Internetnutzer
Personen, die Internet in den drei letzten Monaten genutzt haben.
Engerer Nutzerkreis Internet (ENK)
Der engere Nutzerkreis umfasst Personen, die das Internet mindestens mehrmals pro Woche nutzen. Dazu gehören die «heavy user» und die «medium user».
Weitester Nutzerkreis Internet (WNK)
Der weiteste Nutzerkreis umfasst Personen, die das Internet mindestens einmal in den letzten 6 Monaten genutzt haben. Dazu gehören die «heavy user», die «medium user» und die «light user».
Heavy user
Unter die Kategorie «heavy user» fallen Personen, die das Internet täglich oder fast täglich nutzen.
Medium user
Unter die Kategorie «medium user» fallen Personen, die das Internet mehrmals pro Woche nutzen.
Light user
Unter die Kategorie «light user» gehören Personen, die das Internet mehrmals pro Monat, seltener oder praktisch nie nutzen.
Tagesreichweite
Anzahl Personen, die an einem gewöhnlichen Wochentag das Internet nutzten
Methodologie und Bemerkungen
1) Erhebung MA-NET der WEMF AG / Net Metrix Base von Net-Metrix AG
Grundgesamtheit
Wohnbevölkerung der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein ab 14 Jahren in Privathaushalten mit eingetragenem Telefonanschluss, sprachlich ausreichend an die Amtssprache des Wohnbezirks assimiliert (6,139 Mio.).
Stichprobe
Welle Net-Metrix-Base 2/11:
Total : 23’000 Interviews
Zuverlässigkeit der Daten
Von der Stichprobe wird auf die Grundgesamtheit hochgerechnet. Da Schätzungen aus Stichprobenerhebungen immer einem Zufallsfehler unterliegen, muss dieser bei der Interpretation der Ergebnisse entsprechend berücksichtigt werden.
Erhebungsart
Telefonische Befragung anhand eines vollstrukturierten Fragebogens (CATI-System), durchgeführt durch Demoscope, LINK AG und Erasm SA.
Erhebungsperiode
Net-Metrix AG führt jährlich zwei Wellen von Befragungen durch:
Welle NetMetrix Base 2/11 April 11 - September 11
Welle NetMetrix Base 1/11 Oktober 10 – März 11
Welle NetMetrix Base 2/10 April 10 - September 10
Welle NetMetrix Base 1/10 Oktober 09 – März 10
Welle NetMetrix Base 2/09 April 09 – September 09
Welle NetMetrix Base 1/09 Oktober 08 – März 09
Welle NetMetrix Base 2/08 April 08 – September 08
Welle NetMetrix Base 1/08 Oktober 07 – März 08
Welle NetMetrix Base 2/07 April 07 – September 07
Welle NetMetrix Base 1/07 Oktober 06 – März 07
Welle MA NET 1/07 April 06 – September 06
Welle MA NET 2/06 Oktober 05 – März 06
Welle MA NET 1/06 April 05 – September 05
Welle MA NET 2/05 Oktober 04 – März 05
Welle MA NET 1/05 April 04 – September 04
Welle MA NET 2/04 Oktober 03 – März 04
Welle MA NET 1/04 April 03 – September 03
Welle MA NET 2/03 Oktober 02 – März 03
Welle MA NET 1/03 April 02 – September 02
Welle MA NET 2/02 Oktober 01 - März 02
Welle MA NET 1/02 April 01 - September 01
Welle MA NET 2/01 Oktober 00 - März 01
Welle MA NET 1/01 April 00 - September 00
Welle MA NET 2/00 Oktober 99 - März 00
Welle MA NET 1/00 März 99 - September 99
Welle MA NET 2/99 November 98 - April 99
Welle MA NET 1/99 Mai 98 - Oktober 98
Welle MA NET 2/98 November 97 - April 98
Welle MA NET 1/98 Mai 97 - Oktober 97
Seit der Erhebungswelle MA NET 1/01 nutzt die WEMF AG eine neue Definition der Nutzerkreise, um der zunehmenden Popularität des Internets, das sich zunehmend zu einem Tagesmedium entwickelt, Rechnung tragen zu können. Alle vorgängigen Resultate dieses Indikators berücksichtigen diese neue Methodologie.
In der MA Net 2002 (1. und 2. Welle) wurden im Vergleich zu den Vorjahren die Fragen nach dem Nutzungsort verändert. Dies geschah infolge einer Harmonisierung der Fragebogen zwischen den europäischen Internetstudien, die von der WEMF und ihren europäischen Schwesterorganisationen (EUROJICs) herausgegeben werden. Bei der Frage nach dem Nutzungsort zum Internet in der Schweiz sind aus diesem Grund nur Vergleiche innerhalb der Erhebungswellen 1/98 bis 2/01 bzw. innerhalb der Erhebungswellen 1/02 und folgende möglich, die Vergleichbarkeit zwischen beiden Reihen ist nicht zulässig. Aus diesem Grund werden nur die Resultate ab der Erhebungswelle 1/02 zur Verfügung gestellt.
Die Erhebung Ma-Net ist mit der Welle 1/07 beendet. Sie wird für das zweite Semester 2007 unter dem neuen Namen NetMetrix Base weiter geführt.
2) Erhebung Omnibus IKT 2010, OFS
Die Omnibus-Befragung zur IKT basiert auf einer Bruttostichprobe von 6’400 Haushalten, die aus einer telefonbasierten Auswahlgrundlage gezogen wurde. Die Nettostichprobe enthielt 3’621 Haushalte, was einer Antwortquote von 74% entspricht, und 3’450 Personen (Antwortquote: 70%).
