Neuchâtel, 11.05.2012 (BFS) – Der Bundesrat hat das Bundesamt für Statistik (BFS) beauftragt, ergänzende Indikatoren zum Bruttoinlandprodukt (BIP) zu erarbeiten. Dies, weil das BIP allein die Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt nicht umfassend abbildet. Das BFS setzt diesen Auftrag in zwei Phasen um. In der ersten Phase – dessen Resultat das BFS heute vorstellt – wurden bestehende statistische Informationen in einen gesamtgesellschaftlichen bzw. –wirtschaftlichen Kontext gestellt. Diese erste grobe Zusammenstellung macht deutlich, dass die Schweiz hinsichtlich der sozialen, ökonomischen und ökologischen Leistungsfähigkeit insgesamt gut abschneidet. Das BFS wird anschliessend das Indikatorenset und die Resultate weitervertiefen und -konsolidieren.
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Neuchâtel, 16.04.2012 (BFS) – Mit 2000 neu diagnostizierten Fällen pro Jahr ist das Hautmelanom die vierthäufigste Krebsart in der Schweiz. Die Neuerkrankungsrate hat in den vergangenen zwanzig Jahren stark zugenommen und die Schweiz positioniert sich an der Spitze der europäischen Länder. Die Zunahme ist vor allem für Hautmelanome im Frühstadium zu beobachten. Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) wird bei den Bevölkerungsgruppen, die ihre Haut kontrollieren lassen, die Diagnose häufiger im Frühstadium gestellt.
Neuchâtel, 12.04.2012 (Obsan) – Die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung hat sich über die letzten Jahre kaum verändert. Rund jede sechste Person in der Schweiz leidet an einer psychischen Störung. Dies zeigt der dritte Monitoringbericht des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan).
Neuchâtel, 03.04.2012 (BFS) – Die Ausgaben für das Gesundheitswesen betrugen im Jahr 2010 insgesamt 62,5 Milliarden Franken und damit 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Da im Jahr 2010 das Bruttoinlandprodukt gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent stieg, stabilisierte sich das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt bei 11,4 Prozent. Dies sind die Ergebnisse der neuesten provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens.
Neuchâtel, 27.03.2012 (BFS) – Das Bundesamt für Statistik (BFS) legt erstmals Zahlen über den assistierten Suizid vor; sie decken den Zeitraum vom 1998 bis 2009 ab. In diesem Zeitraum hat die Zahl der verzeichneten Todesfälle von in der Schweiz wohnhaften Personen, bei denen Sterbehilfe geleistet wurde, stetig zugenommen. 2009 waren es knapp 300 Personen, was 4,8 auf 1000 Todesfällen entspricht. Über die Zeit vor 1998 gibt es keine entsprechenden Daten.
Neuchâtel, 20.03.2012 (BFS) – 2010 ist die Säuglingssterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren leicht zurückgegangen. Sie liegt bei 3,8 Todesfällen auf tausend Lebendgeburten. Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) bleibt die Zahl der Totgeburten und der Säuglingstodesfälle relativ stabil, trotz der Zunahme der Zwillingsgeburten sowie der Neugeborenen mit einem sehr tiefen Geburtsgewicht, die ein erhöhtes Sterberisiko aufweisen.
Neuchâtel, 02.12.2011 (BFS) - Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2011 veröffentlicht das Bundesamt für Statistik (BFS) neue Ergebnisse zum Thema Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Menschen mit Behinderungen sind mit ihrer Lebenssituation weniger zufrieden als Menschen ohne Behinderungen. Der Unterschied macht sich vor allem beim Gesundheitszustand, bei der finanziellen Situation, den Freizeitaktivitäten und beim normalen Alltagsleben bemerkbar. Je stärker der Grad der Behinderung, desto grösser sind die Unterschiede zwischen den Menschen mit und ohne Behinderungen. Diese Feststellung trifft nicht nur auf die Zufriedenheit, sondern auf die meisten untersuchten Lebensbedingungen zu.
Neuchâtel, 01.12.2011 (BFS) - Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) zählten die 286 Schweizer Spitalbetriebe im Jahre 2010 rund 1,3 Mio. stationäre Behandlungsfälle. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in den Allgemeinspitälern ist dabei erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder angestiegen, nämlich gegenüber dem Vorjahr von durchschnittlich 7,3 auf 7,7 Tage. In den psychiatrischen Spezialkliniken haben sich die Aufenthalte im Schnitt um 2,8 auf 40,1 Tage verlängert.
