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Statistik Schweiz

Definitionen

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ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line)
Hochgeschwindigkeitstechnologie (Breitband), die die herkömmliche zweiadrige Kupferleitung des Telefons zur Übertragung nutzt. Es gibt mehrere Varianten dieser abonnierten digitalen Verbindungstechnik (Digital Subscriber Line), wobei die bekannteste Version ADSL ist. Als asymmetrisch wird die Verbindung deshalb bezeichnet, weil der ausgehende Datentransfer (vom Netz zum Rechner) eine höhere Kapazität besitzt als der eingehende. (56)
Alpenquerender Güterverkehr (AQGV)
Alpenquerender Verkehr ist jener Verkehr, der bei einem Alpenübergang den Alpenhauptkamm durchquert. (788)
Arithmetisches Mittel

Das arithmetische Mittel, auch Durchschnitt oder arithmetischer Mittelwert genannt, wird errechnet, indem man die einzelnen Beobachtungswerte addiert und die Summe durch die Anzahl der Beobachtungswerte teilt.

In mathematischer Schreibweise ist der Mittelwert einer Anzahl n Beobachtungswerte x1, x2 bis xn definiert als x = (x1 + x2 + … + xn) / n.

Im Gegensatz zu einem anderen häufig verwendeten Lagemass, dem Median (siehe dort), wird das arithmetische Mittel durch die Grösse der Extremwerte stark beeinflusst. Bei einer streng symmetrischen Häufigkeitsverteilung fällt das arithmetische Mittel mit dem Median zusammen. Im Falle einer asymmetrischen Verteilung, z.B. des Einkommens, mit hohen Extremwerten liegt das arithmetischen Mittel über dem Median, bei tiefen Extremwerten darunter. Je deutlicher die Asymmetrie ist, desto grösser ist der Unterschied zwischen arithmetischem Mittel und Median. Um die Lokation einer Verteilung zu beschreiben ist das arithmetische Mittel darum nur bei ungefähr symmetrischen Verteilungen geeignet. Eine Variante des arithmetischen Mittels, das gewichtete Mittel, ordnet jeder Beobachtung ein Gewicht zu. (748)

