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Statistik Schweiz

Definitionen

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ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line)
Hochgeschwindigkeitstechnologie (Breitband), die die herkömmliche zweiadrige Kupferleitung des Telefons zur Übertragung nutzt. Es gibt mehrere Varianten dieser abonnierten digitalen Verbindungstechnik (Digital Subscriber Line), wobei die bekannteste Version ADSL ist. Als asymmetrisch wird die Verbindung deshalb bezeichnet, weil der ausgehende Datentransfer (vom Netz zum Rechner) eine höhere Kapazität besitzt als der eingehende. (56)
Arithmetisches Mittel

Das arithmetische Mittel, auch Durchschnitt oder arithmetischer Mittelwert genannt, wird errechnet, indem man die einzelnen Beobachtungswerte addiert und die Summe durch die Anzahl der Beobachtungswerte teilt.

In mathematischer Schreibweise ist der Mittelwert einer Anzahl n Beobachtungswerte x1, x2 bis xn definiert als x = (x1 + x2 + … + xn) / n.

Im Gegensatz zu einem anderen häufig verwendeten Lagemass, dem Median (siehe dort), wird das arithmetische Mittel durch die Grösse der Extremwerte stark beeinflusst. Bei einer streng symmetrischen Häufigkeitsverteilung fällt das arithmetische Mittel mit dem Median zusammen. Im Falle einer asymmetrischen Verteilung, z.B. des Einkommens, mit hohen Extremwerten liegt das arithmetischen Mittel über dem Median, bei tiefen Extremwerten darunter. Je deutlicher die Asymmetrie ist, desto grösser ist der Unterschied zwischen arithmetischem Mittel und Median. Um die Lokation einer Verteilung zu beschreiben ist das arithmetische Mittel darum nur bei ungefähr symmetrischen Verteilungen geeignet. Eine Variante des arithmetischen Mittels, das gewichtete Mittel, ordnet jeder Beobachtung ein Gewicht zu. (748)

Auflage (Zeitungen)
Anzahl Exemplare einer Zeitung, die je Ausgabe verkauft und/oder verteilt werden. Das Zählverfahren ist über eine Vereinbarung der Branchenverbände geregelt. (358)
Besucherzahl
Anzahl registrierte Eintritte pro Film, Saal und Vorführung. In der Regel werden nur bezahlte Eintritte in Kinobetrieben berücksichtigt. (759)
Bevölkerung
Schema der verschiedenen Bevölkerungsbegriffe Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. (135)
Box-Office
Dem Englischen entlehnter, gebräuchlicher Ausdruck, der im Allgemeinen die Erhebung von Kinoeintritten und Einnahmen pro Film in einem Land/einer Region/einer Stadt bezeichnet. ProCinema führt diese Erhebung in der Schweiz auf wöchentlicher Basis durch und veröffentlicht dazu einen Jahresbericht (Facts & Figures). (881)
Domainname

Mit dem Internet verbundene Computer kommunizieren untereinander mittels eines Internetprotokolls. Sie sind aufgrund ihrer Adresse oder IP-Nummer („Internet Protocol“), welche die Form einer Zahlenreihen hat, identifizierbar. Da die Internetnutzer sich derlei Nummern nur bedingt merken können, wurde das System der Domainnamen (DNS) entwickelt, das die Vergabe von Worten oder Namen gestattet.

Die Namen einer Domain sind hierarchisch organisiert. An erster Stelle befinden sich Domainnamen höherer Ebene, die so genannten „Top Level Domains“ (TLD), die entweder „generischer“ Art – z.B. .com, .net, .org – oder länderspezifisch (ccTLD = „Country Code Top Level Domains“) – z.B. .ch (Schweiz), .de (Deutschland), .fr (Frankreich) – sind.

Die Domainnamen der ersten Ebene werden durch eine internationale Organisation, ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), verwaltet. Diese leitet dann die Verwaltung der Domainnamen der zweiten Ebene an weitere nationale oder internationale Organisationen weiter. Die Stiftung Switch betreut die Domainnamen .ch und .li für die Schweiz und Lichtenstein. (48)

