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Statistik Schweiz
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Löhne, Erwerbseinkommen – IndikatorenSalarium - Individueller Lohnrechner

 

Was ist Salarium?

Der individuelle Lohnrechner Salarium bietet Ihnen die Möglichkeit, für eine spezifische Arbeitsstelle (Region, Wirtschaftszweig, Berufsgruppe usw.) und anhand frei wählbarer individueller Merkmale (Alter, Ausbildung, Dienstjahre usw.) den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bzw. Median) und die Streuung der Löhne (Interquartilbereich) zu berechnen.

Die Ergebnisse sind nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit (schweizerische und ausländische nach Aufenthaltsstatus) verteilt und stellen keine Lohnempfehlungen dar.

Wie wird Salarium verwendet?

Schritt 1: Füllen Sie die fünf obligatorischen Felder des Profils aus: Region, Branche, Berufsgruppe, berufliche Stellung im Betrieb und Wochenstunden.


Schritt 2: Füllen Sie eines oder mehrere optionale Angaben aus, je nachdem wie detailliert das Profil ist, für das Sie sich interessieren. Achtung: Felder ohne Angabe gehen automatisch vom häufigsten Wert aus, der in der Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) für die gewählte Region und Branche ermittelt wurde (Beispiel: Bleibt das Feld «Ausbildung» leer, übernimmt es den am häufigsten beobachteten Wert: «abgeschlossene Lehre»).

► Nachdem Sie das Profil ausgefüllt haben, nimmt Salarium die Berechnung vor und zeigt die entsprechenden Ergebnisse an.

Methodische Grundlage

Datengrundlage

Die geschätzten monatlichen Bruttolöhne stützen sich auf eine Stichprobe der Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 von mehr als 750'000 Lohnangaben von Angestellten aus der Privatwirtschaft. Die LSE wird vom Bundesamt für Statistik seit 1994 alle zwei Jahre mittels schriftlicher Direkterhebung bei den Unternehmen durchgeführt.

Methode

Der monatliche Bruttolohn (erklärte Variable) wird mit Hilfe einer Modellrechnung geschätzt. Das Modell berücksichtigt 14 Merkmale (erklärende Variablen), darunter sowohl Branche und Unternehmensgrösse als auch individuelle Merkmale der Beschäftigten und des Arbeitsplatzes. Für die Modellberechnung werden die Branchen zu 10 Gruppen zusammengefasst. Pro Branchengruppe wird ein separates Modell berechnet. Für jede Gruppe wird der Logarithmus des monatlichen Bruttolohns durch eine Regressionsanalyse der verschiedenen erklärenden Variablen angenähert (Schätzung von Modellparametern). Dabei werden die Variablen transformiert um die Beziehung zwischen dem Bruttolohn und jedem einzelnen Merkmal zu optimieren. Auf Basis der geschätzten Modellparameter wird der Einflussfaktor jedes Merkmals auf den Lohn abgeleitet. Dieser Einflussfaktor bleibt innerhalb einer Branchengruppe konstant.

Validierung

Zur Validierung der resultierenden Modelle werden die empirischen und die geschätzten Verteilungsfunktionen verglichen. Dieser Vergleich wird auf verschiedenen Aggregationsniveaus (Region und Branche) durchgeführt – sowohl grafisch als auch unter Berechnung der euklidischen Distanz zwischen den Funktionen. Resultate, welche über der Toleranzschwelle der euklidischen Distanz liegen, sind mit Vorsicht zu betrachten.

Grenzen des Modells

Das Modell weist die folgenden bekannten Grenzen auf:

  • Es werden nur vollständige Antworten aus der Lohnstrukturerhebung berücksichtigt. Alle Fälle, in denen Werte für eine oder mehrere Variablen fehlen, werden entfernt. Die Gewichtung wurde in Bezug auf die vollständigen Daten, die für die Modellierung verwendet wurden, berechnet.
  • Das Modell berücksichtigt keine Interaktionen zwischen den erklärenden Variablen.

Vorgabewerte

Für jedes Merkmal wird der häufigste Wert nach Branchengruppe (10 Gruppen) bestimmt. Dieser häufigste Wert wird im Lohnrechner bei den optionalen Feldern als Vorschlag eingesetzt.

Noch Fragen?

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