Seit 2004 befindet sich die Schweizer Wirtschaft auf einem florierenden Wachstumspfad. Das BIP zu Preisen des Vorjahres wuchs 2004 um 2,5%. (...) Das kräftige Wachstum des BIP setzte sich 2005 mit einer Zunahme um 2,6% fort (zu Preisen des Vorjahres). Dieses positive Ergebnis ist im Wesentlichen auf die anhaltend starke Inlandnachfrage und insbesondere auf die Investitionen zurückzuführen. Die Jahre 2006 und 2007 erreichten dann ein aussergewöhnliches Wachstum von 3,6%. (...) Dank der starken Zunahme ihrer Wertschöpfung hatten die finanziellen Kapitalgesellschaften und die exportierenden Firmen einen grossen Anteil an den exzellenten Resultaten 2006 und 2007. Auch die Inlandnachfrage leistete einen beachtlichen Beitrag. Das Jahr 2008 war dann geprägt durch die ersten Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft. Die Schwierigkeiten der Finanzdienstleister, vor allem der Banken, drückten auf das Wachstum, das noch 1,8% erreichte, wobei auch der Rest der Wirtschaft nach zwei Jahren starken Wachstums gegen Jahresende eine leichte Abschwächung zeigte.
Diese Verlangsamung verschärfte sich 2009 und die Schweizer Wirtschaft verzeichnete eine markante Abnahme des BIP von 1,9%. Während die Exportbranchen unter der Verschlechterung der Weltwirtschaft litten, waren bei den Finanzinstituten immer noch die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren.

