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Statistik Schweiz

Szenarien für das Bildungssystem – AnalysenSzenarien 2015-2024 für die Hochschulen - Studierende und Abschlüsse: wichtigste Ergebnisse

250'000 Studierende an den Hochschulen im Jahr 2024

Gemäss dem Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) dürfte die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen bis 2016 um 1,5% pro Jahr auf insgesamt 240'000 Studierende für das Studienjahr 2016–2017 steigen (2014: 233'000 Studierende, d.h. +7000 Studierende zwischen 2014 und 2016). Danach steigen die Bestände voraussichtlich weniger stark an. Es wird davon ausgegangen, dass sich ihr Wachstum aufgrund des erwarteten Bevölkerungsrückgangs in den betroffenen Altersgruppen im Durchschnitt auf rund 0,5% pro Jahr beschränken wird. Somit dürften sich die Bestände der Schweizer Hochschulen 2024 auf insgesamt 250'000 Studierende belaufen, was für den Zeitraum 2014–2024 einer Zunahme von 7,4% entspricht (+4% an den universitären Hochschulen, +11% an den Fachhochschulen und +23% an den pädagogischen Hochschulen1).

Die Bestände an den universitären Hochschulen (UH) dürften im Herbst 2015 um 0,9% wachsen (+1350 Studierende). An den Fachhochschulen (FH) wird eine Zunahme von 1,8% erwartet (+1250 Studierende). An den pädagogischen Hochschulen (PH) ist mit 4,5% mehr Studierenden (+800) zu rechnen.

Die Neudiplomierten dürften an den UH in den technischen Wissenschaften (2014–2024: +31% Masterabschlüsse), an den FH in Wirtschaftswissenschaften (+24%) und an den PH im Studiengang «Lehrkräfteausbildung für die Vorschul- und Primarstufe» (+28%) den stärksten 10-Jahres-Anstieg erfahren.
 

1 Hier ohne Lehrkräfteausbildung an Universitäten (siehe unten).

Aktualisierung: 14.09.2015

Minime Zunahme der Studierendenzahl an den universitären Hochschulen

Die Zahl der Eintritte in die UH auf Stufe Diplom/Lizenziat oder Bachelor ist von 15'300 im Jahr 2000 auf 19'200 im Jahr 2009 stark gestiegen (+25%). Die wichtigsten Faktoren für dieses Wachstum waren die kontinuierliche Zunahme der Zahl der gymnasialen Maturitäten und der starke Anstieg der Neueintritte von Studierenden mit einem ausländischen Zulassungsausweis. Seit 2009 ist die Gesamtzahl der Eintritte auf Stufe Diplom/Lizenziat oder Bachelor jedoch nicht mehr gestiegen und beläuft sich auf rund 19'000.

Aufgrund des erwarteten Bevölkerungsrückgangs wird die Zahl der Neueintritte von Studierenden, die eine gymnasiale Maturität abgeschlossen haben, in den nächsten Jahren voraussichtlich kaum noch wachsen. Die Zahl der UH-Eintritte auf Stufe Diplom/Lizenziat oder Bachelor dürfte demnach nur zunehmen, wenn diejenige der Eintritte ausländischer Studierender steigt. Dies ist allerdings ungewiss, da seit 2009 kein Wachstum mehr festgestellt wurde (2014: 3600).

Gemäss dem Referenzszenario dürfte die Zahl der Studierenden auf Bachelorstufe von 71'700 im Jahr 2014 auf 71'900 im Jahr 2015 steigen (+0,2%). Von 2014 bis 2024 dürfte die Zahl der Studierenden auf Bachelorstufe voraussichtlich kaum noch wachsen (+1,2% zwischen 2014 und 2024, d.h. 72'600 Studierende auf Bachelorstufe im Jahr 2024). Gemäss dem hohen Szenario könnte sie aber 7% erreichen (d.h. 76'500 Studierende).

