Neuchâtel, 26.01.2012 (BFS) - Eine Stärkung der Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft, die Erhaltung der Lebenskraft älterer Personen sowie die Beseitigung von Hindernissen zwischen den Generationen sind die Hauptziele des Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen, das 2012 stattfindet. Das Bundesamt für Statistik (BFS) beteiligt sich an diesem Ereignis, indem es in den diesjährigen Ausgaben des Newsletters Demos verschiedene Artikel zum Thema des aktiven Alterns publiziert.
Die Medienmitteilung lesen
In den vier Städten Basel, Bern, Winterthur und Zürich leben überall mehr als 97% der Bewohnerinnen und Bewohner gerne. Je nach Stadt werden aber teilweise andere positive Seiten genannt und andere Probleme ausgemacht. Verbindend wird der Verkehr überall als Problem wahrgenommen.
97% der befragten Bernerinnen und Berner geben an, gern in der Bundesstadt zu leben. Die grüne und schöne Stadt sowie ihre überschaubare Grösse werden geschätzt. Dagegen werden der Verkehr, Schmierereien und die Sicherheit nachts als problematisch erachtet.
Neuchâtel, 25.08.2011 (BFS) - Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht die ersten definitiven Ergebnisse der neuen Volkszählung, die auf Daten von Verwaltungsregistern beruhen. Es handelt sich dabei um die Ergebnisse der neuen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP). Ende des Jahres 2010 belief sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz auf 7'870'100 Einwohnerinnen und Einwohner. Dies entspricht einem Anstieg um 84'300 Personen gegenüber 2009. Diese Zunahme von 1,1 Prozent ist vergleichbar mit denjenigen der Jahre 2007 und 2009. Ein Viertel der in der Schweiz wohnhaften Personen wurden im Ausland geboren und sind in die Schweiz eingewandert. Ausserdem lebt jede achte Person in der Schweiz in einer der fünf Grossstädte Zürich, Genf, Basel, Lausanne und Bern.
Aus dem neuen registerbasierten Volkszählungssystem veröffentlicht das Bundesamt für Statistik (BFS) fortan im August jeweils die Bevölkerungszahlen des Vorjahres. Nach dieser neuen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) hatten Ende 2010 133'692 Personen ihren Haupt- oder einen Nebenwohnsitz in der Stadt Bern. Die Statistikdienste der Stadt Bern veröffentlichen jeweils Anfang Februar die Bevölkerungszahl des Vorjahres und werden das auch in Zukunft tun.
Seit 1987 wertet das Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen der Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus. 2010 war in der Deutschschweiz Lena der beliebteste weibliche Vorname (wie bereits in den Jahren 2006 und 2007) vor Mia und Lara. Bei den Knaben nahm Noah vor Luca und Leon den ersten Platz ein.
Im ersten Halbjahr 2011 wächst die Bevölkerung der Stadt Bern um 853 Personen auf 132'555 Einwohnerinnen und Einwohner an. Der Trend der vorangegangenen sechs Jahre findet in der ersten Hälfte des Jahres 2011 also seine Fortsetzung. Dies ist vor allem auf einen positiven Wanderungssaldo zurückzuführen. Zudem sind steigende Geburtenzahlen, mehr heiratende Personen und weniger Geschiedene zu verzeichnen. Dies zeigen die neusten Auswertungen der Statistikdienste der Stadt Bern.
Neuchâtel, 30.06.2011 (BFS) - Das Jahr 2010 war geprägt von einer steigenden Zahl der Geburten, Eheschliessungen und Scheidungen. Die Anzahl Todesfälle blieb weiterhin relativ konstant. Lediglich bei den eingetragenen Partnerschaften war ein Rückgang zu verzeichnen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung 2010 des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Auch 2010 sind deutlich mehr Personen nach Zürich gezogen als aus der Stadt weggezogen sind. Der Wanderungsgewinn von knapp 1400 Personen ist aber nur einer der Gründe für das erneute Bevölkerungswachstum. Auch die hohe Zahl der Geburten, verbunden mit einem Rückgang bei den Sterbefällen, führte zu einer Zunahme um rund 1200 Personen.
Emma ist die Aufsteigerin des Jahres und setzt sich bei den Mädchen an die Spitze. Anna und Sophie werden auf die Plätze verwiesen. Bei den Knaben löst Julian den längjährigen Spitzenreiter David zuoberst auf dem Treppchen ab. Dieser teilt sich den zweiten Platz mit Jonas.
