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Statistik Schweiz
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Bevölkerungsbewegung – AnalysenSterblichkeit der Geburtsjahrgänge 1900 bis 2030

Die Sterblichkeit der Geburtsjahrgänge

Eine Studie des Bundesamtes für Statistik, die in Zusammenarbeit mit Service cantonal de recherche et d'information statistique (SCRIS) erstellt wurde, analysiert die Sterblichkeit der Geburtsjahrgänge 1900 bis 2030 auf der Basis der beobachteten Daten der Jahre 1900-2008 und eines für die Schweiz entwickelten mathematischen Modells bis zum Jahr 2030.
Durchschnittliche Lebensdauer - Geburtsjahrgänge 1900 bis 2030

Man lebt immer länger

Mit einer Zunahme der durchschnittlichen Lebensdauer von rund einem Jahr alle drei Jahre ist die Sterblichkeit im Verlauf des letzten Jahrhunderts deutlich zurückgegangen. Die Frauen bleiben die unbestrittenen Rekordhalterinnen im Bezug auf die Langlebigkeit. Doch dieser Vorsprung der Frauen von rund 4 Jahren für den Geburtsjahrgang 2008 zeigt im Laufe der Generationen eine abnehmende Tendenz. Die Männer holen ihren Rückstand allmählich auf, so dass ihr Gewinn an Lebensjahren bereits seit über vierzig Geburtsjahrgängen jenen der Frauen übersteigt.

Durchschnittliche Lebensdauer (in Jahren)

Nach Alter und Geburtsjahrgang
 MännerFrauen
GeburtsjahrgangBei der Geburt30 Jahre65 JahreBei der Geburt30 Jahre65 Jahre
190053.241.113.659.446.717.5
192063.044.516.271.451.620.7
194073.950.319.880.655.623.4
196079.753.822.185.758.425.4
198084.656.623.789.260.526.9
200087.058.325.191.161.928.1
200887.758.825.591.662.328.5
202088.559.626.292.362.929.0
203089.260.226.692.863.429.4

Die durchschnittliche Lebensdauer ist ein Kohortenmass, das für einen ganzen Geburtsjahrgang berechnet wird. Sie stellt das durchschnittliche Alter dar, in dem alle Angehörigen eines einzigen Geburtsjahrgangs sterben. Sie ist nicht mit der durchschnittlichen Lebenserwartung identisch, welche sich jeweils auf ein einzelnes Kalenderjahr bezieht.

Unterschiedliche Entwicklungen je nach Alter

Bei den rund hundert untersuchten Geburtsjahrgängen gilt, je jünger, desto bedeutender die Zunahme der Überlebenswahrscheinlichkeit. Die Kleinkinder zwischen 1 und 4 Jahren profitieren dabei am meisten. Die Entwicklung der Sterblichkeit der Männer und Frauen verläuft über alle Geburtsjahrgänge hinweg parallel bis zum 15. Lebensjahr. Bei den 15- bis 44-Jährigen tritt ein Rückgang der Sterblichkeit bei den Frauen sowohl früher als auch rascher ein als bei den Männern. Doch ab dem 45. Altersjahr holen die Männer ihren Rückstand auf und verringern die geschlechtsspezifische Differenz in Bezug auf die Sterbewahrscheinlichkeit.

Immer mehr Hundertjährige

Bei der Analyse der Generationssterbetafeln kann folgendes festgestellt werden: von der Generation 1900 haben nur 0,2 % der Männer und 0,9% der Frauen das 21. Jahrhundert erreicht. 4,4% bzw. 9,2% der Personen des Geburtsjahrgangs 1950 werden voraussichtlich 100 Jahre alt. Von der Generation 2010 werden warscheinlich 14% der Männer bzw. 22% der Frauen einen 100. Geburtstag feiern.
Ohne aussergewöhnliche Entdeckungen auf dem medizinischen Sektor werden jedoch nur wenige Menschen älter als 110 Jahre. Gemäss unseren Sterbetafeln können nur 0,6% bzw. 1,1% der 2010 geborenen Knaben bzw. Mädchen dieses Ereignis erleben. Diese Zahlen stellen eine Einschätzung dar, die nicht als eintretende Realität gesehen werden sollte, und das betrifft vor allem die Zahlen, die weit in der Zukunft liegen.

Für mehr Informationen über die Sterbetafeln nach Generation in der Schweiz, konsultieren Sie die unten stehende Publikation, die das Sterblichkeitsmodell und die Hauptergebnisse vorstellt.

    Zuletzt aktualisiert am: 09.06.2010
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