Das arithmetische Mittel, auch Durchschnitt oder arithmetischer Mittelwert genannt, wird errechnet, indem man die einzelnen Beobachtungswerte addiert und die Summe durch die Anzahl der Beobachtungswerte teilt.
In mathematischer Schreibweise ist der Mittelwert einer Anzahl n Beobachtungswerte x1, x2 bis xn definiert als x = (x1 + x2 + + xn) / n.
Im Gegensatz zu einem anderen häufig verwendeten Lagemass, dem Median (siehe dort), wird das arithmetische Mittel durch die Grösse der Extremwerte stark beeinflusst. Bei einer streng symmetrischen Häufigkeitsverteilung fällt das arithmetische Mittel mit dem Median zusammen. Im Falle einer asymmetrischen Verteilung, z.B. des Einkommens, mit hohen Extremwerten liegt das arithmetischen Mittel über dem Median, bei tiefen Extremwerten darunter. Je deutlicher die Asymmetrie ist, desto grösser ist der Unterschied zwischen arithmetischem Mittel und Median. Um die Lokation einer Verteilung zu beschreiben ist das arithmetische Mittel darum nur bei ungefähr symmetrischen Verteilungen geeignet. Eine Variante des arithmetischen Mittels, das gewichtete Mittel, ordnet jeder Beobachtung ein Gewicht zu. (748)
Die Berufseintrittsquote berechnet sich aus der Anzahl der Absolventen/-innen, die nach x Monaten seit Studienabschluss eine qualifizierte (mindestens Hochschulabschluss) Tätigkeit aufgenommen haben (inklusive Stellenwechsel), dividiert durch die Anzahl erwerbstätiger und Stellen suchender Absolventen und Absolventinnen (Personen, die eine Arbeit ausüben, für die vom Arbeitgeber kein Hochschulabschluss verlangt wurde sowie erwerbslose Personen, die zum Befragungszeitpunkt noch oder wieder auf Stellensuche sind).
Zur Berechnung dieses Indikators wurden folgende Fragen aus dem Fragebogen beigezogen:
1: „Wurde für Ihre jetzige Haupterwerbstätigkeit von Ihrem Arbeitgeber ein Hochschulabschluss verlangt?“ mit den folgenden Antwortkategorien: „Ja, ausschliesslich in meinem Studienfach“, „Ja, auch in verwandten Fächern“.
2: „Haben Sie sich für die Zeit nach dem Studium um eine Erwerbstätigkeit bemüht?“ mit den folgenden Antwortmöglichkeiten: „Ja, vor dem Studienabschluss“, „Ja, nach dem Studienabschluss, XX Monate lang“. (722)
Überblick über das Bildungswesen der Schweiz: die hauptsächlichen Ausbildungsgänge, das annähernde Alter der Schüler bzw. Studierenden und die ungefähre Dauer der Ausbildungen. Der Gruppierung liegt die ISCED (International Standard Classification of Education) der UNESCO zugrunde.
Überblick Bildungssystem (339)