Neuchâtel, 28.04.2011 (BFS) - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz erreichte Ende 2010 den Stand von 7'866'500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Dies entspricht einem Anstieg um 80'700 Personen bzw. 1,0 Prozent gegenüber 2009. Diese Zunahme ist vergleichbar mit jener der Jahre 2009 und 2007. Soweit die ersten provisorischen Ergebnisse der neuen Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP) des Bundesamtes für Statistik (BFS). Diese qualitativ stark verbesserte Statistik ist Teil des neuen registerbasierten Volkszählungs-systems und liefert präzisere Daten als die bisherige Statistik des jährlichen Bevölkerungs-standes (ESPOP).
Letztes Jahr erhielten 4570 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Zürich das Schweizer Bürgerrecht. Damit ist der Wert tiefer als im Vorjahr (2009: 4845), aber rund fünfmal höher als Anfang der 1990er-Jahre. Bislang am meisten Einbürgerun-gen waren 2006 zu verzeichnen; gut viereinhalb Prozent der damals in Zürich leben-den Ausländerinnen und Ausländer erhielten in diesem Jahr die Schweizer Staats-bürgerschaft.
Das sechste Wachstum in Folge lässt die Bevölkerungszahl der Stadt Bern Ende 2010 um 1413 Personen auf 131'702 Einwohnerinnen und Einwohner ansteigen. Letztmals wurde ein Zuwachs in solcher Höhe anfangs der 1960er Jahre notiert. Dies zeigen jüngste Auswertungen der Statistikdienste der Stadt Bern.
Neuchâtel, 29.03.2011 (BFS) - Gemäss den neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Bevölkerungsentwicklung in den Schweizer Kantonen werden alle Kantone zwischen 2010 und 2035 ein Bevölkerungswachstum verzeichnen. Dieses Wachstum, das in erster Linie den internationalen Wanderungen zuzuschreiben ist, dürfte durch die starke Alterung der Bevölkerung in den meisten Kantonen abgeschwächt werden. Allerdings wird die Entwicklung nicht im ganzen Land gleich dynamisch verlaufen. Besonders hohe Zunahmen sind im Einzugsgebiet der Metropole Zürich und im Genferseeraum zu erwarten.
Neuchâtel, 24.02.2011 (BFS) - 2010 nahm die Zahl der Geburten, Eheschliessungen und Scheidungen zu. Die Zahl der Todesfälle blieb praktisch unverändert. Einzig die Zahl der neu eingetragenen Partnerschaften ging gegenüber 2009 um 17 Prozent zurück. Diese provisorischen Ergebnisse stammen aus der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2010.
Die Thurgauer Wohnbevölkerung nahm im Jahr 2010 um 1,1 Prozent auf 247'073 Personen zu. Das Wachstum fiel etwas geringer aus als in den beiden Vorjahren und ist nach wie vor auf den Zuzug aus Deutschland zurückzuführen. Die Alterung der Bevölkerung schritt weiter voran.
Die Wohnbevölkerung der Stadt Zürich hat letztes Jahr um 2562 Personen oder 0,7 Prozent zugenommen. Am Jahresende lebten in der Stadt 385 468 Einwohnerin-nen und Einwohner. Das Bevölkerungswachstum geht fast ausschliesslich auf das Konto der Schweizer Bevölkerung; die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer blieb praktisch konstant.
Alljährlich wird die kantonale Bevölkerungszahl als Grundlage für den Finanzausgleich unter den Zürcher Gemeinden erfasst. Dabei hat das Statistische Amt nun per Ende 2010 erstmals eine neue, für alle Gemeinden einheitliche Zählweise angewandt. Gemäss der neuen Berechnungsart zählte der Kanton Zürich Ende 2010 rund 1'371'000 Einwohnerinnen und Einwohner.
Die Zahl der Einbürgerungen nimmt im Kanton Zürich seit Beginn der 1990er-Jahre kontinuierlich zu. 2009 erwarben 11'600 Personen das Schweizer Bürgerrecht, fast viermal mehr als noch 1994. Die wichtigsten Herkunftsländer der Eingebürgerten waren in den vergangenen Jahren - neben Italien - die Nachfolgestaaten Jugoslawiens und die Türkei, ihre Bedeutung nimmt aber ab. In jüngster Zeit erwerben auch immer mehr Deutsche den Schweizer Pass, da Berlin seit 2007 die Doppelbürgerschaft erlaubt.
