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Die Entwicklung verlief in diesem Bereich sehr schnell und die durchschnittlichen jährlichen Zuwachsraten der Anzahl Hosts von 1998 bis 2011 fielen entsprechend hoch aus: 35,2% Zuwachs an Hosts insgesamt, 36,8% Zuwachs bei den Hosts im Bereich der generischen Domainen und 30,3% Zuwachs bei den geographischen Domainnamen der OECD Länder.
Die Domaine ".ch" rangiert mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von 41,1% unter den Ländern mit der grössten diesbezüglichen Dynamik.
Mit dem Internet verbundenen Computer kommunizieren untereinander mittels eines Internetprotokolls. Sie sind aufgrund ihrer Adresse oder IP-Nummer („Internet Protocol“) identifizierbar. Da die Internetnutzer sich derlei Nummern nur bedingt merken können, wurde das System der Domainnamen (DNS) entwickelt, das die Vergabe von Worten oder Namen gestattet.
Die Namen einer Domain sind hierarchisch organisiert. An erster Stelle befinden sich Domainnamen höherer Ebene, die so genannten „Top Level Domains“ (TLD), die entweder „generischer“ Art – z.B. .com, .net, .org – oder länderspezifisch (ccTLD „Country Code Top Level Domains“) – z.B. .ch (Schweiz), .de (Deutschland), .fr (France) – sind.
Die Verteilung der Hosts nach Domainnamen vermittelt einen Eindruck von der Entwicklung des Internets und der relativen Bedeutung von generischen und geographischen Domainen. Derzeit entfallen 46,1% der Host Domainnamen auf länderspezifische Bezeichnungen (Total: 818 Millionen). Hierbei führen Japan mit 60 Millionen und Italien mit 24 Millionen Hosts. Die Schweiz liegt mit 5,06 Millionen Hosts über Dänemark oder Norwegen.
Weiterführende Informationen:
| Objekt | File | Periode | |
|---|---|---|---|
| 148 KB |
Internetinfrastruktur (ind30102d) Bundesamt für Statistik BFS |
1998 - 2011 | |
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Letzte Änderung: 02.05.2011
