Es existieren drei Ansätze für die Berechnung des Bruttoinlandprodukts:
Bruttoinlandprodukt
Das BIP ist ein Mass für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Es misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen, soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden - also die sog. Wertschöpfung. Das BIP wird zu laufenden Preisen und zu Preisen des Vorjahres errechnet. Zu Preisen des Vorjahres wird die reale Wirtschaftsentwicklung im Zeitablauf frei von Preiseinflüssen dargestellt.
Detailliertere Informationen und Analysen über die schweizerische Volkswirtschaft:
Revision Juni 2011
Dank vollständigeren statistischen Informationen wurden die Zahlen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für das Jahr 2008 und 2009 revidiert. Allerdings wurde nur das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu Preisen des Vorjahres für das Jahr 2008 nach oben korrigiert und beträgt nun 2,1% (im Gegensatz zu 1,9% der vorherigen Schätzung). Für das Jahr 2009 bleibt die Wachstumsrate des BIP mit -1,9% unverändert.
Agenda
Ende August veröffentlicht die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung die ersten Ergebnisse für das Vorjahr. Diese Daten enthalten erste Resultate über die Hauptaggregate und zeigen die einzelnen Elemente für sämtliche drei Ansätze mittels deren die Berechnung des BIP vorgenommen wird: Produktionsseite, Verwendungsseite und Einkommensseite. Aus Gründen der Datenverfügbarkeit werden die detaillierten Ergebnisse erst im Juni des folgenden Jahres publiziert, d.h. 10 Monate nach dieser ersten Schätzung.
Zuletzt aktualisiert am: 24.06.2011