Neuchâtel, 24.08.10 (BFS) - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz ist 2009 um 84'000 Personen bzw. 1,1 Prozent gewachsen und erreichte gemäss definitiven Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) Ende 2009 den Stand von 7'785'800 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Wanderungssaldo um 24 Prozent ab und der Geburtenüberschuss stieg um 2,3 Prozent an. Das Bevölkerungswachstum war in den städtischen Gebieten (+1,2%) stärker als in den ländlichen Gebieten (+0,9%). Am 31. Dezember 2009 umfasste die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz 7'785'800 Personen. Damit hat sie gegenüber dem Vorjahr um 84'000 Einwohnerinnen und Einwohner bzw. um 1,1 Prozent zugenommen. Das aktuelle Wachstum fällt geringer aus als jenes im Jahr 2008 (1,4%), als namentlich aufgrund der guten Wirtschaftslage sowie der Einführung der vollständigen Personenfreizügigkeit für Staatsangehörige der 17 Staaten der Europäischen Union (EU) und der EFTA-Länder ein besonders hoher Wanderungssaldo verzeichnet wurde.
Seit 1987 wertet das Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen der Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus. Diese Vornamen werden jedes Jahr von den Zivilstandsämtern zusammen mit den Daten bezüglich der Lebendgeburten in ihrem Kreis an das BFS übermittelt. Im Jahr 2009 wurden in der Schweiz 78'286 Lebendgeburten gezählt; davon waren 37'879 Mädchen und 40'407 Knaben.
Neuchâtel, 08.07.2010 (BFS) - Das Jahr 2009 war vom Anstieg der Anzahl Geburten, Eheschliessungen und Todesfälle sowie vom Rückgang der Anzahl Scheidungen geprägt. Die zusammengefasste Geburtenziffer lag bei 1,5 Kindern pro Frau. Gegenüber den anderen Ländern weist die Schweiz weiterhin einen geringen Anteil nicht ehelicher Geburten sowie eine hohe Lebenserwartung bei beiden Geschlechtern auf. Soweit die wichtigsten Ergebnisse der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung 2009 des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Neuchâtel, 01.07.2010 (BFS) - Gemäss dem Referenzszenario der neuen Reihe von Szenarien, die das Bundesamt für Statistik (BFS) für den Zeitraum 2010-2060 erarbeitet hat, wird die Bevölkerung der Schweiz in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen. Die Zahl der Personen mit ständigem Aufenthalt in der Schweiz wird von 7,8 Millionen Ende 2009 auf 9 Millionen im Jahr 2060 ansteigen. Diese Entwicklung dürfte hauptsächlich der Migration zuzuschreiben sein. Der Anteil der Personen ab 65 Jahren an der ständigen Wohnbevölkerung, der gegenwärtig rund 17 Prozent beträgt, wird sich rasch erhöhen und am Ende des Betrachtungszeitraums bei über 28 Prozent liegen. Diese demografischen Entwicklungen werden den Wandel der Erwerbsbevölkerung weitgehend beeinflussen. Die Zahl der Erwerbspersonen wird von 4,5 Millionen Ende 2009 auf 4,7 Millionen im Jahr 2021 ansteigen und anschliessend bis Ende 2060 auf 4,6 Millionen zurückgehen. Gleichzeitig wird das Bildungsniveau der Bevölkerung in der Schweiz deutlich ansteigen.
382 906 Personen - oder 2407 mehr als im Vorjahr - wohnten Ende 2009 in der Limmatstadt. Mehr als die Hälfte des Anstiegs (1222 Personen) entfällt auf den Geburtenüberschuss. Erstmals seit langem hat es auch bei der Schweizer Bevölkerung mehr Geburten als Todesfälle gegeben. Die andere Hälfte des Zuwachses ist auf den Wanderungsgewinn von 1185 Personen zurückzuführen. Damit hat sich die Zuwanderung gegenüber den Vorjahren deutlich abgeschwächt.
Die städtische Wohnbevölkerung wird gemäss neusten Prognoserechnungen von Statistik Stadt Zürich als Folge der regen Bautätigkeit auch in den nächsten 10 Jahren kräftig wachsen. Ausgehend von heute rund 380 000 Personen, ist nach den wahrscheinlichsten Szenarien im Jahr 2015 eine Wohnbevölkerung im Bereich von 400 000 bis 404 000 und im Jahr 2020 zwischen 409 000 und 415 000 zu erwarten.