Anzahl n Beobachtungswerte x1, x2 bis xn definiert als x = (x1 + x2 + + xn) / n.
Im Gegensatz zu einem anderen häufig verwendeten Lagemass, dem Median (siehe dort), wird das arithmetische Mittel durch die Grösse der Extremwerte stark beeinflusst. Bei einer streng symmetrischen Häufigkeitsverteilung fällt das arithmetische Mittel mit dem Median zusammen. Im Falle einer asymmetrischen Verteilung, z.B. des Einkommens, mit hohen Extremwerten liegt das arithmetischen Mittel über dem Median, bei tiefen Extremwerten darunter. Je deutlicher die Asymmetrie ist, desto grösser ist der Unterschied zwischen arithmetischem Mittel und Median. Um die Lokation einer Verteilung zu beschreiben ist das arithmetische Mittel darum nur bei ungefähr symmetrischen Verteilungen geeignet. Eine Variante des arithmetischen Mittels, das gewichtete Mittel, ordnet jeder Beobachtung ein Gewicht zu. (748)
Mit dem Internet verbundene Computer kommunizieren untereinander mittels eines Internetprotokolls. Sie sind aufgrund ihrer Adresse oder IP-Nummer („Internet Protocol“), welche die Form einer Zahlenreihen hat, identifizierbar. Da die Internetnutzer sich derlei Nummern nur bedingt merken können, wurde das System der Domainnamen (DNS) entwickelt, das die Vergabe von Worten oder Namen gestattet.
Die Namen einer Domain sind hierarchisch organisiert. An erster Stelle befinden sich Domainnamen höherer Ebene, die so genannten „Top Level Domains“ (TLD), die entweder „generischer“ Art – z.B. .com, .net, .org – oder länderspezifisch (ccTLD = „Country Code Top Level Domains“) – z.B. .ch (Schweiz), .de (Deutschland), .fr (Frankreich) – sind.
Die Domainnamen der ersten Ebene werden durch eine internationale Organisation, ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), verwaltet. Diese leitet dann die Verwaltung der Domainnamen der zweiten Ebene an weitere nationale oder internationale Organisationen weiter. Die Stiftung Switch betreut die Domainnamen .ch und .li für die Schweiz und Lichtenstein. (48)