Bahnen des allgemeinen Verkehrs
Eisenbahnen ohne Standseil-, reine Zahnrad- und Strassenbahnen (283)
CATV (Cable Television)
Koaxialkabelnetz für Radio und Fernsehen. (282)
Externe Kosten (Verkehr)
Von externen Kosten spricht man, wenn sie nicht vom Verursacher, sondern von anderen getragen werden. Man unterscheidet drei Arten: Externe Kosten aus der Sicht Verkehrsträger: Alle Kosten, die innerhalb des Verkehrsträgers anfallen, gelten als intern (also auch Kosten, die zwar nicht vom Verursacher (z.B. Personenwagenlenker), aber von anderen Verkehrsteilnehmern (z.B. Motorradfahrer) getragen werden). Externe Kosten können entstehen, wenn die Unfallkosten, die innerhalb des Verkehrsträgers anfallen, nicht vollständig durch die Verkehrsteilnehmer, sondern durch die Allgemeinheit (z.B. Subventionierung von Spitalkosten) getragen werden. Externe Kosten aus der Sicht Verkehrskategorien: In diesem Fall sind nicht nur gegenüber der Allgemeinheit, sondern auch zwischen den verschiedenen Verkehrskategorien externe Kosten zu beachten. Bei einem Unfall zwischen zwei verschiedenen Kategorien (z.B. Bus und Personenwagen) sind nun auch jene Kosten extern, die zwar vom unschuldigen Opfer, nicht aber vom Unfallverursacher getragen werden. Keine zusätzlichen externen Kosten sind zu beachten, wenn es sich um einen Unfall innerhalb einer Verkehrskategorie handelt. Externe Kosten aus der Sicht Verkehrsteilnehmer: Bei dieser Sicht wird für die Abgrenzung von internen und externen Kosten vom einzelnen Verkehrsteilnehmer ausgegangen. Bei einem Unfall entstehen immer dann externe Kosten, wenn der Unfallverursacher nicht alle Kosten deckt. (284)
Fahrleistung
Von Fahrzeugen gefahrene Kilometer, bezogen auf eine Zeitspanne. (288)
Fahrzeugkilometer
Masseinheit der Fahrleistung, die einem zurückgelegten Kilometer eines Fahrzeuges entspricht. (287)
Gesamtverkehr
Öffentlicher und privater Verkehr aller Verkehrsträger. (291)
Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüsse (Breitband)
Es gibt keine allgemeine Definition von Breitbandanschlüssen. Generell gilt eine Verbindung als Breitband, wenn sie eine Übertragungsrate von mehr als 256 Kbit/s aufweist. Die bekanntesten Breitbandverbindungen sind ADSL und Kabelmodem. Andere Breitbandtechnologien umfassen u.a. Internetanschlüsse via Satellit oder via Glasfaserleitungen, via Stromnetz (PLC - Powerline Communications), LAN (Local Area Network), Ethernet sowie via fester Hertz-Dienste (WiMAX, UMTS). (57)
Höchstgeschwindigkeiten
Die allgemeine Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge beträgt unter günstigen Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen: 50 km/h in Ortschaften, 80 km/h ausserhalb von Ortschaften (ausgenommen auf Autobahnen), 100 km/h auf Autostrassen, 120 km/h auf Autobahnen (Art. 4a Verkehrsregelnverordnung / SR 741.11). (729)
ISDN (Integrated Services Digital Network)
Dienste-integrierendes digitales Fernmeldenetz, das insbesondere die Bereitstellung von BA- oder PRA-Diensten ermöglicht (im Gegensatz zum analogen PSTN-Netz). Der Basisanschluss BA (Basic rate Access) besteht aus zwei Kanälen mit einer Datenrate von je 64 kbit/s (zwei B-Kanäle für Sprache und Daten) und einem Kanal mit einer Datenrate von 16 kbit/s (D-Kanal für Signalisierung und Daten). Der Primäranschluss PRA (Primary Rate Access) verfügt über eine Datenrate von 2 Mbit/s und entspricht 32 B-Kanälen (zu je 64 kbit/s). (278)
Jahresmobilität
Durchschnittlich zurückgelegte Gesamtdistanz im In- und Ausland einer in der Schweiz wohnhaften Person. (964)
Kabelmodem
Breitbandtechnologie, die auf der Nutzung von TV-Koaxialkabel (CATV) basiert, das den Kunden von Kabel-TV-Betreibern angeboten wird. (58)
Kurskilometer
Masseinheit der Fahrleistung des öffentlichen Strassenverkehrs. Anzahl Kilometer, welche von Trams, Trolley- und Autobussen im Fahrplanbe-trieb zurückgelegt werden. (965)
Lagemass(e)
Ein Lagemass ist eine mathematisch definierte statistische Kenngrösse, welche die Lage (Lokation) einer Reihe von Beobachtungswerten beschreibt. Die gebräuchlichsten Lagemasse sind das arithmetische Mittel (siehe dort) und der Median (siehe dort). Arithmetisches Mittel und Median gibt es auch in einer gewichteten Form, d.h. bei Beobachtungswerten, die nicht alle dasselbe Gewicht haben. (749)
Median, unteres und oberes Quartil

Der Median oder Zentralwert teilt die nach Grösse geordneten Beobachtungswerte in zwei gleich grosse Hälften. Die eine Hälfte der Werte liegt über, die andere unter dem Median.

In mathematischer Schreibweise ist der Median einer Anzahl n Beobachtungswerte x1, x2 bis xn so definiert: Die Beobachtungen seien x(1) < x(2) < < x(n).

Wenn n eine ungerade Zahl ist, dann ist der Median der Beobachtungswert in der Mitte: x((n+1) / 2).

Bei gerader Anzahl n liegt der Median in der Mitte zwischen den zwei mittleren Beobachtungen:

(1/2)x(n/2) + (1/2)x((n/2) + 1).