Neuchâtel, 29.11.2011 (BFS) - 2010 betreuten 1162 Spitex-Leistungserbringer nahezu 263'000 Personen oder 3,3 Prozent der Bevölkerung. Gut 36'000 Mitarbeitende waren dafür im Einsatz. 80 Prozent des Leistungsvolumens des gesamten Bereichs wurde von gemeinnützigen Organisationen erbracht. Dies sind Resultate aus der Spitex-Statistik 2010, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht werden.
Neuchâtel, 24.11.2011 (BFS) - Herzkreislaufkrankheiten, Krebs und Demenz sind die drei häufigsten Todesursachen in der Schweiz. Das mittlere Sterbealter stieg weiter an und beträgt heute bei Männern 74,4 und bei Frauen 81,2 Jahre. 57 Prozent der Verstorbenen erreichten ein Alter von 80 Jahren oder mehr, 78 Prozent wurden mindestens 70-jährig. Bei den in jüngerem Alter Verstorbenen standen andere Ursachen im Vordergrund: Krebs kostete am meisten vorzeitig verlorene Lebensjahre, Unfälle standen an zweiter Stelle und Herzkreislauf¬krankheiten an dritter. Dies sind die wichtigsten Resultate der Todesursachenstatistik des Bundesamtes für Statistik.
Neuchâtel, 05.07.2011 (BFS) - Im Jahr 2010 wurden in der Schweiz 11'092 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. 4 Prozent davon betrafen im Ausland wohnhafte Frauen. Werden nur die Frauen mit Wohnsitz in der Schweiz (96%) berücksichtigt, ergibt sich eine Rate von 6,8 Abbrüchen pro 1000 Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren. Seit 2004 ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche insgesamt konstant geblieben, bei Jugendlichen hingegen geht sie kontinuierlich zurück. Diese Ergebnisse stammen aus der Statistik des Schwangerschaftsabbruchs, die jährlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht wird.
Neuchâtel, 21.06.2011 (Obsan) - Eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheits-observatoriums (Obsan) kommt zum Schluss, dass die bisher in den Schweizer Spitälern bereits eingeführten Fallpauschalen nicht zu Qualitätseinbussen geführt haben: Zu frühe Entlassungen der Patienten oder eine Zunahme von Rehospitalisierungen wegen ungenügender Versorgung konnten nicht festgestellt werden. Diese Resultate sind in Hinblick auf das kommende Jahr von Bedeutung, denn anfangs 2012 werden schweizweit Fallpauschalen eingeführt werden.
Neuchâtel, 19.05.2011 (Obsan) - Eine neue Studie des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums zur Zukunft der Pflege im Alter zeigt, dass nicht nur die Zahl pflegebedürftiger Menschen stark zunehmen wird; es zeichnen sich auch bedeutsame Veränderungen der Art der benötigten Pflege ab. Die Nachfrage nach Hilfe- und Pflegeleistungen zu Hause, etwa durch die Spitex, wird ansteigen. In der Folge wird die Pflege in Heimen noch später als heute und häufiger erst gegen das Lebensende beansprucht werden.
Neuchâtel, 29.04.2011 (BFS) - Die Ausgaben für das Gesundheitswesen betrugen im Jahr 2009 insgesamt 61 Milliarden Franken und damit 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Da im Jahr 2009 das Bruttoinlandprodukt gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent sank, stieg das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt von 10,7 auf 11,4 Prozent. Dies sind die Er-gebnisse der neuesten provisorischen Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den Kos-ten und der Finanzierung des Gesundheitswesens.
Neuchâtel, 22.02.2011 (BFS) - 2009 bezogen rund 6300 Paare Leistungen der Fortpflanzungsmedizin, rund 10'400 Behandlungszyklen wurden begonnen. Daraus entstanden 2250 Schwangerschaften, die zu 1628 Geburten mit 1891 lebendgeborenen Kindern führten. Dies zeigen die neuen veröffentlichten Ergebnisse der Statistik der medizinisch unterstützten Fortpflanzung 2009 des Bundesamts für Statistik (BFS).
Neuchâtel, 07.02.2011 (BFS) - Mit 30 Prozent bei den Männern und 23 Prozent bei den Frauen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Jährlich werden 35'000 Erkrankungen und 16'000 Todesfälle gezählt. Bei Frauen hat Lungenkrebs am deutlichsten zugenommen. Dies sind Ergebnisse aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS), dem Nationalen Institut für Krebsepidemiologie und Registrierung (NICER) und dem Schweizerischen Kinderkrebsregister (SKKR) herausgegebenen Publikation über Krebs in der Schweiz.