Auf Masterstufe ist eine weitere deutliche Zunahme von 38'800 Studierenden im Jahr 2014 auf 40'800 Studierende im Jahr 2016 zu erwarten (durchschnittlich +2,5% pro Jahr). Danach ist mit einer deutlich moderateren Erhöhung zu rechnen (rund +1% pro Jahr bis 2024). Zwischen 2014 und 2024 dürfte die Zahl der Studierenden auf Masterstufe einen Wachstum von 10% erfahren (2024: 42‘600 Studierende). Die stärkste Zunahme wird in den Technischen Wissenschaften erwartet (+23% zwischen 2014 und 2024).

Auf Doktoratsstufe sind die Bestände im Jahr 2014 um 2% angewachsen (2014: 23'700 Studierende). Die Zahl der Studierenden dürfte bis 2024 weiter zunehmen, das Wachstum wird sich aber vermutlich verlangsamen (rund 1% pro Jahr; 2024: 25'500 Studierende). Da die Wahrscheinlichkeit, dass nach dem Masterabschluss ein Studium auf Doktoratsstufe begonnen wird, bei Frauen kleiner ist als bei Männern, dürfte sich der Anteil der Frauen auf Doktoratsstufe nur wenig erhöhen, von 46% im Jahr 2014 auf 48% im Jahr 2024 (1990: 28%). Die Zahl der Studierenden auf Doktoratsstufe ist jedoch ungewiss, da sie weitgehend von den Entscheidungen der Hochschulen und insbesondere von der Zahl der verfügbaren Assistenzstellen abhängt.

Insgesamt ist zu erwarten, dass die Zahl der UH-Studierenden bis gegen 2015 um 0,9% wächst (2015: 145'300). Danach dürfte diese Kurve aufgrund der demografischen Entwicklung abflachen (durchschnittlich +0,3% pro Jahr zwischen 2015 und 2024 mit 149'000 Studierenden im Jahr 2024).

Szenarien: Studierende der universitären Hochschulen (Diagramm)

UH : Stärkste erwartete Zunahme in den Technischen Wissenschaften

Während die Fachbereichsgruppe Geistes- und Sozialwissenschaften in den 1990er-Jahren die stärkste Zunahme erfuhr (36% mehr Studierende auf Stufe Lizenziat/Diplom zwischen 1992 und 2004; 48% mehr Abschlüsse), dürfte er im Zeitraum 2004–2024 den schwächsten Anstieg verzeichnen.

Von 2004 bis 2024 sind es voraussichtlich die Technischen Wissenschaften, die – in Bezug auf die Studierendenbestände auf Bachelor-, Master- oder Diplomstufe – die stärkste Zunahme verbuchen werden (mit einem Wachstum von 85% zwischen 2004 und 2024, wobei 15 Prozentpunkte auf den Zeitraum 2014–2024 entfallen). Die andere Fachbereichsgruppe mit einem starken Anstieg dürfte die Wirtschaftswissenschaften sein (mit einem Wachstum von 61% zwischen 2004 und 2024, wobei 6 Prozentpunkte auf den Zeitraum 2014–2024 entfallen). In den Geistes- und Sozialwissenschaften hingegen dürften die Bestände über den gesamten Zeitraum hinweg um lediglich 4% ansteigen, und sogar einen Rückgang von 1 Prozentpunkt zwischen 2014 und 2024 verzeichnen.

Für die Anzahl der Diplom- und Masterabschlüsse wird logischerweise ein ähnlicher Verlauf erwartet wie für die Anzahl der Studierenden: In den Technischen Wissenschaften dürften die Abschlüsse zwischen 2004 und 2024 um 108% zunehmen, wobei 49 Prozentpunkte auf den Zeitraum 2014–2024 entfallen (dies entspricht +31% zwischen 2014 und 2024). In den Geistes- und Sozialwissenschaften dürfte die Zahl der Neudiplomierten etwas niedriger ausfallen (+24% im Zeitraum 2004-2014, ohne Wachstum im Zeitraum 2014–2024).

