Bodennutzung und Bodenbedeckung IndikatorenZustand und Entwicklung der Bodennutzung
Massive Zunahme der Siedlungsflächen
In den 12 Jahren zwischen den beiden Erhebungen (1979/85, 1992/97) sind die Siedlungsflächen der Schweiz um 13,3% gewachsen. Dies entspricht pro Jahr fast der Fläche des Brienzersees. Damit ist der Siedlungsanteil an der Gesamtfläche (41 285 km²) von 6,0% auf 6,8%, derjenige an der Produktivfläche von 8,0% auf 9,1% gestiegen. In den ländlichen Gemeinden war das Siedlungswachstum mit 15,0% prozentual etwas höher als in den Agglomerationen von 2000, wo der Zuwachs immerhin 12% betrug.
Die vorliegenden Ergebnisse der Arealstatistik 2004/09 für 2223 Gemeinden aus dem westlichen und nördlichen Teil der Schweiz zeigen kleinere Wachstumsraten sowohl bei den Siedlungsflächen (9,4% gegenüber 13,0%), als auch beim Wald (0,7% gegenüber 1,9%) und dementsprechend geringere Verluste bei den Landwirtschaftsflächen (2,1% gegenüber 3,1%). Dies bedeutet keine Trendumkehr, weist aber auf eine Verlangsamung beim Nutzungswandel hin.
Die vorliegenden Ergebnisse der Arealstatistik 2004/09 für 2223 Gemeinden aus dem westlichen und nördlichen Teil der Schweiz zeigen kleinere Wachstumsraten sowohl bei den Siedlungsflächen (9,4% gegenüber 13,0%), als auch beim Wald (0,7% gegenüber 1,9%) und dementsprechend geringere Verluste bei den Landwirtschaftsflächen (2,1% gegenüber 3,1%). Dies bedeutet keine Trendumkehr, weist aber auf eine Verlangsamung beim Nutzungswandel hin.
Zuletzt aktualisiert am: 14.12.2011





