Migration und Integration Indikatorennach Einwanderungsgrund
Der Einwanderungsgrund ermöglicht es, die Zusammensetzung der Migrationsbevölkerung zu differenzieren und dient als erklärende Variable für die Erwerbsquote.
Personen zwischen 15 und 74 Jahren zum Zeitpunkt der Migration1 nach Migrationsgrund 2008
| Männer | Frauen | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tausend | in % | in Tausend | in % | |
| 1. eine zuvor gefundene Arbeitsstelle antreten | 204 | 33.9 | 123 | 19.4 |
| 2. Arbeit finden | 112 | 18.7 | 69 | 10.8 |
| 3. Studium | 35 | 5.9 | 31 | 4.9 |
| 4. ein Asylgesuch einreichen | 36 | 6.1 | 15 | 2.4 |
| 5. die Familie begleiten oder die Familie nachziehen | 62 | 10.4 | 173 | 27.2 |
| 6. Heirat, eine Familie gründen | 49 | 8.2 | 136 | 21.5 |
| 7. anderer Grund | 94 | 15.6 | 81 | 12.8 |
| weiss nicht | (2) | (0.3) | ( ) | ( ) |
| keine Antwort | 5 | 0.8 | 5 | 0.8 |
Die zwei wichtigsten Einwanderungsgründe in der Schweiz sind die Arbeit, inklusive Arbeitssuche, und der Familiennachzug. Der grösste Teil der männlichen Bevölkerung mit Migrationshintergrund kommt wegen der Arbeit oder für die Arbeitssuche in die Schweiz (52,6%), gegenüber 30,2% bei den Frauen. Bei einem Familiennachzug sind es vorwiegend Frauen: Eine von zwei Frauen gegenüber zwei von fünf Männern kommen in die Schweiz, um ihre Familie zu begleiten, um die Familie zusammenzuführen, um zu heiraten oder um eine Familie zu gründen.
Zuletzt aktualisiert am: 24.11.2010
