Tertiärstufe: Hochschulen - AnalysenInteraktive Karten: Hochschulabschlussquote
Die Hochschulabschlussquote* zeigt den Anteil der Absolventinnen und Absolventen der schweizerischen Hochschulen im Verhältnis zur gleichaltrigen ständigen Wohnbevölkerung. Mit der Hochschulabschlussquote wird das Ausmass an Hochqualifizierten innerhalb der Erwerbsbevölkerung gemessen. Als Kanton wird hier jener Kanton in die Berechnung einbezogen, in welchem der Wohnort vor Studienbeginn lokalisiert war.
Etwa 27% der Personen in der Schweiz absolvierten 2010 einen Hochschulabschluss. Die Kantone Jura, Neuenburg und Appenzell Auserrhoden weisen mit über 30% die höchsten Hochschulabschlussquoten auf. Je weiter man Richtung Ostschweiz geht, desto mehr sinkt die Hochschulabschlussquote. In den Kantonen Obwalden und Glarus erreicht sie nicht die 20%-Grenze.
Im Jahr 2003 erreichten die Kantone Basel-Landschaft, Neuenburg und Tessin mit knapp 20% die höchsten Hochschulabschlussquoten der Schweiz. In der Ostschweiz kam sie kaum über die 14%-Marke hinaus.
Von 2003 bis 2010 hat die Hochschulabschlussquote in der Schweiz markant zugenommen. Die grössten Veränderungen haben in den Kantonen Thurgau, Appenzell Auserrhoden und Graubünden stattgefunden.
Mit dem Aufbau der Fachhochschulen hat sich die Hochschullandschaft in der Schweiz merklich verändert. Während Fachhochschulabschlüsse bislang eher in der Deutschschweiz realisiert wurden, hat sich die Verteilung der Abschlüsse dieses Hochschultyps in jüngster Zeit auf die ganze Schweiz ausgedehnt und hat nun auch in der Westschweiz, mit der HES-SO, gut Fuss gefasst.
*siehe Informationen zu Definitionen und Methodologie unter Indikatoren 
