Finanzierungsrechnung
Finanzierungsrechnung 1999-2008
Die Finanzierungsrechnung beschreibt die Finanzströme zwischen den institutionellen Sektoren (nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften, finanzielle Kapitalgesellschaften, Staat, private Haushalte und dem Rest der Welt).
Sie bildet den letzten Teil der Kontensequenz des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 95). Sie ergänzt die nicht-finanziellen Konti, indem sie erklärt, wie die Sparüberschüsse der verschiedenen Sektoren verwendet werden oder wie die Defizite der Sektoren finanziert werden.
Die Finanzierungsrechnung besteht aus zwei Teilen: aus den „finanziellen Vermögenswerten am Jahresende“ sowie aus den „finanziellen Transaktionen“. Die finanziellen Vermögenswerte am Jahresende bilden zusammen mit dem Kapitalstock die Vermögensbilanz der verschiedenen Sektoren.
Die Analyse dieser Statistiken ermöglicht es den Verantwortlichen aus Wirtschafts- und Finanzpolitik, Antworten auf deren Fragestellungen zu finden. Die Finanzierungsrechnung hebt die Rolle der Finanzintermediäre und der Finanzmärkte in ihrer Funktion der Kapitalallokation hervor und erlaubt es, mögliche Probleme bei den Finanzströmen aufzuzeigen. Zudem zeigt sie die Schuldenentwicklung der verschiedenen institutionellen Sektoren auf.
Diese Publikation der Schweizerischen Nationalbank behandelt die Vermögenskonti sowie zum Teil die Finanzierungsströme aller Sektoren.
- SNB

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