GesundheitPanorama
Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Fakten und Entwicklungen im Bereich «Gesundheit» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.
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Das Panorama zu «Gesundheit»
| Dokument / Objekt |
Titel |
Periode |
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446 KB |
Gesundheit: Panorama
(xx-d-00.01-pan-14)
Bundesamt für Statistik BFS
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2012
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Aus dem Inhalt
In den letzten 130 Jahren ist die Lebenserwartung markant angestiegen, nämlich von damals unter 50 Jahren (1878) auf 84,5 Jahre bei den Frauen und 80,1 Jahre bei den Männern (2010); heute gehört sie zu den höchsten Europas. Ein wesentlicher Faktor in dieser Entwicklung war der Rückgang der Sterblichkeit von Säuglingen und Kleinkindern.
Auch für die älteren Menschen nimmt die Lebenserwartung immer noch zu: Sie liegt für 65-jährige Frauen bei 22,1 Jahren, für die gleichaltrigen Männer bei 18,8 Jahren (2010).
Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama
- Selbst wahrgenommener Gesundheitszustand: 88% der Männer und 85% der Frauen bezeichneten in der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 ihren gesundheitlichen Zustand als gut oder ausgezeichnet – nur 3% der Männer und 3% der Frauen als schlecht oder sehr schlecht.
- Spitäler: 2010 behandelten die Spitäler rund 1,3 Mio. stationäre Fälle, d.h. dass 122 Personen pro 1000 Einwohner ein- oder mehrmals hospitalisiert wurden.
- Sozialmedizinische Institutionen: Der gesamte Betriebsaufwand der Alters- und Pflegeheime belief sich 2010 auf 8,2 Mrd. Franken. Es wurden insgesamt 42,36 Mio. Beherbergungs- und Betreuungstage für 189'067 Klienten gezählt..
- Todesursachen: Krankheiten der Kreislauforgane sind nach wie vor die häufigste Todesursache: sie betreffen 36% der Todesfälle. An zweiter Stelle stehen mit einem Anteil von 26% die Krebserkrankungen. 29% aller Todesfälle bei Männern und 22% der Todesfälle bei Frauen sind durch Krebs bedingt (2009).
- Kosten des Gesundheitswesens: Der Aufwand für das Gesundheitswesen betrug im Jahr 2009 rund 61 Mrd. Franken, d. h. 11,4% des Bruttoinlandproduktes (BIP). 45,5% der Ausgaben entfielen auf die stationären, 34,8% auf die ambulanten Behandlungen und andere Leistungen, 12,2% auf Medikamente und therapeutische Apparate, 5,0% auf die Verwaltung und 2,5% auf die Prävention.
Zuletzt aktualisiert am: 06.03.2012