In den letzten Jahren hat sich die schweizerische Bibliothekenlandschaft tiefgreifend verändert. Nicht nur die Leistungen der Bibliotheken, sondern auch die der Statistik zugrunde liegenden Definitionen und Konzepte haben sich gewandelt.
Die vom Bundesamt für Statistik (BFS) und vom Verband Bibliothek Information Schweiz (BIS) überarbeitete Statistik (2003) wartet mit zusätzlichen Kennzahlen und Indikatoren auf, umfasst eine grössere Anzahl, nach Kategorien gegliederte Bibliotheken und stellt mit diesen Anpassungen ihre internationale Vergleichbarkeit sicher. Die Statistik bildet die Leistungen und Ressourcen eines Teils der Schweizer Bibliotheken ab. Längerfristig kann damit die Entwicklung aller Bibliotheken im Zeitverlauf wiedergegeben werden.
Die vollständigen nicht anonymisierten Daten der teilnehmenden Bibliotheken werden nach Kategorie, Bibliothek und Kennzahl präsentiert. Es gibt fünf (vor 2005 sechs) Bibliothekskategorien: Bibliotheken mit nationalem Auftrag, universitäre Bibliotheken, öffentliche Bibliotheken, Bibliotheksnetze der Universitäten, Bibliotheksnetze der Fachhochschulen und Spezialbibliotheken (bis 2004).
Die Direktionen der teilnehmenden Bibliotheken haben ihr schriftliches Einverständnis für die Publikation der nicht anonymisierten Daten gegeben. Ab 2005, nehmen die öffentlichen Bibliotheken der Städte (Gemeinden ab 10'000 Einwohnern) ebenfalls an dieser Statistik teil, sowie ab 2009 auch die Gemeindebibliotheken und die kombinierten Gemeinde- und Schulbibliotheken von 11 Kantonen (ZH, BE, LU, OW, SO, AR, SG, GR, AG, TG und VS). Diese öffentlichen Bibliotheken befinden sich in Gemeinden mit weniger als 10'000 Einwohnern. Es wird die Teilnahme aller Kantone angestrebt.
Die Daten können durch Klicken auf den Namen der Datei heruntergeladen oder ausgedruckt werden.