Zur Schätzung der interessierenden Erhebungsvariablen wurden die Haushalte für die Antworten des Haushaltsfragebogens und die Personen für die Antworten des Personenfragebogens gewichtet. Zur Kompensation der Antwortausfälle wurde für die Haushalte und für die Personen ein korrigiertes Stichprobengewicht ermittelt.
In einem weiteren Schritt wurde durch Kalibrierung dieser beiden Gewichte die Unterrepräsentation der Zielpopulation in der Stichprobengrundlage korrigiert und die Präzision der Schätzergebnisse verbessert. Für das Haushaltsgewicht wurden Geschlecht und Alter als Kalibrierungsvariablen verwendet (8 Altersgruppen: 15 Jahre / 16-24 Jahre / 25-34 Jahre / 35-44 Jahre / 45-54 Jahre / 55-64 Jahre / 65-75 Jahre / 76 Jahre und älter), für das Personengewicht Geschlecht, Alter (die gleichen 8 Altersklassen), Zivilstand (ledig / verheiratet / verwitwet / geschieden) und Nationalität (Schweiz / Ausland). Als Gewichtungsbasis dient die Statistik des jährlichen Bevölkerungsstandes Ende 2009 (ESPOP 2009).
3) Studie « KommTech » von Publicadata AG und IGEM
Grundgesamtheit: Schweizer Wohnbevölkerung ab 15 Jahren. Für die Extrapolation werden die Referenzzahlen der Volkszählung von 2000 herangezogen.
Stichprobe: Erhebung 2007 – 2482 Fälle.
Zuverlässigkeit der Daten: Von der Stichprobe wird auf die Grundgesamtheit hochgerechnet. Da Schätzungen aus Stichprobenerhebungen immer einem Zufallsfehler unterliegen, muss dieser bei der Interpretation der Ergebnisse entsprechend berücksichtigt werden.
Erhebungsart : Telefonische Befragung anhand eines vollstrukturierten Fragebogens (CATI-System), durchgeführt durch die Firma KONSO AG in Basel
Erhebungsperiode : Die Erhebung 2007 wurde im Mai 2007 durchgeführt
Quellen:
Erhebung MA-Net : WEMF AG für Werbemedienforschung
Studie Net Metrix Base: Net-Metrix AG
BFS, Omnibus IKT 2010
Studie Kommtech / IGEM und Publica Data AG
Medienindikatoren - IndikatorenInternetnutzung
Weiterführende Informationen
Definitionen
Obligatorische Schule
siehe "Primarstufe" und "Sekundarstufe I".Primarstufe
Die Primarstufe umfasst die ersten 5 bis 6 Jahre der obligatorischen Schulzeit. Das Eintrittsalter der Kinder liegt zwischen 5 und 7 Jahren. Auf dieser Stufe werden die Kinder in den Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtet und in die Grundlagen anderer Fächer eingeführt.Sekundarstufe I
Die Sekundarstufe I setzt die Primarstufe fort bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit. In den meisten Kantonen beginnt sie mit dem 7. Schuljahr (etwa 13. Lebensjahr) und dauert bis 9 Jahre nach Beginn der Primarstufe. Die Sekundarstufe I dient dem Erwerb einer grundlegenden Allgemeinbildung sowie der Vorbereitung auf das Berufsleben oder auf den Übertritt in höhere Schulen. Der Unterricht wird in mehreren Fächern durch Fachlehrkräfte erteilt.Sekundarstufe II
Die Sekundarstufe II setzt die Ausbildung nach der obligatorischen Basisausbildung fort. Sie beginnt nach ca. 9 Jahren nach Beginn der Primarschule (etwa 16. Lebensjahr) und umfasst berufsorientierte und allgemein bildende Ausbildungsgänge. Die Ausbildungen dauern in der Regel 3-4 Jahre und schliessen mit einem Diplom bzw. einem eidgenössischen Fähigkeitsausweis ab. Abschlüsse der Sekundarstufe II berechtigen zu einer Ausbildung auf der Tertiärstufe.Tertiärstufe
Es wird unterschieden zwischen der Höheren Berufsbildung und der Hochschulausbildung. Im Bereich der Höheren Berufsbildung besteht eine Vielfalt von Ausbildungswegen. Sie bereiten auf über 800 Abschlüsse vor. Von Bund oder Kantonen anerkannte Abschlüsse sind: Diplome von Höheren Fachschulen und Technikerschulen sowie höhere Fach- oder Berufsprüfungen. Sie setzen eine abgeschlossene Ausbildung auf der Sekundarstufe II und für die höheren Fach- und Berufsprüfungen auch einige Jahre Berufspraxis voraus. Der Hochschulbereich umfasst die universitären Hochschulen (d.h. die 9 kantonalen Universitäten, die beiden Eidg. technischen Hochschulen, die universitäre Hochschule Luzern und die pädagogische Hochschule St. Gallen) sowie die neu geschaffenen Fachhochschulen. Die Ausbildungen werden durch ein Diplom oder ein Lizentiat abgeschlossen. Inhaber eines Diploms oder eines Lizentiats können Nachdiplomstudien absolvieren oder sich - mit Ausnahme der Absolventen von Fachhochschulen - auf ein Doktorat vorbereiten.Methodologie
Publikation
| Internet in den Schweizer Haushalten | BFS | Neuchâtel | 2011 |
| Internet in den Schweizer Haushalten | BFS | Neuchâtel | 2012 |
| Internetnutzung in den Haushalten der Schweiz | BFS | Neuchâtel | 2006 |
Links
Net-Metrix
Sie können die Indikatoren nach einem der folgenden Aufrufe anwählen:
Zuletzt aktualisiert am: 03.02.2010
