Informationsgesellschaft - IndikatorenVerwaltung - IKT-Infrastruktur
Dieser Indikator wird nach folgenden Dimensionen präsentiert:
Alle Schweizer Kantone unterhalten mittlerweile eine Webseite. Drei Kantone verfügen bereits seit 1995 und sieben Kantone seit 1996 über einen Webauftritt. Dies zeigt, dass sich die Kantone bereits verhältnismässig früh auf die Möglichkeiten des Web eingestellt haben. Die Bundesämter haben ihre Homepages zwischen 1995 und 2003 aufgeschaltet. Zur etwa der gleichen Zeit begannen auch erste Bemühungen in Richtung Webpräsenz auf Gemeindeebene, die ersten funktionsfähigen Dienste wurden dann allerdings erst gegen Ende 2010 in Betrieb genommen. Die vollständige Aktualisierung der Webauftritte, sowohl technisch, als auch grafisch, erfolgt regelmässig, wobei die Häufigkeit im Schnitt in der Bundesverwaltung höher liegt, als bei den Kantonen und Gemeinden.
Ein Drittel der Gemeinden verfügten Ende 2000 über einen Webauftritt. Das Einführungsdatum der Webseite einer Gemeinde korrespondiert in hohem Masse mit der Gemeindegrösse, welche letztlich ausschlaggebend für die Bedeutung bereitgestellter Dienstleistungen und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel ist. Für einen Teil der kleinsten Gemeinden zog sich die Einführung von internetbasierten Verwaltungsdiensten von etwa Mitte bis Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts hin.
Das administrative Rationalisierungspotential sowie das aktuelle Ausmass der Nutzung internetbasierter Verwaltung kann auf der Grundlage der drei grundlegenden Kommunikationswege (Briefpost, elektronische Post und online Anwendungen) zwischen Verwaltung und Bürgern geschätzt werden.
Demnach bleibt der postalische Schriftverkehr auf Gemeindeebene eine häufige Kommunikationsart, wurde aber vom Email-Verkehr überholt; nimmt man den Email-Verkehr und die Onlinedienste zusammen, erfolgt die Mehrzahl der Kontakte allerdings bereits elektronisch. Elektronische Post (Email) ist die meistgenutzte Kommunikationsform auf kantonaler Ebene (71%), während auf Bundesebene Onlinedienste am meisten genutzt werden. Insgesamt betrachtet machen letztere allerdings mit einem Anteil von knapp einem Fünftel des gesamten Kommunikationsaufkommens nur einen geringen Anteil aus.
Weiterführende Informationen:
| Objekt | File | Periode | |
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Schweizer Kantone mit eigener Website, Entwicklung 1995-2000 (ind30301d) Bundesamt für Statistik BFS |
2000 - 2009 | |
Letzte Änderung: 06.05.2011
