Familien- und Haushaltsformen
Verheiratete Frauen zwischen 20 und 39 Jahren
| Gemeindetypen | 1990 | 2000 |
|---|---|---|
| Zentren | 47% | 44% |
| Suburbane Gemeinden | 57% | 55% |
| Einkommensstarke Gemeinden | 54% | 51% |
| Periurbane Gemeinden | 63% | 58% |
| Touristische Gemeinden | 57% | 52% |
| Industrielle und tertiäre Gemeinden | 63% | 59% |
| Ländliche Pendlergemeinden | 65% | 60% |
| Agrarisch-gemischte Gemeinden | 67% | 62% |
| Agrarische Gemeinden | 69% | 63% |
| Schweiz | 56% | 53% |
Ehe
Die Bedeutung der Ehe nimmt weiter ab - zunehmend auch auf dem Land
Auch in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat die Bedeutung der Ehe als Lebensform weiter abgenommen. Immer weniger Frauen und Männer in der Schweiz entscheiden sich für die Schliessung und die lebenslange Dauer einer formellen Ehe. Im Vergleich zu den früheren Jahrzehnten hat sich der Rückgang in der Verbreitung der Ehe sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen in den 90er Jahren jedoch etwas verlangsamt (siehe oben stehende Säulendiagramme). Regional variiert die Verbreitung der Ehe unter den 20- bis 39-jährigen Frauen beträchtlich. Im gesamten Untersuchungszeitraum weisen die Städte durchwegs die niedrigsten Anteile verheirateter Frauen auf und die ländlichen Räume die höchsten. Das Gefälle zwischen Land und Stadt hat sich jedoch im Untersuchungszeitraum deutlich verringert. Auch in den nicht städtischen Gebieten des Mittellandes und der Alpen sind immer mehr Frauen zwischen 20 und 39 Jahren nicht oder nicht mehr verheiratet. Diese stärkere Dynamik im Rückgang des Anteils verheirateter Frauen in den nicht städtischen Gebieten kommt insbesondere auch im optischen Vergleich der beiden Kartenbilder für die MS-Regionen 1990 und 2000 sehr deutlich zum Ausdruck.
Weitere Erläuterungen zum Bedeutungsrückgang der Ehe und dessen Ursachen sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas (Seiten 19 und 20) enthalten sowie in der Übersichtsanalyse "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter
" (Seite 60).
Auch in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat die Bedeutung der Ehe als Lebensform weiter abgenommen. Immer weniger Frauen und Männer in der Schweiz entscheiden sich für die Schliessung und die lebenslange Dauer einer formellen Ehe. Im Vergleich zu den früheren Jahrzehnten hat sich der Rückgang in der Verbreitung der Ehe sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen in den 90er Jahren jedoch etwas verlangsamt (siehe oben stehende Säulendiagramme). Regional variiert die Verbreitung der Ehe unter den 20- bis 39-jährigen Frauen beträchtlich. Im gesamten Untersuchungszeitraum weisen die Städte durchwegs die niedrigsten Anteile verheirateter Frauen auf und die ländlichen Räume die höchsten. Das Gefälle zwischen Land und Stadt hat sich jedoch im Untersuchungszeitraum deutlich verringert. Auch in den nicht städtischen Gebieten des Mittellandes und der Alpen sind immer mehr Frauen zwischen 20 und 39 Jahren nicht oder nicht mehr verheiratet. Diese stärkere Dynamik im Rückgang des Anteils verheirateter Frauen in den nicht städtischen Gebieten kommt insbesondere auch im optischen Vergleich der beiden Kartenbilder für die MS-Regionen 1990 und 2000 sehr deutlich zum Ausdruck.
Weitere Erläuterungen zum Bedeutungsrückgang der Ehe und dessen Ursachen sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas (Seiten 19 und 20) enthalten sowie in der Übersichtsanalyse "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter
" (Seite 60).Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010