Szenarien: Universitäre Hochschulen: Entwicklung nach Fachbereichsgruppe (Diagramm)

Dokument / Objekt Titel Periode
Szenarien 2015-2024 für die Hochschulen: Entwicklung nach Fachbereichsgruppe. Download (XLS). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 74 KB   Szenarien 2015-2024 für die Hochschulen: Entwicklung nach Fachbereichsgruppe
(su-b-15.09.07-2015-01)
Bundesamt für Statistik BFS
2015-2024

Immer häufigerer Übertritt an Fachhochschulen nach der Berufsmaturität

Die Zahl der FH-Eintritte auf Bachelorstufe, die zwischen 2013 und 2014 um 1,5% gestiegen ist (2014: 16'600 Eintritte), dürfte in den nächsten Jahren, insbesondere aufgrund der zunehmenden Zahl von Berufsmaturitäten (vgl. Szenarien für die Sekundarstufe II) und eines immer häufigeren Übertritts an eine FH nach der Berufsmaturität wachsen. Bei den Personen, die 2000 eine Berufsmaturität erwarben, lag die Quote dieser Übertritte bei 50%, im Jahr 2014 dagegen vermutlich bei 62%, was einer Zunahme um 24% entspricht. Bei den kaufmännischen Berufsmaturitäten sind die Zunahmen mit 53% im Zeitraum 2000–2014 (2000: Übertrittsquote von 39%; 2014: 59%) sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen sehr markant. 2024 dürfte die Übertrittsquote 65% erreichen (und sogar 68%, falls die aktuelle Entwicklung anhält).

Szenarien: Übertrittsquoten von der Berufsmaturität in die Fachhochschulen (Diagramm)

Seit 2000 ist der Anteil der Bacheloreintritte bei ausländischen Studierenden nach Fachbereich in den FH sehr stabil geblieben und es ist kein klarer Trend festzustellen. Gemäss Referenzszenario, das für die kommenden Jahre von ähnlichen Verhältnissen ausgeht, wird die Zahl der Studierenden auf Bachelorstufe mit ausländischem Zulassungsausweis von 6600 im Jahr 2014 auf 7100 im Herbst 2024 ansteigen.

Aufgrund der erwarteten Zunahme der Anzahl von FH-Eintritten wird die Zahl der Studierenden auf Bachelor- oder Diplomstufe an den FH noch deutlich wachsen, von 55'700 im Jahr 2014 auf 56'600 im Jahr 2015 (+1,8% pro Jahr) und es dürfte in den meisten Fachbereichen ein Anstieg der Bestände zu beobachten sein. Nach 2016 wird sich das Wachstum der Bestände auf dieser Stufe aufgrund der erwarteten rückläufigen demografischen Entwicklung voraussichtlich abschwächen (durchschnittlich +0,9% pro Jahr bis 2024 gemäss Referenzszenario und +1,3% gemäss dem hohen Szenario).

Die Zahl der Eintritte auf Masterstufe hat in den FH zwischen 2013 und 2014 um 1% zugenommen (2014: 3130 Eintritte). Aufgrund des erwarteten Anstiegs der Zahl der Bachelorabschlüsse (2014: 12‘200; 2024: 14'400) und der stabil bleibenden Quote beim Übertritt zum Master (rund 16%) dürfte die Zahl der Mastereintritte in den nächsten Jahren weiter zunehmen und die Zahl der Studierenden auf Masterstufe im Jahr 2024 bei 9200 liegen, was verglichen mit 2014 einer Erhöhung um 23% entspricht.

Insgesamt dürfte die Studierendenzahl an FH um 1,8% im Jahr 2015 wachsen (2014: 70‘300 Studierende; 2015: 71‘500). Nach 2016 wird das durchschnittliche Wachstum pro Jahr aufgrund der erwarteten rückläufigen demografischen Entwicklung voraussichtlich moderater ausfallen (+1% pro Jahr; auf 78'200 Studierenden im Jahr 2024).

