2009 fielen in der Schweiz in Haushalten und Kleingewerbe ca. 5,46 Mio. t Siedlungsabfälle an, dies entspricht ca. 700 kg pro Einwohner. Rund die Hälfte davon, nämlich 2,80 Mio. t, wurden separat gesammelt und der Verwertung zugeführt. Die andere Hälfte wurde umweltverträglich verbrannt. Mit Recyclingquoten von ungefähr 95% beim Glas, 91% bei den Alu-Dosen und 82% bei Papier positioniert sich die Schweiz im europäischen Umfeld auf Spitzenplätzen.
Raum, UmweltPanorama
Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Raum, Umwelt» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.
Wer nicht einen allgemeinen Überblick, sondern vor allem die aktuellsten Zahlen und detailliertere Daten sucht, findet sie in den Angeboten der einzelnen Unterthemen in der Navigation links.
Wer nicht einen allgemeinen Überblick, sondern vor allem die aktuellsten Zahlen und detailliertere Daten sucht, findet sie in den Angeboten der einzelnen Unterthemen in der Navigation links.
Das Panorama zu «Raum, Umwelt»:
| Dokument / Objekt | Titel | Periode | |
|---|---|---|---|
| 756 KB |
Raum und Umwelt: Panorama (xx-d-00.01-pan-02) Bundesamt für Statistik BFS |
2011 | |
Aus dem Inhalt
Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama
- Bodennutzung: Von der Gesamtfläche der Schweiz entfallen 36,9% auf landwirtschaftliche Nutzflächen, 30,8% auf Wald und Gehölze und 6,8% auf Siedlungsflächen.
- Wald: In den Schweizer Wäldern wuchs in den letzten Jahren insgesamt mehr Holz nach als verwertet wurde bzw. abstarb: Zwischen 1993/95 und 2004/06 waren Holznutzung und Mortalität zusammen um 6% geringer als der Zuwachs.
- Wasser: Das schweizerische Gewässernetz umfasst 65'300 km Fluss- und Bachläufe. Davon sind 10'600 km durch bauliche Eingriffe stark verändert, rund 5200 km sind eingedolt.
- Bodenbelastung: Schätzungen zufolge gelten 90% der Böden als schwach belastet (keine Richtwertüberschreitung); rund 9% weisen Richtwertüberschreitungen bei Blei, Kupfer, Cadmium und Zink auf, und 1% werden als stark belastet eingestuft.
- Umweltökonomie: Die Umweltschutzausgaben der öffentlichen Hand beliefen sich im Jahr 2008 auf über 4 Mrd. Franken, was einer Steigerung um 68% seit 1990 zu laufenden Preisen entspricht.
- Entkoppelung: Die durch die Wirtschaft verursachten Treibhausgasemissionen haben zwischen 1990 und 2005 um 3% zugenommen (sie machen 61% der gesamten Treibhausgasemissionen aus). Da sich das Bruttoinlandprodukt gleichzeitig real um 18,7% erhöht hat, kann man von einer relativen Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Emissionen sprechen.
Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2011

