1931 gab es in der Schweiz 325 Kinos. Mit zunehmender Beliebtheit der siebten Kunst in der Schweiz stieg diese Zahl in den folgenden Jahren laufend an und erreichte 1963/64 ein Maximum mit 646 Kinos. In diesem Zeitraum zählte man rund 40 Mio. Zuschauer in den Schweizer Filmsälen. Danach nahm die Zahl der Säle und der Zuschauer bis Anfang der 1990er Jahre kontinuierlich ab. Ein Tiefstand wurde 1992/93 mit 302 Kinos und 15 Mio. Zuschauern erreicht. Mit dem Entstehen von Kinokomplexen und Multiplexkinos hat sich die Zahl der Kinosäle seit 1993 wieder erhöht, nicht aber diejenige der Zuschauerinnen und Zuschauer (2009: 559 Säle und 15,3 Millionen Zuschauer).
Kultur, Medien und InformationsgesellschaftPanorama
Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Kultur, Medien und Informationsgesellschaft» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.
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Das Panorama zu «Kultur, Medien und Informationsgesellschaft»
| Dokument / Objekt | Titel | Periode | |
|---|---|---|---|
| 400 KB |
Kultur, Medien und Informationsgesellschaft: Panorama (xx-d-00.01-pan-16) Bundesamt für Statistik BFS |
2011 | |
Aus dem Inhalt
Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama
- Das Medienangebot: Das Fernsehen setzte sich in den 60er und 70er Jahren in der Schweiz als Medium durch und ist in den meisten Schweizer Haushalten anzutreffen. Heute ist es das Internet, das einen Boom erlebt: Die Zahl der regelmässigen Internetnutzerinnen und -nutzer (Nutzung mehr als einmal pro Woche) ist von 0,7 Millionen (1998) auf 4,5 Millionen im ersten Quartal 2010 gewachsen.
- Die Mediennutzung: Aufgrund des breiten Angebots an elektronischen Medien ist auch eine markante Zunahme der Mediennutzungszeit zu verzeichnen: Im langjährigen Vergleich nimmt vor allem die Fernsehnutzung deutlich zu. Zwischen 1985 und 2009 stieg sie in der Deutschschweiz von 123 Minuten pro Tag auf 145, in der französischen Schweiz von 129 auf 161 und in der italienischen von 149 auf 188 Minuten.
- Kulturverhalten: Der Besuch von Konzerten, Denkmälern und Kinos gehört zu den am häufigsten ausgeübten kulturellen Aktivitäten (rund zwei Drittel der Bevölkerung). (...) 63% der Wohnbevölkerung gehen mindestens einmal pro Jahr ins Kino.
- Kulturfinanzierung: Von 1990 (1,55 Mrd.) bis 2007 (2,24 Mrd.) stiegen die öffentlichen Kulturausgaben um 44%. Inflationsbereinigt entsprach dies einem realen Zuwachs von 12%. Der Betrag entsprach 2007 1,5% der Gesamtausgaben der öffentlichen Hand. Von den 2,24 Mrd. Kulturausgaben wurden 46% von den Gemeinden, die in unserem Land die erste Ebene der Kulturförderung bilden, 39% von den Kantonen und 15% vom Bund übernommen.
Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2011