Szenarien: Studierende der Fachhochschulen (Diagramm)

FH : Stärkste erwartete Zunahme in den Fachbereiche Gesundheit, Soziale Arbeit und Wirtschaft und Dienstleistungen

In den vergangenen zehn Jahren wurden in den FH neue Fachbereiche integriert und entwickelt. Zwischen 2004 und 2014 hat die Zahl der Studierenden auf Diplom- oder Bachelorstufe um 56% zugenommen. Im Fachbereich Wirtschaft und Dienstleistungen haben die Bestände gar um 76% zugenommen, im Fachbereich Technik und IT hingegen lediglich um 20%.

In den nächsten zehn Jahren werden für alle Fachbereiche Anstiege der Zahl der Studierenden sowie der Bachelorabschlüsse erwartet (vgl. unten). In Bezug auf die Neudiplomierten auf Bachelorstufe dürfte der Fachbereich Wirtschaft und Dienstleistungen eine Zunahme verzeichnen (rund +24% zwischen 2014 und 2024), während im Fachbereich Technik und IT eine Zunahme um 16% erwartet wird, womit der Wert leicht unter dem Durchschnitt aller Fachbereiche liegen dürfte (rund +18%).

Szenarien: Fachhochschulen: Entwicklung nach Fachbereich (Diagramm)

PH: Deutlich Zunahme der Anzahl Bachelorabschlüsse in der Lehrkräfteausbildung für die Vorschul- und Primarstufe

Es ist zu beachten, dass für die Szenarien 2015–2024 für die Pädagogischen Hochschulen nur die von der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) anerkannten Bachelor- und Masterabschlüsse miteinbezogen wurden. Die von mehreren Kantonen ergriffenen Massnahmen, Personen mit Berufserfahrung den Einstieg in die PH zu erleichtern, sind in den Szenarien 2015–2024 nicht berücksichtigt1. Es ist somit nicht sinnvoll, die Szenarien zur Zahl der PH-Diplome mit jenen zum Bedarf an neuen Lehrkräften für die obligatorische Schule zu vergleichen.

Die Zahl der Studierenden (auf Stufe Bachelor, Diplom und Master) an den Pädagogischen Hochschulen und in der Lehrkräfteausbildung für die Vorschule, die und Primarstufe und die Sekundarstufe I an den Universitäten Genf und Freiburg2 dürfte im Herbst 2015 um 3,9% steigen (2014: 19'100 Studierende). Am stärksten wird das Wachstum mit 460 bzw. 3,1% Studierenden mehr (2014: 14'800) voraussichtlich auf Bachelor- oder Diplomstufe ausfallen. Bei der Zahl der Studierenden auf Masterstufe wird 2015 eine Zunahme von 300 Studierenden bzw. 7% erwartet (2014: 4300). Bis 2024 dürfte die Studierendenzahl an den PH deutlich wachsen, +23% zwischen 2014 und 2024, falls die aktuelle Entwicklung anhält, aber mit grossen Unsicherheiten (Stabilität gemäss dem tiefen Szenario und Zunahme um 46% gemäss dem hohen Szenario).

Im Studiengang «Lehrkräfteausbildung für die Vorschul- und Primarstufe» wird zwischen 2014 und 2024 für die Zahl der Abschlüsse auf Bachelor- oder Diplomstufe eine starke Zunahme um 700 Abschlüsse erwartet (+29%; 2024: 3100 Bachelorabschlüsse). In der Lehrkräfteausbildung für die Sekundarstufe I wird die Zahl der jährlichen Abschlüsse auf Masterstufe voraussichtlich von 610 im Jahr 2014 auf 820 im Jahr 2016 (+34%) ansteigen. Danach wird die Zunahme geringer ausfallen (durchschnittlich +1,3% pro Jahr zwischen 2016 und 2024, mit 900 Masterabschlüssen im Jahr 2024).

1 Die Studierenden dieser Kategorie werden seit 2012 im Rahmen des SHIS lediglich teilweise erhoben. Diese Kategorie kann deshalb nicht in die Szenarien 2015–2024 miteinbezogen werden.

