Unbezahlte Arbeit
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Zuständige Personen für die Haus- und Familienarbeit
Leichter Trend zu Gunsten gemeinsamer Verantwortung
"Wer macht bei Ihnen hauptsächlich die Haushaltsarbeit?" Die Ergebnisse auf diese Frage der SAKE zur Erfassung der gesellschaftlichen Verhältnisse im Bereich der unbezahlten Arbeit lassen einen leichten Trend zu Gunsten einer stärkeren gemeinsamen Verantwortung von Vätern und Müttern in Paarhaushalten mit Kindern unter 15 Jahren erkennen. Der Anteil der Haushalte mit gemeinsamer Verantwortung stieg zwischen 2000 und 2004 im schweizerischen Durchschnitt von 10,3% auf 13,2%. Dagegen sank der Anteil der Haushalte, in denen die Hauptverantwortung hauptsächlich bei der Mutter liegt von 87,2% auf 82,9%. Trotz dieser Tendenz einer vermehrten gemeinsamen Übernahme der unbezahlten Arbeit sind in der überwiegenden Zahl aller Familienhaushalte die Mütter nach wie vor die hauptsächlich zuständigen Personen für die Organisation und Ausführung der Haus- und Familienarbeiten. Aus den Kartenbildern geht hervor, dass die Genferseeregion zu beiden Zeitpunkten mit 17,8% und 21,1% die höchsten Anteile mit gemeinsamer Verantwortung aufweist. Dementsprechend sind die Anteile der Paarhaushalte, in denen die Hauptverantwortung bei den Müttern liegt, in der Genferseeregion zu beiden Zeitpunkten am geringsten. Ebenfalls sehr schön sichtbar wird im Kartenbild, dass die Zentralschweiz 2004 bei beiden Merkmalen die grössten Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufweist. Im Jahr 2000 dagegen waren die grössten Geschlechterungleichheiten noch in der Ostschweiz zu finden. Der Anteil der Paarhaushalte mit Kindern unter 15 Jahren, in der die Mütter die unbezahlten Haushaltsarbeiten hauptsächliche allein verrichten, erreichte hier ein Maximum von 92,9% und derjenige mit gemeinsamer Verantwortung lediglich 5,2%. Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass in allen Grossregionen der Anteil der Haushalte mit gemeinsamer Verantwortung zugenommen und der Anteil mit alleiniger Hauptverantwortung bei den Müttern abgenommen hat.
Methodische Hinweise: Infolge der geringen Anzahl von lediglich 13 Haushalten mit gemeinsamer Verantwortung für die unbezahlten Haushaltsarbeiten im Kanton Tessin sollte weder dem geringen Wert von 8,1% für das Jahr 2000 noch der überdurchschnittlich starken Zunahme dieser Haushalte zwischen 2000 und 2004 ein zu grosses Gewicht beigemessen werden. Uneingeschränkt repräsentativ sind dagegen die Resultate für das Jahr 2004.
"Wer macht bei Ihnen hauptsächlich die Haushaltsarbeit?" Die Ergebnisse auf diese Frage der SAKE zur Erfassung der gesellschaftlichen Verhältnisse im Bereich der unbezahlten Arbeit lassen einen leichten Trend zu Gunsten einer stärkeren gemeinsamen Verantwortung von Vätern und Müttern in Paarhaushalten mit Kindern unter 15 Jahren erkennen. Der Anteil der Haushalte mit gemeinsamer Verantwortung stieg zwischen 2000 und 2004 im schweizerischen Durchschnitt von 10,3% auf 13,2%. Dagegen sank der Anteil der Haushalte, in denen die Hauptverantwortung hauptsächlich bei der Mutter liegt von 87,2% auf 82,9%. Trotz dieser Tendenz einer vermehrten gemeinsamen Übernahme der unbezahlten Arbeit sind in der überwiegenden Zahl aller Familienhaushalte die Mütter nach wie vor die hauptsächlich zuständigen Personen für die Organisation und Ausführung der Haus- und Familienarbeiten. Aus den Kartenbildern geht hervor, dass die Genferseeregion zu beiden Zeitpunkten mit 17,8% und 21,1% die höchsten Anteile mit gemeinsamer Verantwortung aufweist. Dementsprechend sind die Anteile der Paarhaushalte, in denen die Hauptverantwortung bei den Müttern liegt, in der Genferseeregion zu beiden Zeitpunkten am geringsten. Ebenfalls sehr schön sichtbar wird im Kartenbild, dass die Zentralschweiz 2004 bei beiden Merkmalen die grössten Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufweist. Im Jahr 2000 dagegen waren die grössten Geschlechterungleichheiten noch in der Ostschweiz zu finden. Der Anteil der Paarhaushalte mit Kindern unter 15 Jahren, in der die Mütter die unbezahlten Haushaltsarbeiten hauptsächliche allein verrichten, erreichte hier ein Maximum von 92,9% und derjenige mit gemeinsamer Verantwortung lediglich 5,2%. Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass in allen Grossregionen der Anteil der Haushalte mit gemeinsamer Verantwortung zugenommen und der Anteil mit alleiniger Hauptverantwortung bei den Müttern abgenommen hat.
Methodische Hinweise: Infolge der geringen Anzahl von lediglich 13 Haushalten mit gemeinsamer Verantwortung für die unbezahlten Haushaltsarbeiten im Kanton Tessin sollte weder dem geringen Wert von 8,1% für das Jahr 2000 noch der überdurchschnittlich starken Zunahme dieser Haushalte zwischen 2000 und 2004 ein zu grosses Gewicht beigemessen werden. Uneingeschränkt repräsentativ sind dagegen die Resultate für das Jahr 2004.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