E-Commerce
Unter E-Commerce werden hier über das Internet oder andere rechnergestützte Netze (z.B. EDI) abgewickelte Transaktionen verstanden. Waren/Dienstleistungen werden über solche Netze bestellt; Zahlungen und Lieferung können online oder auf herkömmlichen Wegen erfolgen. (Aufträge durch handgeschriebene E-Mails fallen nicht unter E-Commerce.) (55)
E-Government («eGovernment») 
Unterstützung der Beziehungen, Prozesse und politischen Partizipation innerhalb der staatlichen Stellen aller Ebenen (Bund/Kantone/Gemeinden) sowie zwischen den staatlichen Stellen (Bund - Kantone - Gemeinden) und all ihren Anspruchsgruppen (Bürgerinnen und Bürger / Unternehmen / Institutionen) durch die Bereitstellung entsprechender Interaktionsmöglichkeiten mittels elektronischer Medien. (723)
Film
Kinematographisches Werk, das zur Vorführung im Kinosaal oder im Fernsehen (Fernsehfilm) produziert wird. Der Film kann anschliessend am Fernsehen ausgestrahlt oder auf Videokassette oder DVD herausgegeben werden.
Ein Film kann durch verschiedene Attribute definiert werden, so beispielsweise durch den Titel, den Regisseur, den Produzenten, die Schauspieler, das Genre usw. (758)
Film-Genre
Relativ subjektives Klassifikationskriterium, das Filme nach der Art des Films oder des behandelten Themas gliedert.
Die schweizerische Kinobranche hat eine gemeinsame Liste erarbeitet. Beispiele für Genres: Action, Komödie, Kriminalfilm usw.
Das BAK und das BFS haben in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen, Filme nur nach einer beschränkten Anzahl Genres zu klassifizieren. Dies sind: Dokumentarfilm, Spielfilm und Trickfilm. (760)
Forschung und Entwicklung (F+E)
Systematische schöpferische Arbeit mit dem Zweck der Erweiterung des Kenntnisstandes, einschliesslich Erkenntnisse über den Menschen, die Kultur und die Gesellschaft, sowie deren Verwendung mit dem Ziel, neue Anwendungsmöglichkeiten zu finden. (OECD, Manuel de Frascati 1993) (62)
Gesicherte Server
Server, bei dem das SSL-Protokoll zur Anwendung kommt. (49)
Grössenklassen der Unternehmen
Folgende Grössenklassen wurden für die Klassifikation der Unternehmen verwendet (Abgrenzungskriterium ist die Zahl der Vollzeitäquivalente): 0-9 Vollzeitäquivalente = Mikrounternehmen; 10-49 Vollzeitäquivalente = Kleinunternehmen; 50-249 Vollzeitäquivalente = Mittelunternehmen; 250 und mehr Vollzeitäquivalente = Grossunternehmen (670). (670)
Grossregionen
Genferseeregion: Waadt, Wallis, Genf
Espace Mittelland: Bern, Freiburg, Solothurn, Neuenburg, Jura
Nordwestschweiz: Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau
Zürich: Zürich
Ostschweiz: Glarus, Schaffhausen, Appenzell A.Rh., Appenzell I.Rh., St.Gallen, Graubünden, Thurgau
Zentralschweiz: Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug
Tessin: Tessin (657)
Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüsse (Breitband)
Es gibt keine allgemeine Definition von Breitbandanschlüssen. Generell gilt eine Verbindung als Breitband, wenn sie eine Übertragungsrate von mehr als 256 Kbit/s aufweist. Die bekanntesten Breitbandverbindungen sind ADSL und Kabelmodem. Andere Breitbandtechnologien umfassen u.a. Internetanschlüsse via Satellit oder via Glasfaserleitungen, via Stromnetz (PLC - Powerline Communications), LAN (Local Area Network), Ethernet sowie via fester Hertz-Dienste (WiMAX, UMTS). (57)
Host
Internet Host: Mit dem Internet verbundenes Informatiksystem – per permanenter Verbindung oder vermittelt, direkt oder durch das Gesamtnetz –, das im Netz durch den zugehörigen Domainnamen identifiziert wird, dem eine IP-Adresse („Internet Protocol“) zugeordnet ist. (50)
IKT-Handelsbilanz
Zur Berechnung der IKT-Handelsbilanz werden die IKT-Importe von den IKT-Exporten abgezogen. (59)
IKT-Sektor
