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Information zur Parahotellerie
Informationen zur Beherbergungsstatistik
Zurzeit werden im Rahmen der Beherbergungsstatistik nur Zahlen zu den Hotels, Kurbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen (ausschliesslich Passantinnen und Passanten) erhoben, das heisst es fehlen Informationen über die Ferienwohnungen und Kollektivunterkünfte.
Methodische Hinweise zu den Campingplatzzahlen
Die Methodik zur Berechnung der Campingplatzstatistik wurde im 2010 überarbeitet. In den Jahren 2005 bis 2009 wurden lediglich Campingplätze für die Berechnung berücksichtigt, deren wirtschaftliche Hauptaktivität im Betriebs- und Unternehmensregister (BUR) unter «Campingplätze» aufgeführt ist und in denen mindestens während 20 Stunden in der Woche gearbeitet wurde. Seit 2010 wird auf das Kriterium der Mindestarbeitszeit verzichtet und es werden sämtliche Campingplätze berücksichtigt, die im Betriebs- und Unternehmensregister aufgeführt sind. Aufgrund dieser Änderung sind die nach der neuen Methodik publizierten Ergebnisse nicht mit den in den Jahren 2005 bis 2009 veröffentlichten Resultaten vergleichbar. Um einen Vergleich über die Zeit zu ermöglichen, wurden die Ergebnisse für die Jahre 2008 und 2009 nachgerechnet. Bei der Campingplatzstatistik handelt es sich um eine Vollerhebung. Es findet lediglich eine Gewichtung für die Antwortausfälle statt. Die Antwortquote für 2011 wurde anhand der offenen Campingplätze pro Monat ermittelt und beläuft sich auf 97 Prozent (gegenüber 96% im Vorjahr). Alle Variationskoeffizienten für die Zahlen 2010 und 2011 liegen unter 10 Prozent 1.
1 Mit Ausnahme des Variationskoeffizienten für die Ankünfte von Gästen aus Island.
Bed and Breakfast
Das Angebot und die Nachfrage in den Beherbergungseinheiten von Bed and Breakfast werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) seit Januar 2007 im Auftrag von Bed and Breakfast Switzerland erfasst. Die Beherbergungseinheiten, welche diesen Resultaten zugrunde liegen, stammen ausschliesslich aus der Mitgliederliste der Organisation Bed and Breakfast Switzerland. Da diese Organisation auch Hotelbetriebe umfasst, können die statistischen Resultate nicht einfach zur Hotelleriestatistik addiert werden, um eine umfassendere Statistik zu bilden. Die publizierten Resultate basieren ausschliesslich auf den antwortenden Einheiten, wurden nicht hochgerechnet und erlauben folglich keine generellen Schlussfolgerungen zu dieser Beherbergungsart in der Schweiz. Da diese Resultate nicht hochgerechnet wurden sind sie nicht mit denjenigen der vorangehenden Jahre direkt vergleichbar.
Anmerkung zu den Tourismusregionen
Seit Januar 2011 haben drei Tourismusregionen einen neuen Namen bzw. eine neue Gemeindezuteilung. Die ehemals als «Zentralschweiz» bezeichnete Region heisst neu «Luzern / Vierwaldstättersee». Hier bleibt die Gemeindezuteilung unverändert. Die Region «Schweizer Mittelland» trägt neu die Bezeichnung «Bern Region» und die Region «Neuchâtel / Jura / Berner Jura» heisst neu «Jura & Drei-Seen-Land». Diese Namensänderungen beinhalten auch eine neue Zuteilung der Gemeinden zu diesen Regionen. Diese basiert auf der neuen geografischen Gliederung, die von der Konferenz der regionalen Tourismusdirektoren der Schweiz (RDK) verabschiedet wurde. Die Änderungen werden rückwirkend vorgenommen.
