Familien- und Haushaltsformen
Ältere Personen
Hohe jedoch stagnierende Anteile allein lebender älterer Frauen
Ein besonders auffälliges Ungleichgewicht im Geschlechterverhältnis wird auf dieser Seite sichtbar: Der Anteil der in einem Einpersonenhaushalt lebenden älteren Menschen ist bei den Frauen sowohl im städtischen wie im ländlichen Raum mehr als doppelt so hoch wie bei den Männern. Im Durchschnitt lebten zum Zeitpunkt der Volkszählung 2000 rund 42 Prozent der Frauen ab 65 Jahre allein. Bei den Männern waren es dagegen nur 17 Prozent. Diese Unterschiede sind in erster Linie eine Folge der höheren Lebenserwartung der Frauen und des damit verbundenen höheren Risikos einer Verwitwung. Besonders hohe Werte allein lebender älterer Frauen kommen in den Städten vor. In den Städten der Romandie leben mehr als die Hälfte aller Frauen ab 65 Jahre allein und die Städte in der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz weisen nur leicht tiefere Anteile auf. Allerdings scheint sich im Laufe der 90er Jahre eine leichte Verringerung dieser markanten regionalen und geschlechtsspezifischen Unterschiede anzubahnen: Der Anteil der in einem Einpersonenhaushalt lebenden älteren Männer hat gesamtschweizerisch deutlich stärker zugenommen als der Anteil der allein lebenden älteren Frauen. Auch ist der Zuwachs an Einpersonenhaushalten von Frauen auf dem Land in jüngster Zeit deutlich höher als in den Städten. In den Städten der deutschen und der italienischen Schweiz fand in den 90er Jahren sogar ein leichter Rückgang des Anteils allein lebender älterer Frauen statt.
Zusätzliche Abbildungen zum Thema sind in der Übersichtsanalyse "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
" enthalten (Seite 62). Ein ausführlicher Kommentar zu den Hintergründen und zur Bedeutung der "Feminisierung des Alters" befindet sich im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas (Seiten 34 und 35).
Ein besonders auffälliges Ungleichgewicht im Geschlechterverhältnis wird auf dieser Seite sichtbar: Der Anteil der in einem Einpersonenhaushalt lebenden älteren Menschen ist bei den Frauen sowohl im städtischen wie im ländlichen Raum mehr als doppelt so hoch wie bei den Männern. Im Durchschnitt lebten zum Zeitpunkt der Volkszählung 2000 rund 42 Prozent der Frauen ab 65 Jahre allein. Bei den Männern waren es dagegen nur 17 Prozent. Diese Unterschiede sind in erster Linie eine Folge der höheren Lebenserwartung der Frauen und des damit verbundenen höheren Risikos einer Verwitwung. Besonders hohe Werte allein lebender älterer Frauen kommen in den Städten vor. In den Städten der Romandie leben mehr als die Hälfte aller Frauen ab 65 Jahre allein und die Städte in der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz weisen nur leicht tiefere Anteile auf. Allerdings scheint sich im Laufe der 90er Jahre eine leichte Verringerung dieser markanten regionalen und geschlechtsspezifischen Unterschiede anzubahnen: Der Anteil der in einem Einpersonenhaushalt lebenden älteren Männer hat gesamtschweizerisch deutlich stärker zugenommen als der Anteil der allein lebenden älteren Frauen. Auch ist der Zuwachs an Einpersonenhaushalten von Frauen auf dem Land in jüngster Zeit deutlich höher als in den Städten. In den Städten der deutschen und der italienischen Schweiz fand in den 90er Jahren sogar ein leichter Rückgang des Anteils allein lebender älterer Frauen statt.
Zusätzliche Abbildungen zum Thema sind in der Übersichtsanalyse "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
" enthalten (Seite 62). Ein ausführlicher Kommentar zu den Hintergründen und zur Bedeutung der "Feminisierung des Alters" befindet sich im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas (Seiten 34 und 35).Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010


