Weiterbildung - ÜbersichtstabellenÜbersicht
Definitionen der Weiterbildung
Im Zusammenhang mit lebenslangem Lernen (lifelong learning) hat sich die Unterscheidung von drei Lernformen eingebürgert (UNESCO, OECD und Eurostat):
1. Die formale Bildung umfasst alle Bildungsgänge der obligatorischen Schule, der Sekundarstufe II (berufliche Grundbildung oder allgemein bildende Schulen) und der Tertiärstufe (höhere Berufsbildung, Hochschulabschlüsse oder Doktorate).
2. Die nicht-formale Bildung umfasst die Lernaktivitäten im Rahmen einer Schüler-Lehrer-Beziehung ausserhalb des formalen Bildungssystems. Dazu gehören beispielsweise Kurse, Konferenzen, Seminare oder Privatunterricht.
3. Das informelle Lernen umfasst Aktivitäten, die explizit einem Lernziel dienen, aber ausserhalb einer Lernbeziehung stattfinden. Dabei handelt es sich beispielsweise um das Lesen von Fachliteratur oder das Lernen von anderen Personen am Arbeitsplatz.
Ist von Weiterbildung die Rede, sind in der Regel nicht-formale Bildungsaktivitäten gemeint. Die nachfolgenden Indikatoren konzentrieren sich denn auch hauptsächlich darauf. Aber auch das informelle Lernen ist einbezogen worden. Hingegen sind die formalen Bildungsmöglichkeiten für Erwachsene (Lehre, Maturität, Meisterdiplom, Bachelor, Master, Nachdiplom usw.) bei dieser Definition der Weiterbildung nicht berücksichtigt worden.
In der Praxis ist es nicht immer leicht, die drei Bildungsformen voneinander zu unterscheiden, weshalb gewisse Überschneidungen nicht auszuschliessen sind.
1. Die formale Bildung umfasst alle Bildungsgänge der obligatorischen Schule, der Sekundarstufe II (berufliche Grundbildung oder allgemein bildende Schulen) und der Tertiärstufe (höhere Berufsbildung, Hochschulabschlüsse oder Doktorate).
2. Die nicht-formale Bildung umfasst die Lernaktivitäten im Rahmen einer Schüler-Lehrer-Beziehung ausserhalb des formalen Bildungssystems. Dazu gehören beispielsweise Kurse, Konferenzen, Seminare oder Privatunterricht.
3. Das informelle Lernen umfasst Aktivitäten, die explizit einem Lernziel dienen, aber ausserhalb einer Lernbeziehung stattfinden. Dabei handelt es sich beispielsweise um das Lesen von Fachliteratur oder das Lernen von anderen Personen am Arbeitsplatz.
Ist von Weiterbildung die Rede, sind in der Regel nicht-formale Bildungsaktivitäten gemeint. Die nachfolgenden Indikatoren konzentrieren sich denn auch hauptsächlich darauf. Aber auch das informelle Lernen ist einbezogen worden. Hingegen sind die formalen Bildungsmöglichkeiten für Erwachsene (Lehre, Maturität, Meisterdiplom, Bachelor, Master, Nachdiplom usw.) bei dieser Definition der Weiterbildung nicht berücksichtigt worden.
In der Praxis ist es nicht immer leicht, die drei Bildungsformen voneinander zu unterscheiden, weshalb gewisse Überschneidungen nicht auszuschliessen sind.
Teilnahme an Weiterbildung, 2009
| absolute Werte | relative Werte | |
|---|---|---|
| (in Millionen) | (in %) | |
| Teilnehmende | ||
| mindestens eine Weiterbildungsaktivität | 3.4 | 80 |
| informelles Lernen | 3.2 | 74 |
| nicht-formale Bildung | 2.2 | 50 |
| nicht-formale Bildung (beruflich motiviert) | 1.8 | 42 |
| nicht formale Bildung (ausserberuflich motiviert) | 0.6 | 14 |
| Dokument / Objekt | Titel | Periode | |
|---|---|---|---|
| 72 KB |
Beteiligungsquote an nicht-formalen Weiterbildungsaktivitäten (je-d-15.03.03.01) Bundesamt für Statistik BFS |
2001-2009 | |
Zuletzt aktualisiert am: 21.03.2012
