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Statistik Schweiz

Raum, UmweltPanorama

Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Raum, Umwelt» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.

Wer nicht einen allgemeinen Überblick, sondern vor allem die aktuellsten Zahlen und detailliertere Daten sucht, findet sie in den Angeboten der einzelnen Unterthemen in der Navigation links.

Das Panorama zu «Raum, Umwelt»:

Dokument / Objekt Titel Periode
Raum und Umwelt: Panorama. Download (). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 437 KB   Raum und Umwelt: Panorama
(do-d-00.01-pan-02)
Bundesamt für Statistik BFS
2014
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Aus dem Inhalt

2012 fielen in der Schweiz in Haushalten und Kleingewerbe ca. 5,58 Mio. t Siedlungsabfälle an, dies entspricht ca. 694 kg pro Einwohner. Rund die Hälfte davon, nämlich 2,79 Mio. t, wurden separat gesammelt und der Verwertung zugeführt. Die andere Hälfte wurde umweltverträglich verbrannt. Mit Recyclingquoten von ungefähr 96% beim Glas, 92% bei den Alu-Dosen und 97% bei Papier positioniert sich die Schweiz im europäischen Umfeld auf Spitzenplätzen.

Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama

  • Bodennutzung: Von der Gesamtfläche der Schweiz entfallen 35,9% auf Landwirtschaftsflächen, 31,3% auf Wald und Gehölze und 7,5% auf Siedlungsflächen.
  • Wald: In den Schweizer Wäldern wuchs in den letzten Jahren insgesamt mehr Holz nach, als verwertet wurde bzw. abstarb: Zwischen 2004/06 und 2009/11 waren Holznutzung und Mortalität zusammen um 15% geringer als der Zuwachs.
  • Wasser: Rund 80% des Trinkwassers stammen aus dem Grundwasser. Die Qualität des Grundwassers ist im Allgemeinen gut. In landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten werden jedoch teilweise zu hohe Nitratwerte (als Folge des Einsatzes von Hofdünger) und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gemessen.
  • Bodenbelastung: Bei knapp 20% der 97 Messstationen werden die Richtwerte der Schwermetalle Blei, Kupfer, Cadmium oder Zink überschritten.
  • Umweltökonomie: Die Umweltschutzausgaben der öffentlichen Hand beliefen sich im Jahr 2011 auf rund 4,2 Mrd. Franken, was einer Steigerung um 77% seit 1990 zu laufenden Preisen entspricht.
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