Industrie und DienstleistungenPanorama
Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Industrie und Dienstleistungen» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.
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Das Panorama zu «Industrie, Dienstleistungen»
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Titel |
Periode |
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634 KB |
Industrie und Dienstleistungen: Panorama
(xx-d-00.01-pan-06)
Bundesamt für Statistik BFS
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2012
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Aus dem Inhalt
Die schweizerische Volkswirtschaft ist seit jeher aussenwirtschaftlich stark verflochten: die Ein- und Ausfuhrwerte pro Kopf sowie die Import- und Exportquote (prozentuale Wertanteile am Bruttoinlandprodukt) gehören weltweit zu den höchsten. Insbesondere der Export bildet für ein kleines Land wie die Schweiz eine wichtige Konjunkturstütze.
Die Hauptpartner des grenzüberschreitenden Warenverkehrs sind die Industriestaaten; von ihnen stammen 85,8% aller Einfuhren, 75,0% aller Ausfuhren gelangen dorthin (Stand 2010). Eine besonders wichtige Stellung hat dabei die EU: auf sie entfallen 77,5% der Importe und 58,6% der Exporte.
Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama
- Zahl der Unternehmen: 2008 wurden in der Schweiz 313 000 marktwirtschaftliche Unternehmen gezählt. Das sind 11 700 mehr als 2005 und 4000 mehr als 2001.
- Grösse der Unternehmen: Über 99% aller Unternehmen in der Schweiz sind KMU: kleine und mittlere Unternehmen, d. h. solche mit weniger als 250 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten gerechnet); ungefähr 87% sind Mikrounternehmen, also solche mit weniger als 10 Beschäftigten. Die Verteilung der Unternehmen auf die Grössenklassen hat sich zwischen 2001 und 2008 nicht geändert. Auch die mittlere Unternehmensgrösse bleibt weitgehend stabil. Sie beträgt 2008 11 Beschäftigte.
- Der Sekundärsektor unter Druck: Die Produktion im sekundären Sektor (ohne Baugewerbe) sank zunächst in den Jahren der Rezession zwischen 1991 und 1993 massiv, 1995/96 stagnierte sie: gegen Ende der 1990er-Jahre stieg sie deutlich an, um in den Jahren 2002 und 2003 wiederum hohe Einbussen zu erleiden. Ab 2004 waren die Produktionszahlen erneut im positiven Bereich. Infolge der globalen Finanzkrise brach der Geschäftsgang in der Schweizer Industrie Ende 2008 und 2009 deutlich ein. Insgesamt ergibt sich im sekundären Sektor (ohne Baugewerbe) zwischen 1990 und 2010 ein Produktionswachstum von gegen 48%.
- Arbeitskosten: Im Jahr 2008 beliefen sich die Arbeitskosten in der Schweiz in der Industrie und in weiten Teilen des Dienstleistungssektors auf durchschnittlich Fr. 55.65 (35.1 €) pro geleistete Arbeitsstunde.
Zuletzt aktualisiert am: 06.03.2012