Erwerbsarbeit und Beruf
Motorisierte Wegpendlerinnen und Wegpendler
| Gemeindetypen | Frauen, 1990 | Frauen, 2000 | Männer, 1990 | Männer, 2000 |
|---|---|---|---|---|
| Zentren | 44% | 48% | 61% | 62% |
| Suburbane Gemeinden | 47% | 54% | 65% | 68% |
| Einkommensstarke Gemeinden | 52% | 57% | 68% | 69% |
| Periurbane Gemeinden | 63% | 70% | 74% | 77% |
| Touristische Gemeinden | 61% | 69% | 76% | 78% |
| Industrielle und tertiäre Gemeinden | 62% | 72% | 74% | 78% |
| Ländliche Pendlergemeinden | 68% | 77% | 77% | 81% |
| Agrarisch-gemischte Gemeinden | 69% | 78% | 79% | 83% |
| Agrarische Gemeinden | 72% | 81% | 81% | 86% |
| Schweiz | 53% | 61% | 69% | 72% |
Motorisierte Wegpendlerinnen und Wegpendler
Starke Zunahme der motorisierten Berufspendlerinnen
Im Jahr 2000 benützten rund 470'000 weibliche und rund 796'000 männliche Wegpendler ein Auto oder Motorrad für den Arbeitsweg, sei es als Lenker/Lenkerin oder mitfahrende Person. Auch prozentual neigen die männlichen Pendler deutlich stärker dazu, ein motorisiertes Verkehrsmittel zu benützen. Zwischen 1990 und 2000 hat die Bedeutung des motorisierten Individualverkehrs unter den Arbeitspendlern und -pendlerinnen nochmals kräftig zugenommen. Überdurchschnittlich stark gestiegen sind dabei die Werte der motorisierten Berufspendlerinnen. Benützten 1990 erst rund 53% der Wegpendlerinnen ein Auto oder Motorrad, waren es im Jahr 2000 bereits rund 61%. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 150'000 Frauen. Bei den Männern fiel das entsprechende Wachstum mit einem Anstieg von 69% auf 72% bzw. einem absoluten Zuwachs von rund 70'000 Personen deutlich moderater aus. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der Benützung eines motorisierten Individualverkehrsmittels für den Arbeitsweg haben sich somit zwischen 1990 und 2000 markant verringert. Dies kommt auch im Vergleich der Kartenbilder deutlich zum Ausdruck. In vielen Regionen ist der Anteil der motorisierten Wegpendlerinnen im Jahr 2000 nahezu gleich hoch (gelbe Farbe) wie der Anteil der motorisierten Wegpendler, in drei Regionen ist er sogar höher (grüne Farbe). An der Tatsache, dass sich das motorisierte Individualverkehrsmittel sowohl unter den weiblichen wie unter den männlichen Berufspendlern in der französischen und italienischen Schweiz einer deutlich grösseren Beliebtheit erfreut als in der Deutschschweiz, hat sich im Untersuchungszeitraum nichts geändert.
Im Jahr 2000 benützten rund 470'000 weibliche und rund 796'000 männliche Wegpendler ein Auto oder Motorrad für den Arbeitsweg, sei es als Lenker/Lenkerin oder mitfahrende Person. Auch prozentual neigen die männlichen Pendler deutlich stärker dazu, ein motorisiertes Verkehrsmittel zu benützen. Zwischen 1990 und 2000 hat die Bedeutung des motorisierten Individualverkehrs unter den Arbeitspendlern und -pendlerinnen nochmals kräftig zugenommen. Überdurchschnittlich stark gestiegen sind dabei die Werte der motorisierten Berufspendlerinnen. Benützten 1990 erst rund 53% der Wegpendlerinnen ein Auto oder Motorrad, waren es im Jahr 2000 bereits rund 61%. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 150'000 Frauen. Bei den Männern fiel das entsprechende Wachstum mit einem Anstieg von 69% auf 72% bzw. einem absoluten Zuwachs von rund 70'000 Personen deutlich moderater aus. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der Benützung eines motorisierten Individualverkehrsmittels für den Arbeitsweg haben sich somit zwischen 1990 und 2000 markant verringert. Dies kommt auch im Vergleich der Kartenbilder deutlich zum Ausdruck. In vielen Regionen ist der Anteil der motorisierten Wegpendlerinnen im Jahr 2000 nahezu gleich hoch (gelbe Farbe) wie der Anteil der motorisierten Wegpendler, in drei Regionen ist er sogar höher (grüne Farbe). An der Tatsache, dass sich das motorisierte Individualverkehrsmittel sowohl unter den weiblichen wie unter den männlichen Berufspendlern in der französischen und italienischen Schweiz einer deutlich grösseren Beliebtheit erfreut als in der Deutschschweiz, hat sich im Untersuchungszeitraum nichts geändert.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010