Für den IKT-Sektor wird seit 1998 die Definition der "Working Party on Indicators for the Information Society" (WPIIS) der OECD verwendet. Diese OECD-Definition wurde für die Schweiz angepasst, um Wirtschaftszweige, die keine IKT produzieren, soweit wie möglich ausschliessen zu können. Der IKT-Sektor umfasst Tätigkeiten, die Waren und Dienstleistungen produzieren, welche die Digitalisierung der Wirtschaft, d.h. die Umwandlung der verwendeten Informationen in Digitalinformationen erlauben. Digitalinformationen können besser manipuliert, kommuniziert, gespeichert, ersetzt usw. werden.
Siehe die Nomenklatur der Tätigkeiten im Steckbrief der Nomenklatur. (672)
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
In einer KOF-Studie wurden folgende Technologien berücksichtigt: Breitband-Verbindung; Digitale Assistenten Organizer, PDA, etc.); EDI (Elektronischer Datenaustausch in strukturierter Form); E-Mail (intern ou extern); Extranet (Erweiterung des Intranets, die dem externen Benutzer Zugang zu einem Teil des Intranets erlaubt.); Homepage; Internet (Internet-Protokoll-gestützte Computernetze (WWW, usw.) - auch das internetfähige Mobiltelefon sowie der via Internet erfolgende elektronische Datenaustausch (EDI) sind einzubeziehen; Intranet
(Firmeninternes Netz, das auf Internet-Technik beruht); LAN (Local Area Network: Computer bzw. Telekommunikationsgeräte, die in geografisch sehr begrenztem Umfang (z.B. innerhalb eines Gebäudes) miteinander vernetzt sind); Laptop; Personalcomputer (PC), Workstations, Terminals; WLAN (Wireless Local Area Network: Können auch mobile Nutzer an ein LAN angeschlossen werden (z.B. über Mobiltelefon), wird es als "Wireless Local Area Network" (WLAN) bezeichnet.) (671)
Intramuros-F+E-Aufwendungen
Interne Aufwendungen umfassen alle zur Durchführung von F+E innerhalb einer Berichtseinheit oder eines Sektors der Volkswirtschaft verwendeten Mittel, ungeachtet der Finanzierungsquellen. Sie umfassen die laufenden Aufwendungen für das Personal (Löhne und Gehälter sowie alle dazugehörigen Kosten und Nebenleistungen wie Prämien, Urlaubsgeld, Zuschüsse zur Altersversorgung und sonstige Sozialversicherungszahlungen), die laufenden Sachaufwendungen (Kosten für den Kauf von Material, Bedarfsgegenständen und Ausrüstung, die nicht unter Investitionen fallen wie z.B. Wasser, Bücher, Versuchstiere, Verwaltungskosten, Mieten usw., wobei die Abschreibungen nicht berücksichtigt werden) sowie die Investitionen (Grundstücke und Bauten, Geräte und Ausrüstung). (67)
IP-Nummer
Das Domainnamensystem (Domain Name System - DNS) hilft den Benutzern ihren Weg auf dem Netz zu finden. Jeder einzelne PC, der mit dem Netz verbunden ist, besitzt eine einzige Adresse, die als "IP-Adresse" bezeichnet wird (Internet Protocol Address). Diese ist aus einer Zahlenfolge gebildet. Da es schwierig ist, sich die IP-Adresse zu merken, erlaubt das DNS-System, eine vertraute Schriftzeichenfolge (den "Domainnamen") an ihrer Stelle zu benutzen. Bsp.: Statt "192.0.34.65" einzutippen, kann "www.icann.org." eingegeben werden. (51)
ISDN (Integrated Services Digital Network)
Dienste-integrierendes digitales Fernmeldenetz, das insbesondere die Bereitstellung von BA- oder PRA-Diensten ermöglicht (im Gegensatz zum analogen PSTN-Netz). Der Basisanschluss BA (Basic rate Access) besteht aus zwei Kanälen mit einer Datenrate von je 64 kbit/s (zwei B-Kanäle für Sprache und Daten) und einem Kanal mit einer Datenrate von 16 kbit/s (D-Kanal für Signalisierung und Daten). Der Primäranschluss PRA (Primary Rate Access) verfügt über eine Datenrate von 2 Mbit/s und entspricht 32 B-Kanälen (zu je 64 kbit/s). (278)
Kabelmodem
Breitbandtechnologie, die auf der Nutzung von TV-Koaxialkabel (CATV) basiert, das den Kunden von Kabel-TV-Betreibern angeboten wird. (58)
Kino
Speziell ausgestatteter Ort, an welchem private oder öffentliche Filmvorführungen stattfinden. Ein Kino kann einen oder mehrere Säle umfassen. Kinoklubs, Kinotheken, Open Airs, Pornokinos und Festivals werden in der Kinostatistik nicht berücksichtig. (359)
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Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2010
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