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Statistik Schweiz
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Bevölkerungsbewegung – IndikatorenHeiraten und Heiratshäufigkeit

Zivilstandsänderungen, beispielsweise durch Heiraten, haben zwar keinen Einfluss auf die Bevölkerungszahl. Sie verändern jedoch die Bevölkerungsstruktur. Mit Heiratshäufigkeit (Nuptialität) ist die Häufigkeit von Eheschliessungen in einer Bevölkerung gemeint. Im Weitern stehen die heiratenden Personen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Das Heiratsverhalten hat in der Schweiz immer noch einen grossen Einfluss auf die Fruchtbarkeit.

Hier finden Sie verschiedene Seiten mit Eckdaten und Grafiken zu den Heiraten und ausgewählte Querschnitts- und Längsschnittindikatoren der Heiratshäufigkeit.

In der Querschnitts- bzw. Periodenanalyse wird die Heiratshäufigkeit in einem bestimmten Zeitabschnitt (i.d.R. einem Kalenderjahr) untersucht. Folgende Querschnittsindikatoren werden präsentiert: rohe Heiratsziffer, zusammengefasste Erstheiratsziffer und Durchschnittsalter bei der Erstheirat.

In der Längsschnitt- bzw. Kohortenanalyse wird die Heiratshäufigkeit verschiedener Geburtsjahrgänge (Geburtskohorten) im Zeitverlauf, d.h. über eine bestimmte Zeitperiode (i.d.R. bis zum Erreichen des 50. Geburtstags der betroffenen Personen), untersucht. Folgender Längsschnittindikator wird präsentiert: Anteil der Nichtledigen nach Geburtsjahrgang und Geschlecht. 
 

 

Heiraten und Heiratsverhalten

 20062007200820092010
Heiraten39'81740'33041'53441'91843'257
Rohe Heiratsziffer5.35.35.45.45.5
Zusammengefasste Erstheiratsziffer     
Männer58.158.659.059.159.1
Frauen62.863.164.064.264.2
Durchschnittsalter bei der Erstheirat     
Männer31.031.231.431.531.6
Frauen28.728.929.129.229.4

Ab 2010: Neue Definition der ständigen Wohnbevölkerung, die zusätzlich Personen im Asylprozess mit einer Gesamtaufenthaltsdauer von mindestens 12 Monaten umfasst.

Quelle: BEVNAT, ESPOP

Zuletzt aktualisiert am: 09.12.2011
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