Neuchâtel, 21.12.2010 (BFS) - 2009 nahmen rund 214'000 Personen Spitex-Dienste in Anspruch, die von 576 Organisationen mit knapp 29'000 Mitarbeitenden bereitgestellt wurden. 69 Prozent der Klientel waren Frauen. Diese nahmen zwei Drittel aller Pflegeleistungen in Anspruch. Dies sind Resultate aus der Spitex-Statistik 2009, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht werden.
Neuchâtel, 25.11.2010 (BFS) - Die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitsbereich ist von 2001 bis 2008 um 2,6 Prozent pro Jahr gestiegen. Diese Zunahme liegt über dem gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungswachstum (+1,2%). Der Gesundheitssektor gewann im Laufe dieser sieben Jahre 90'000 Beschäftigte hinzu und zählte 2008 rund 542'000 Erwerbstätige, was einem Anteil von 13,5 Prozent an der Gesamtbeschäftigung entspricht. Dies geht aus den Analysen der Statistiken zum Personal im Gesundheitswesen hervor, die das Bundesamt für Statistik (BFS) durchführt.
Neuchâtel, 09.11.2010 (BFS) - Die Ausgaben für das Gesundheitswesen betrugen im Jahr 2008 insgesamt 58,5 Milliarden Franken oder 10,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie um 5,9 Prozent und damit stärker als in letzten fünf Jahren, die eine mittlere jährliche Wachstumsrate von 3,5 Prozent aufwiesen. Dies sind neueste Ergebnisse des Bundesamts für Statistik (BFS).
Neuchâtel, 02.11.2010 (BFS) - Eine grosse Mehrheit (87%) der Schweizer Bevölkerung bezeichnet ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut. Hingegen ist ein gutes Drittel der Bevölkerung übergewichtig. Zudem bewegen sich nur zwei von fünf Personen in ihrer Freizeit ausreichend. Dies geht aus dem zusammenfassenden Bericht der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 des BFS hervor. Dieser bietet eine Übersicht über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in der Schweiz sowie über die Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen.
Neuchâtel, 07.09.2010 (BFS) - Herzkreislaufkrankheiten, Krebs und Demenz sind die drei häufigsten Todesursachen in der Schweiz. Bei einer insgesamt sinkenden Gesamtsterblichkeit weisen die Herzkreislaufkrankheiten den grössten Rückgang auf, während Demenz als Krankheit des höheren Alters zunimmt. Dies zeigt die Übersicht über die Todesursachen, welche das BFS soeben veröffentlichte.
Neuchâtel, 20.08.2010 (BFS) - Wenn Arbeitnehmende während ihrer Arbeit physischen oder psychosozialen Risiken ausgesetzt sind, antworten sie doppelt so häufig, dass ihr Gesundheitszustand schlecht ist oder dass sie an psychischen Beschwerden leiden. Arbeitslose Personen geben sogar fünf Mal so häufig einen nicht guten Gesundheitszustand an wie Arbeitnehmende, die keinen Arbeitsplatzverlust fürchten. Dies geht aus der Gesundheitsbefragung 2007 des Bundesamtes für Statistik hervor.
Neuchâtel, 29.06.2010 (Obsan) - Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium hat in zwei Studien die Nutzung des stationären akutpsychiatrischen Angebots in der Schweiz untersuchen lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass neun von zehn Erkrankten nach einer einmaligen Krise die Klinik dauerhaft wieder verlassen können. Eine von zehn Personen befindet sich überdurchschnittlich lange oder oft in einer akutpsychiatrischen Klinik.
Neuchâtel, 14.06.2010 (BFS) - Im Jahr 2009 wurden in der Schweiz 10'629 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. 5 Prozent davon betreffen im Ausland wohnhafte Frauen. Werden nur die Frauen mit Wohnsitz in der Schweiz (95%) berücksichtigt, ergibt sich eine Rate von 6,4 Abbrüchen pro 1000 Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren oder 129 Abbrüchen pro 1000 Geburten. Seit 2004 zeigt sich bei den Schwangerschaftsabbrüchen ein leichter Abwärtstrend. Diese Ergebnisse stammen aus der Statistik des Schwangerschaftsabbruchs, die jährlich vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht wird.
Neuchâtel, 07.06.2010 (BFS) - Mehr als drei Viertel der betagten Personen in Institutionen haben ein Gesundheitsproblem, das bereits mindestens sechs Monate dauert, und 67 Prozent sind bei Tätigkeiten des normalen Alltagslebens wie Essen, Ankleiden und Toilettenbenützung stark eingeschränkt. Ein Viertel der Heimbewohnerinnen und -bewohner leidet unter einer Sinnesbehinderung. Dies geht aus einer neuen Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zum Gesundheitszustand und den Lebensbedingungen von betagten Personen in Institutionen hervor.