2 Die hier präsentierten Zahlen beinhalten somit auch die Studierenden und die Abschlüsse dieser beiden Institutionen. Diese Studierenden und Abschlüsse sind auch bei den Zahlen zu den UH eingeschlossen und dürfen deshalb nicht zu diesen hinzugerechnet werden.

Szenarien: Studierende der pädagogischen Hochschulen (Diagramm)

Die drei verwendeten Szenarien

Seit 2012 werden für die Schweizer Hochschulen drei Szenarien verwendet: ein Referenzszenario (A) und zwei Szenarien mit tieferen (tiefes Szenario, C) bzw. höheren (hohes Szenario, B) Werten als das Referenzszenario. Der Aufbau dieser drei Szenarien sowie ihre Unterschiede sind auf der Seite Hypothesen und Unsicherheiten beschrieben. Die tatsächliche Entwicklung der Bestände liegt vermutlich im Intervall zwischen dem tiefen und dem hohen Szenario. Diese beiden Szenarien sind jedoch ebenfalls plausibel.

Anhand dieser drei Szenarien können die starken Tendenzen im Zeitverlauf und die bestehenden Unsicherheiten aufgezeigt werden.

Die Gesamtzahl der Studierenden an den Schweizer UH wird beim Referenzszenario um 4% wachsen (+10% gemäss hohem Szenario). Die Studierendenzahl könnte jedoch ab 2015 zurückgehen, wenn sie gemäss dem tiefen Szenario verläuft (-2,4% zwischen 2014 und 2024). Am deutlichsten wird der Anstieg vermutlich auf Masterstufe sein, wo gemäss Referenzszenario in den nächsten 10 Jahren 10% mehr Studierende erwartet werden. Gleichzeitig ist die Zunahme auf dieser Studienstufe mit den grössten Unsicherheiten behaftet, sodass das tatsächliche Wachstum zwischen 4% (tiefes Szenario) oder 17% (hohes Szenario) liegen könnte.

An den FH wird bis 2024 unabhängig vom Szenario eine Zunahme der Gesamtzahl der Studierenden zwischen 4% und 18% (11% beim Referenzszenario) erwartet. Die grösste Unsicherheit betrifft die Entwicklung der Studierendenzahl auf Masterstufe: Die Bestände dürften im Jahr 2024 zwischen 7700 und 10'900 (9200 gemäss Referenzszenario) liegen.

Bei den PH dürfte die Zahl der Studierenden auf Bachelor- und Masterstufe bis 2024 um 23% ansteigen. Die Entwicklung ist jedoch ungewiss und die Bestände der Studierenden auf dieser Stufe könnten innert zehn Jahren um 46% ansteigen, wenn die künftige Entwicklung ähnlich ausfällt wie sie gemäss hohem Szenario erwartet wird.

Studierende und Abschlüsse: Revision

Die Ergebnisse der Szenarien 2014–2023 haben sich für alle Hochschultypen und für alle Studienstufen weitgehend bestätigt.

Bei den drei Hochschultypen (UH, FH und PH) sind die Hypothesen der Szenarien 2015–2024 sehr ähnlich wie jene der Szenarien 2014–2023 und die Zahl der Studierenden auf Bachelor- und Masterstufe muss für das Referenzszenario nur geringfügig revidiert werden. Für 2023 muss die Zahl der Studierenden um rund -2900 UH-Studierende (-2%), -500 FH-Studierende (-0,7%) und +1350 PH-Studierende (+6%) revidiert werden.

Definitionen

Ausländischer Zulassungsausweis: Ein ausländischer Ausweis entspricht einem Diplom der Sekundarstufe II in der Schweiz (z.B. gymnasiale Maturität) und bietet Zugang zu einem Studium an einer Schweizerischen Hochschule

Abkürzungen

UH: Universitäre Hochschulen (die kantonalen Universitäten, die ETH und die anderen universitären Institutionen)

FH: Fachhochschulen. Die in eine FH integrierten PH werden mit den PH gezählt.

PH: Pädagogische Hochschulen (und andere Institutionen der Lehrkräfteausbildung).

Weiterführende Informationen

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