Im Gegensatz zu einem anderen häufig verwendeten Lagemass, dem arithmetischen Mittel (siehe dort), wird der Median durch Extremwerte nicht beeinflusst. Bei einer streng symmetrischen Häufigkeitsverteilung fällt der Median mit dem arithmetischen Mittel zusammen. Im Falle einer asymmetrischen Verteilung, z.B. des Einkommens, mit hohen Extremwerten liegt er unter dem arithmetischen Mittel und bei tiefen Extremwerten darüber. Je deutlicher die Asymmetrie ist, desto grösser ist der Unterschied zwischen arithmetischem Mittel und Median. Der Median ist auch bei asymmetrischen Verteilungen geeignet, die Lokation der Verteilung zu beschreiben. Eine Variante des Medians, der gewichtete Median, ordnet jeder Beobachtung ein Gewicht zu.

Teilt man die der Grösse nach geordneten Beobachtungswerte in vier Gruppen mit einer gleichwertigen Anzahl Fälle auf, so stellt der Wert des unteren Quartils denjenigen Wert dar, der zwischen dem Wert des letzten beobachteten Falles des ersten Viertels und dem Wert des ersten beobachteten Falles des zweiten Viertels liegt. Der Wert des oberen Quartils stellt denjenigen Wert dar, der zwischen dem Wert des letzten beobachteten Falles des dritten Viertels und dem Wert des ersten beobachteten Falles des vierten Viertels liegt. (8)

Mittelwert(e)
siehe „Lagemasse“ (oder „Arithmetisches Mittel“, „Median“) (750)
Modalsplit
Aufteilung von Verkehrsleistungen, Wegzeiten oder Anzahl Wegen auf verschiedene Verkehrsträger bzw. Verkehrsmittel. (99)
Motorisierungsgrad
Der Motorisierungsgrad der Personenwagen einer Region errechnet sich aus der Anzahl Personenwagen pro 1000 Einwohner (mittlere Wohnbevölkerung). (974)
Mutmassliche Mängel und Einflüsse (Strassenverkehrsunfälle)
Die Angaben zu den mutmasslichen Mängeln und Einflüssen sind rechtlich nicht verbindlich. Sie dienen der Unfallanalyse. Der Polizeibeamte oder die Polizeibeamtin trägt die mutmasslichen Mängel und Einflüsse nach persönlicher Einschätzung ein. Es können bis zu drei Mängel bzw. Einflüsse pro Objekt (Fussgänger oder Fahrzeug) gemeldet werden. (728)
Netto-Tonnenkilometer
Vgl. «Tonnenkilometer»; ohne Gewicht der Sachentransportfahrzeuge (inkl. Anhänger), Container und Wechselbehälter im kombinierten Verkehr. (797)
Neue erneuerbare Energien
Sammelbegriff für Energiequellen, die ohne Rohstoffquellen auskommen und nach menschlichem Zeitmassstab gerechnet unbegrenzt zur Verfügung stehen, ohne Wasserkraft. Darunter fallen Sonnenenergie, Umweltwärme, Biomasse, Windenergie, erneuerbaren Anteile aus Abfall sowie der Energie aus Abwasserreinigungsanlagen. (798)
Öffentlicher Verkehr
Der öffentliche Verkehr umfasst verkehrliche Leistungsangebote mit definierter öffentlicher und zeitlicher Verfügbarkeit (regelmässige Fahrten), die von jedermann aufgrund vorgegebener Beförderungsbe-stimmungen beansprucht werden können. (277)
Pendler
Unter Pendler versteht man Erwerbstätige ab 15 Jahren sowie Personen in Ausbildung, welche ihren Wohnort verlassen, um ihren Arbeits-/Ausbildungsort zu erreichen. Unterschieden werden des Weiteren Pendler, die innerhalb ihrer Wohngemeinde arbeiten (Binnenpendler), von denjenigen, die ihre Wohngemeinde verlassen und ihrer Beschäftigung in einer anderen Gemeinde (Wegpendler) oder im Ausland (Grenzgänger) nachgehen. (975)
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Zuletzt aktualisiert am: 12.01.2010
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