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Statistik Schweiz

Erwerbsarbeit und Beruf

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Lohnungleichheit, nach Grossregionen

Mittlere monatliche Bruttolöhne der Erwerbstätigen in SFR, 1996 und 2002
Höchstes Anforderungsniveau1996199620022002
GrossregionFrauenMännerFrauenMänner
Région Lémanique6139760864547795
Espace Mittelland5294697255937150
Nordwestschweiz5706721160677718
Zürich6090773867828571
Ostschweiz4792619752006831
Zentralschweiz4967683156317050
Ticino5147635053296341
Schweiz5591715060637604
Mittleres Anforderungsniveau1996199620022002
GrossregionFrauenMännerFrauenMänner
Région Lémanique4540517452315678
Espace Mittelland4198513845665502
Nordwestschweiz4289532548005618
Zürich4661557750745838
Ostschweiz3830492142805313
Zentralschweiz4137509045405417
Ticino4000489642764997
Schweiz4310521147845556
Tiefstes Anforderungsniveau1996199620022002
GrossregionFrauenMännerFrauenMänner
Région Lémanique3426430839214612
Espace Mittelland3540439938854664
Nordwestschweiz3619445639004703
Zürich3933457340024690
Ostschweiz3370433336494566
Zentralschweiz3520439837244637
Ticino2810431332934217
Schweiz3521439938444626
Alle Anforderungsniveaus1996199620022002
GrossregionFrauenMännerFrauenMänner
Région Lémanique4267527248675750
Espace Mittelland4017526143725641
Nordwestschweiz4233560247666000
Zürich4688596151546534
Ostschweiz3716502241625491
Zentralschweiz4008521043575672
Ticino3451479838484986
Schweiz4143537746255831

Quelle: Schweizerische Lohnstrukturerhebung, BFS

Lohnungleichheit

Auch bei gleichem Anforderungsniveau verdienen Frauen überall weniger
Die hier dargestellten mittleren Frauen- und Männerlöhne in den 7 Grossregionen der Schweiz machen auf markante regionale Unterschiede aufmerksam - sei dies bezüglich der absoluten Lohnhöhen von Frauen und Männern oder bezüglich der geschlechtsspezifischen Lohnungleichheit. Die höchsten Löhne werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, für alle Anforderungsniveaus der Arbeitsplätze in der Region Zürich und der Genferseeregion bezahlt. Am wenigsten verdienen Frauen und Männer tendenziell im Tessin und in der Ostschweiz. Der Lohnrückstand der Frauen hat sich zwischen 1996 und 2002 gesamtschweizerisch von 23% auf 21% leicht verringert. Trotzdem verdienen Frauen nach wie vor im Durchschnitt deutlich weniger als Männer, dies auch bei gleichem Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes. Die vergleichsweise grössten geschlechtsspezifischen Lohnungleichheiten treten dabei bei den am höchsten qualifizierten Arbeitnehmenden zu Tage, die vergleichsweise geringsten bei einem mittleren Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes. Unter einer regionalen Perspektive ist die Diskriminierung der Frauen in Bezug auf ihre Entlöhnung in der Genferseeregion tendenziell am geringsten und in der Ostschweiz tendenziell am höchsten.
Weiterführende Kommentare zu den Ursachen und Hintergründen der geschlechtsspezifischen Lohnungleichheiten sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seite 58, enthalten.

Methodische Hinweise: Bei den hier dargestellten mittleren monatlichen Bruttolöhnen handelt es sich um die Medianwerte der "standardisierten Monatslöhne" in der Privatwirtschaft und der Bundesverwaltung. Für die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer liegt dieser Wert über dem ausgewiesenen standardisierten Wert, für die andere Hälfte darunter. Standardisiert bzw. umgerechnet auf eine einheitliche monatliche Arbeitszeit von 4 1/3 Wochen à 40 Stunden wurden die effektiv bei den Unternehmen erhobenen Beträge, um den Vergleich zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zu ermöglichen (für weiter führende methodische Hinweise vgl. Original Frauen- und Gleichstellungsatlas Seite 72).
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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