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Statistik Schweiz

Umwelt - IndikatorenFeinstaubkonzentration

Als Feinstaub oder PM10 werden Partikel bezeichnet, deren Durchmesser weniger als 10 Tausendstelmillimeter beträgt. Feinstaub in der Luft stellt ein bedeutendes Risiko für die Gesundheit dar. Die Partikel können tief in die Lunge eindringen und zu Krebs sowie anderen Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen führen.

Ein bedeutender Teil der PM10-Partikel gelangt durch die Verbrennung von Dieselöl in die Luft. Weitere Feinstaubquellen sind die Industrie, die Landwirtschaft sowie das Verbrennen von Holz und Abfall ausserhalb ordentlicher Kehrichtverbrennungsanlagen.

Die Luftreinhalteverordnung hält Grenzwerte für lungengängigen Feinstaub fest: Der PM10-Jahresmittelwert darf 20 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht überschreiten. Zudem darf der PM10-Tagesmittelwert höchstens ein Mal pro Jahr höher als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen.

In den letzten Jahren konnte eine Abnahme der Feinstaub-Konzentration beobachtet werden. Der Rückgang ist mehrheitlich auf die strengeren Abgasvorschriften, die emissionsärmeren Brennstoffe bei Feuerungen und auf den Einbau von Staubfiltern zurückzuführen. Die Grenzwerte werden aber, vor allem in Städten und Agglomerationen sowie entlang stark befahrener Strassen, nach wie vor regelmässig überschritten.

Hohe Feinstaubkonzentrationen entstehen insbesondere bei winterlichen Inversionslagen, während der sich Luftmassen kaum vermischen und Luftschadstoffe in bodennahen Luftschichten anreichern. Eine solche Inversionslage bestimmte im 1996, im 2003 und im 2006 wochenlang das Wetter des Schweizer MIttellandes und beeinflusste die Jahreskonzentration an Feinstaub.
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Quelle: Bundesamt für Umwelt: NABEL-Messprogramm Daten zur Grafik



Weiterführende Informationen:

 

Zuletzt aktualisiert am: 01.11.2010
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