Von 1999 bis 2008 hat das Bundesamt für Statistik die Publikation Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz veröffentlicht, die ein Porträt dieser Bevölkerungsgruppe aus primär demografischer und arbeitsmarktlicher Sicht darstellte. Mit dem Bericht 2008 hat das BFS die Veröffentlichung dieser Schriftenreihe in dieser Form eingestellt. Hier finden Sie die Liste der erschienenen Ausgaben.
Publikationen Ausländerinnen und Ausländer in der SchweizInformationen
Überblick 2010
Im Jahr 2010 stieg die ständige und nichtständige ausländische Wohnbevölkerung gegenüber dem Vorjahr um 39'200 (+2,2%) auf 1'837'100 Personen. Zudem arbeiteten 231'900 ausländische Grenzgänger in der Schweiz. Die Zahl der Niedergelassenen stieg nur leicht an, jene der Aufenthalter deutlicher (+5,8%). Der Bestand der Asylsuchenden (Ausweis N) sank um 24,5% auf 13’300 Personen. Die Anzahl der vorläufig Aufgenommenen (Ausweis F) stieg um 3,5% und betrug Ende 2010 22’800 Personen.
Die Schweiz gehört zu den europäischen Ländern, in der im Verhältnis zur Bevölkerungszahl am meisten Ausländer wohnen. Der Anteil der ständigen und nichtständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz betrug 2009 23,1%. Wird nur die ständige ausländische Bevölkerung berücksichtigt, reduziert sich dieser Anteil auf 22,4%. Einzig Luxemburg und Liechtenstein weisen noch höhere Anteile auf.
Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz
Die Tabellen werden weiterhin jährlich aktualisiert. Sie sind im Statistischen Lexikon verfügbar. Hier bieten wir Ihnen eine Auswahl von Tabellen (in sechs Themenbereiche gruppiert) zum Download an:
