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Statistik Schweiz

Raum, UmweltPanorama

Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Raum, Umwelt» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.

Wer nicht einen allgemeinen Überblick, sondern vor allem die aktuellsten Zahlen und detailliertere Daten sucht, findet sie in den Angeboten der einzelnen Unterthemen in der Navigation links.

Das Panorama zu «Raum, Umwelt»:

Dokument / Objekt Titel Periode
Raum und Umwelt: Panorama. Download (). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 843 KB   Raum und Umwelt: Panorama
(xx-d-00.01-pan-02)
Bundesamt für Statistik BFS
2012
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Aus dem Inhalt

2010 fielen in der Schweiz in Haushalten und Kleingewerbe ca. 5,56 Mio. t Siedlungsabfälle an, dies entspricht ca. 706 kg pro Einwohner. Rund die Hälfte davon, nämlich 2,81 Mio. t, wurden separat gesammelt und der Verwertung zugeführt. Die andere Hälfte wurde umweltverträglich verbrannt. Mit Recyclingquoten von ungefähr 94% beim Glas, 91% bei den Alu-Dosen und 85% bei Papier positioniert sich die Schweiz im europäischen Umfeld auf Spitzenplätzen.

Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama

  • Bodennutzung: Von der Gesamtfläche der Schweiz entfallen 36,9% auf landwirtschaftliche Nutzflächen, 30,8% auf Wald und Gehölze und 6,8% auf Siedlungsflächen.
  • Wald: In den Schweizer Wäldern wuchs in den letzten Jahren insgesamt mehr Holz nach als verwertet wurde bzw. abstarb: Zwischen 1993/95 und 2004/06 waren Holznutzung und Mortalität zusammen um 6% geringer als der Zuwachs.
  • Wasser: Das schweizerische Gewässernetz umfasst 65'300 km Fluss- und Bachläufe. Davon sind 10'600 km durch bauliche Eingriffe stark verändert, rund 5200 km sind eingedolt.
  • Bodenbelastung: Die chemische Belastung des Bodens ist verbreitet. Bei rund 19% der 97 untersuchten Böden werden die Richtwerte der Schwermetalle Blei, Kupfer, Cadmium oder Zink überschritten.
  • Umweltökonomie: Die Umweltschutzausgaben der öffentlichen Hand beliefen sich im Jahr 2009 auf rund 4 Mrd. Franken, was einer Steigerung um 67% seit 1990 zu laufenden Preisen entspricht.
  • Luftschadstoffe: Bei den meisten Luftschadstoffen ist in den letzten Jahren ein Rückgang zu verzeichnen. Beim bodennahen Ozon (O3), beim Stickstoffdioxid (NO2) und beim lungengängigen Feinstaub (PM10) werden die Immissionsgrenzwerte noch immer überschritten.
Zuletzt aktualisiert am: 06.03.2012
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