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Statistik Schweiz

Raum, UmweltPanorama

Das Panorama ist ein Überblick über wichtige Entwicklungen und Zusammenhänge im Bereich «Raum, Umwelt» – ein Dokument mit Text und Grafiken, angeboten zum Download im Format pdf.

Wer nicht einen allgemeinen Überblick, sondern vor allem die aktuellsten Zahlen und detailliertere Daten sucht, findet sie in den Angeboten der einzelnen Unterthemen in der Navigation links.

Das Panorama zu «Raum, Umwelt»:

Dokument / Objekt Titel Periode
Raum und Umwelt: Panorama. Download (). Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet. 520 KB   Raum und Umwelt: Panorama
(do-d-00.01-pan-02)
Bundesamt für Statistik BFS
2016
Grafik der Siedlungsabfälle (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
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Aus dem Inhalt

Die Siedlungsabfälle haben seit 1990 um 47% zugenommen und beliefen sich im Jahr 2014 auf 6 Mio. Tonnen, was 730 Kilogramm pro Person entspricht (1990 waren es noch 607 kg pro Person). 54% davon wurden separat gesammelt und dem Recycling zugeführt (1990 betrug dieser Anteil noch 29%). Der Rest wurde in Kehrichtverbrennungsanlagen verbrannt bzw. vor 2005 entweder verbrannt oder deponiert. Die bei der Verbrennung entstehende Wärme wird als Fernwärme oder für die Stromproduktion genutzt.

Weitere Schwerpunkte in diesem Panorama

  • Bodennutzung: Von der Gesamtfläche der Schweiz entfallen 35,9% auf Landwirtschaftsflächen, 31,3% auf Wald und Gehölze und 7,5% auf Siedlungsflächen.
  • Wald: Auch die Fläche von Wald und Gehölzen hat leicht zugenommen (3,1%) – dies hauptsächlich auf Kosten von Alpwirtschaftsflächen, die verbuschen und später zu Wald werden, nachdem die landwirtschaftliche Nutzung aufgegeben wurde.
  • Wasser : Rund 80% des Trinkwassers stammt aus dem Grundwasser, wobei es sich bei etwa der Hälfte davon um Quellwasser handelt. Der Rest wird aus Seewasser gewonnen. 2014 wurden 901 Mio. Kubikmeter Trinkwasser aufbereitet. 1990 betrug der Tagesverbrauch 472 Liter pro Person, 2014 waren es noch 300 Liter.
  • Bodenbelastung: In der Erhebungsperiode 2005 bis 2009 war bei 20% der untersuchten Böden der Richtwert für mindestens ein Schwermetall überschritten.
  • Umweltökonomie: Die öffentlichen Umweltschutzausgaben sind seit 1990 um 86% gestiegen (zu laufenden Preisen) und beliefen sich im Jahr 2013 auf 4,4 Mrd.
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