Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie
Erwerbsgrad allein Erziehender
Auch bei den allein Erziehenden kommen bürgerliche Einstellungen zur Familie zum Ausdruck
Im Jahre 2000 gehörten rund 30'000 Mütter und 3'500 Väter zur Gruppe der allein Erziehenden mit Kindern unter sieben Jahren. Wie bereits bei den Vätern in den Paarhaushalten dominiert auch bei den allein erziehenden Vätern mit Kindern unter sieben Jahren ganz klar die Vollzeiterwerbstätigkeit. Allerdings hat sich im Untersuchungszeitraum der Anteil der Vollzeit Erwerbstätigen am Total von anfänglich rund 95% auf rund 80% zu Gunsten einer deutlichen Zunahme der Teilzeiterwerbstätigkeit und einer etwas schwächeren Zunahme der Nichterwerbstätigkeit deutlich reduziert. Bei einer Betrachtung der Resultate für die allein erziehenden Mütter ist offensichtlich, dass bei ihnen ein viel höherer Prozentsatz als bei den allein erziehenden Vätern entweder Teilzeit erwerbstätig oder gar nicht erwerbstätig ist. Damit dominieren auch unter den allein Erziehenden die Merkmale des (traditionellen oder modernisierten) bürgerlichen Familienmodells. Im Vergleich zu den Müttern in Paarhaushalten sind die allein erziehenden Mütter jedoch wesentlich stärker in die Erwerbsarbeit eingebunden. Dies gilt sowohl für die Mütter schweizerischer als auch für die Mütter ausländischer Staatszugehörigkeit. Es versteht sich von selbst, dass die meisten allein erziehenden Mütter und Väter deshalb auf ein quantitativ und qualitativ gutes und erschwingliches Familien ergänzendes Kinderbetreuungsangebot angewiesen sind.
Weiterführende Erläuterungen und statistische Auswertungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei den allein erziehenden Müttern und Vätern sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seite 92, enthalten, sowie in der Publikation "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
", Seite 55.
Im Jahre 2000 gehörten rund 30'000 Mütter und 3'500 Väter zur Gruppe der allein Erziehenden mit Kindern unter sieben Jahren. Wie bereits bei den Vätern in den Paarhaushalten dominiert auch bei den allein erziehenden Vätern mit Kindern unter sieben Jahren ganz klar die Vollzeiterwerbstätigkeit. Allerdings hat sich im Untersuchungszeitraum der Anteil der Vollzeit Erwerbstätigen am Total von anfänglich rund 95% auf rund 80% zu Gunsten einer deutlichen Zunahme der Teilzeiterwerbstätigkeit und einer etwas schwächeren Zunahme der Nichterwerbstätigkeit deutlich reduziert. Bei einer Betrachtung der Resultate für die allein erziehenden Mütter ist offensichtlich, dass bei ihnen ein viel höherer Prozentsatz als bei den allein erziehenden Vätern entweder Teilzeit erwerbstätig oder gar nicht erwerbstätig ist. Damit dominieren auch unter den allein Erziehenden die Merkmale des (traditionellen oder modernisierten) bürgerlichen Familienmodells. Im Vergleich zu den Müttern in Paarhaushalten sind die allein erziehenden Mütter jedoch wesentlich stärker in die Erwerbsarbeit eingebunden. Dies gilt sowohl für die Mütter schweizerischer als auch für die Mütter ausländischer Staatszugehörigkeit. Es versteht sich von selbst, dass die meisten allein erziehenden Mütter und Väter deshalb auf ein quantitativ und qualitativ gutes und erschwingliches Familien ergänzendes Kinderbetreuungsangebot angewiesen sind.
Weiterführende Erläuterungen und statistische Auswertungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei den allein erziehenden Müttern und Vätern sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seite 92, enthalten, sowie in der Publikation "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
", Seite 55.Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010

