Kosten, Finanzierung - Daten, IndikatorenKosten
Kosten des Gesundheitswesens nach Leistungserbringern
| Leistungserbringer | 2009 | 20101 | Entwicklung |
| Krankenhäuser | 21'708.0 | 22'477.0 | 3.5% |
| Sozialmedizinische Institutionen | 10'488.0 | 10'768.8 | 2.7% |
| Ambulante Versorger | 18'595.0 | 19'229.4 | 3.4% |
| Detailhandel | 5'486.7 | 5'456.2 | -0.6% |
| Staat | 1'439.6 | 1'209.5 | -16.0% |
| Versicherer | 2'608.6 | 2'712.8 | 4.0% |
| Organisationen ohne Erwerbscharakter | 658.1 | 665.8 | 1.2% |
| Total | 60'983.9 | 62'519.5 | 2.5% |
2010 entfielen mehr als die Hälfte (53,2%) der Kosten für Güter und Dienstleistungen des Gesundheitswesens auf die Krankenhäuser (36,0%), Pflegeheime (13,0%) sowie die Institutionen für Behinderte (4,2%). Die ambulanten Versorger (Ärzte- und Zahnärzte, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten, Spitexdienste, sonstige paramedizinische Dienste, Laboratorien, übrige) machte insgesamt 30,8% der Kosten aus, wobei die Ärzte mit 17,4% die grösste Gruppe der Leistungserbringer innerhalb dieses Sektors darstellen. Der Detailhandel mit Arzneimitteln und therapeutischen Apparaten erreichte einen Anteil von 8,7% an den Kosten des Gesundheitswesens. Die Verwaltungskosten und Ausgaben für Prävention und Unfallverhütung der Versicherer (4,3%) und des Staates (1,9%), welche als Leistungen des Gesundheitswesens zu betrachten sind, machten zusammen einen nicht unerheblichen Teil (6,3%) der Ausgaben aus. Der Vollständigkeit halber sei auch der Anteil von 1,1% der privaten Organisationen ohne Erwerbscharakter (POoE) erwähnt, zu denen insbesondere die Gesundheitsligen gehören.
Kosten des Gesundheitswesens nach Leistungen
| Leistungen | 2009 | 20101 | Entwicklung |
| Stationäre Behandlung | 27'764.4 | 28'393.3 | 2.3% |
| Ambulante Behandlung | 19'185.5 | 20'313.3 | 5.9% |
| Andere Leistungen | 2'046.1 | 2'060.9 | 0.7% |
| Verkauf Gesundheitsgüter | 7'423.4 | 7'304.3 | -1.6% |
| Prävention | 1'521.8 | 1'478.6 | -2.8% |
| Verwaltung | 3'042.7 | 2'969.2 | -2.4% |
| Total | 60'983.9 | 62'519.5 | 2.5% |
Die Nomenklatur der Leistungen gleicht zwar in gewissen Punkten derjenigen der Leistungserbringer, basiert aber auf einem anderen, funktionellen Betrachtungsansatz. Die Leistungen bzw. die wirtschaftlichen Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen werden nach ihrer Funktion klassifiziert und nicht nach der Instanz, welche die Sach- oder Dienstleistung erbracht hat.
