Erwerbsarbeit und Beruf
Lohnungleichheit, nach Grossregionen
| Höchstes Anforderungsniveau | 1996 | 1996 | 2002 | 2002 |
|---|---|---|---|---|
| Grossregion | Frauen | Männer | Frauen | Männer |
| Région Lémanique | 6139 | 7608 | 6454 | 7795 |
| Espace Mittelland | 5294 | 6972 | 5593 | 7150 |
| Nordwestschweiz | 5706 | 7211 | 6067 | 7718 |
| Zürich | 6090 | 7738 | 6782 | 8571 |
| Ostschweiz | 4792 | 6197 | 5200 | 6831 |
| Zentralschweiz | 4967 | 6831 | 5631 | 7050 |
| Ticino | 5147 | 6350 | 5329 | 6341 |
| Schweiz | 5591 | 7150 | 6063 | 7604 |
| Mittleres Anforderungsniveau | 1996 | 1996 | 2002 | 2002 |
|---|---|---|---|---|
| Grossregion | Frauen | Männer | Frauen | Männer |
| Région Lémanique | 4540 | 5174 | 5231 | 5678 |
| Espace Mittelland | 4198 | 5138 | 4566 | 5502 |
| Nordwestschweiz | 4289 | 5325 | 4800 | 5618 |
| Zürich | 4661 | 5577 | 5074 | 5838 |
| Ostschweiz | 3830 | 4921 | 4280 | 5313 |
| Zentralschweiz | 4137 | 5090 | 4540 | 5417 |
| Ticino | 4000 | 4896 | 4276 | 4997 |
| Schweiz | 4310 | 5211 | 4784 | 5556 |
| Tiefstes Anforderungsniveau | 1996 | 1996 | 2002 | 2002 |
|---|---|---|---|---|
| Grossregion | Frauen | Männer | Frauen | Männer |
| Région Lémanique | 3426 | 4308 | 3921 | 4612 |
| Espace Mittelland | 3540 | 4399 | 3885 | 4664 |
| Nordwestschweiz | 3619 | 4456 | 3900 | 4703 |
| Zürich | 3933 | 4573 | 4002 | 4690 |
| Ostschweiz | 3370 | 4333 | 3649 | 4566 |
| Zentralschweiz | 3520 | 4398 | 3724 | 4637 |
| Ticino | 2810 | 4313 | 3293 | 4217 |
| Schweiz | 3521 | 4399 | 3844 | 4626 |
| Alle Anforderungsniveaus | 1996 | 1996 | 2002 | 2002 |
|---|---|---|---|---|
| Grossregion | Frauen | Männer | Frauen | Männer |
| Région Lémanique | 4267 | 5272 | 4867 | 5750 |
| Espace Mittelland | 4017 | 5261 | 4372 | 5641 |
| Nordwestschweiz | 4233 | 5602 | 4766 | 6000 |
| Zürich | 4688 | 5961 | 5154 | 6534 |
| Ostschweiz | 3716 | 5022 | 4162 | 5491 |
| Zentralschweiz | 4008 | 5210 | 4357 | 5672 |
| Ticino | 3451 | 4798 | 3848 | 4986 |
| Schweiz | 4143 | 5377 | 4625 | 5831 |
Lohnungleichheit
Auch bei gleichem Anforderungsniveau verdienen Frauen überall weniger
Die hier dargestellten mittleren Frauen- und Männerlöhne in den 7 Grossregionen der Schweiz machen auf markante regionale Unterschiede aufmerksam - sei dies bezüglich der absoluten Lohnhöhen von Frauen und Männern oder bezüglich der geschlechtsspezifischen Lohnungleichheit. Die höchsten Löhne werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, für alle Anforderungsniveaus der Arbeitsplätze in der Region Zürich und der Genferseeregion bezahlt. Am wenigsten verdienen Frauen und Männer tendenziell im Tessin und in der Ostschweiz. Der Lohnrückstand der Frauen hat sich zwischen 1996 und 2002 gesamtschweizerisch von 23% auf 21% leicht verringert. Trotzdem verdienen Frauen nach wie vor im Durchschnitt deutlich weniger als Männer, dies auch bei gleichem Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes. Die vergleichsweise grössten geschlechtsspezifischen Lohnungleichheiten treten dabei bei den am höchsten qualifizierten Arbeitnehmenden zu Tage, die vergleichsweise geringsten bei einem mittleren Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes. Unter einer regionalen Perspektive ist die Diskriminierung der Frauen in Bezug auf ihre Entlöhnung in der Genferseeregion tendenziell am geringsten und in der Ostschweiz tendenziell am höchsten.
Weiterführende Kommentare zu den Ursachen und Hintergründen der geschlechtsspezifischen Lohnungleichheiten sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seite 58, enthalten.
Methodische Hinweise: Bei den hier dargestellten mittleren monatlichen Bruttolöhnen handelt es sich um die Medianwerte der "standardisierten Monatslöhne" in der Privatwirtschaft und der Bundesverwaltung. Für die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer liegt dieser Wert über dem ausgewiesenen standardisierten Wert, für die andere Hälfte darunter. Standardisiert bzw. umgerechnet auf eine einheitliche monatliche Arbeitszeit von 4 1/3 Wochen à 40 Stunden wurden die effektiv bei den Unternehmen erhobenen Beträge, um den Vergleich zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zu ermöglichen (für weiter führende methodische Hinweise vgl. Original Frauen- und Gleichstellungsatlas Seite 72).
Die hier dargestellten mittleren Frauen- und Männerlöhne in den 7 Grossregionen der Schweiz machen auf markante regionale Unterschiede aufmerksam - sei dies bezüglich der absoluten Lohnhöhen von Frauen und Männern oder bezüglich der geschlechtsspezifischen Lohnungleichheit. Die höchsten Löhne werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, für alle Anforderungsniveaus der Arbeitsplätze in der Region Zürich und der Genferseeregion bezahlt. Am wenigsten verdienen Frauen und Männer tendenziell im Tessin und in der Ostschweiz. Der Lohnrückstand der Frauen hat sich zwischen 1996 und 2002 gesamtschweizerisch von 23% auf 21% leicht verringert. Trotzdem verdienen Frauen nach wie vor im Durchschnitt deutlich weniger als Männer, dies auch bei gleichem Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes. Die vergleichsweise grössten geschlechtsspezifischen Lohnungleichheiten treten dabei bei den am höchsten qualifizierten Arbeitnehmenden zu Tage, die vergleichsweise geringsten bei einem mittleren Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes. Unter einer regionalen Perspektive ist die Diskriminierung der Frauen in Bezug auf ihre Entlöhnung in der Genferseeregion tendenziell am geringsten und in der Ostschweiz tendenziell am höchsten.
Weiterführende Kommentare zu den Ursachen und Hintergründen der geschlechtsspezifischen Lohnungleichheiten sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seite 58, enthalten.
Methodische Hinweise: Bei den hier dargestellten mittleren monatlichen Bruttolöhnen handelt es sich um die Medianwerte der "standardisierten Monatslöhne" in der Privatwirtschaft und der Bundesverwaltung. Für die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer liegt dieser Wert über dem ausgewiesenen standardisierten Wert, für die andere Hälfte darunter. Standardisiert bzw. umgerechnet auf eine einheitliche monatliche Arbeitszeit von 4 1/3 Wochen à 40 Stunden wurden die effektiv bei den Unternehmen erhobenen Beträge, um den Vergleich zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zu ermöglichen (für weiter führende methodische Hinweise vgl. Original Frauen- und Gleichstellungsatlas Seite 72).
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
