Das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert die Teuerungsprognosen für die Schweiz viermal pro Jahr (März, Juni, September und Dezember).
Per Dezember 2011 senkt das BFS die Teuerungsprognosen erneut. Auslöser sind die Preisentwicklung der letzten Monate, namentlich für Erdölprodukte und Lebensmittel.
- Für 2012 rechnet das BFS mit einer durchschnittlichen Jahresteuerung von rund -0.3%.
- Für die 12 Monate des Jahres 2013 erwartet das BFS eine Teuerung von +0.3%.
(Stand: Dezember 2011)
Modell
Ausgangslage des Prognosemodells bilden die aktuellsten Detailresultate des Landesindexes der Konsumentenpreise (LIK). Die jeweiligen Indexreihen werden anhand der zum Zeitpunkt vorliegenden Informationen und der davon abgeleiteten Hypothesen fortgeschrieben. Alle Indexreihen werden wie der Landesindex über den gewichteten Warenkorb bis zum Totalindex aggregiert. Gewichtiger Beeinträchtigungsfaktor der Prognose ist die schwierig abschätzbare Erdölpreisentwicklung und die damit einhergehenden direkten und indirekten Preisbewegungen.
Informationsquellen
- Angekündigte Preisänderungen (Produzenten, Verteiler)
- Politische Massnahmen, welche Konsumentenpreise beeinflussen können (Parlament, Bundesrat, Verwaltung)
- Bulletin der Schweizerischen Nationalbank (SNB)
- «Konjunkturperspektiven» (seco)
- Frühere Zeitreihen der 12 Hauptgruppen (BFS)
- Analysen der Konjunkturforschungsinstitute
