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Statistik Schweiz

Informationsgesellschaft - IndikatorenBildung - IKT-Ausbildung

Dieser Indikator zeigt den Stand und die Entwicklung der Ausbildungszahlen in der Schweiz im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auf. Eine Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage hinsichtlich der Verfügbarkeit von IKT-Spezialisten ist ein wichtiges Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz.

Die Anzahl Studierender und Lehrlinge sowie die Anzahl der erworbenen Abschlüsse werden nach den verschiedenen Ausbildungstypen präsentiert. Diese Zahlen liefern Hinweise auf die in der Schweiz ausgebildeten und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden IKT-Spezialisten.

Die Betrachtung der Ausbildungszahlen nach Geschlecht soll Aufschluss über den Grad der Integration von Frauen in den entsprechenden IKT-Ausbildungsgängen geben, um so möglicherweise versteckte Arbeitsmarktpotentiale aufzudecken.

Dieser Indikator wird nach folgenden Dimensionen präsentiert:

Im Verlauf der 90er Jahre stiegen immer mehr junge Menschen über eine Lehre in die IKT-Berufswelt ein. Höhepunkte bei den Ausbildungszahlen gab es Ende der 90er Jahre und zu Beginn der 2000er Jahre. Auf dem Höhepunkt der Kurve im Jahr 2003/04 betrug die Zahl der Lehrlinge im IKT-Bereich mehr als das Fünfundzwanzigfache (9035 Personen) des Wertes von 1995/96 (359 Personen). Seit 2004/05 nahm die Zahl der Personen, die in diesem Bereich eine Ausbildung absolvierten jedoch wieder ab und zwar in allen Ausbildungsstufen: Berufslehre (EFZ), eidgenössische Fachausbildung, Diplome und Hochschulen. Ab 2008 zeigt sich ein leichter Anstieg der Anzahl Personen in IKT-Berufen, bei den Lehrstellen und an den Hochschulen.

Bei der Entwicklung der Zahl von Diplomen zeigten sich deutliche Entwicklungstendenzen, die sich natürlich in ihrem zeitlichen Verlauf um einige Jahre von den Zahlen für Lehrlinge unterscheiden. Eine erste stärkere Zunahme der Anzahl Diplome erfolgte in den Jahren 1990 bis 1994, auf die zunächst eine Phase der Stagnation folgte, bevor sich dann in den Jahren 2000 bis 2004 erneut ein starker Anstieg der Anzahl Diplome zeigte.
Der markante Rückgang von 2005 bis 20010 betrifft vor allem die EFZ und die eidgenössischen Fachausweise. Entsprechend der Kohorte der Studierenden von 2001 bis 2003 steigt die Zahl der Diplome der universitären Hochschulen noch bis 2008 an, bevor sie 2009 und 2010 wieder ein wenig zurückging.

Ausbildungstyp
Quelle: Daten zur Grafik


Frauen sind bei den IKT-Ausbildungen kontinuierlich unterrepräsentiert. Im Jahr 2010 entfielen in diesem Bereich lediglich 9,9% der Abschlüsse auf Frauen.
Am stärksten vertreten sind Frauen bei den Abschlüssen auf der Stufe UNI (11,8%), sowie auf den Stufen EF/DIPL (10,7%) und FH (10,4%). Bei den Technikerschulen beträgt der Anteil der Abschlüsse von Frauen lediglich 5,3%. Im Bereich der IKT sank der Anteil der Frauen in der Lehre seit 2002/03 (11,6%) bis 2009/10 auf 11%.

Anteil Frauen
Quelle: Daten zur Grafik



Weiterführende Informationen:

Objekt File Periode
IKT-Ausbildung: Lehrlinge, Studierende und Abschlüsse.ind30402d Download (XLS, 187 KB). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 187 KB IKT-Ausbildung: Lehrlinge, Studierende und Abschlüsse
(ind30402d)
Bundesamt für Statistik BFS
1990 - 2010

 

 

 

Letzte Änderung: 13.02.2012
Zuletzt aktualisiert am: 10.02.2010
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