Erwerbsarbeit und Beruf
Frauen in Führungspositionen*
| Gemeindetypen | 1990 | 2000 |
|---|---|---|
| Zentren | 11% | 15% |
| Suburbane Gemeinden | 10% | 12% |
| Einkommensstarke Gemeinden | 16% | 19% |
| Periurbane Gemeinden | 11% | 16% |
| Touristische Gemeinden | 19% | 21% |
| Industrielle und tertiäre Gemeinden | 9% | 12% |
| Ländliche Pendlergemeinden | 12% | 16% |
| Agrarisch-gemischte Gemeinden | 10% | 15% |
| Agrarische Gemeinden | 14% | 22% |
| Schweiz | 11% | 15% |
Führungspositionen
Frauen in Unternehmensleitungen: Grosse Unterschiede zwischen Wirtschaftszweigen und Regionen
Obwohl Frauen mittlerweile mit 44% bald die Hälfte aller Erwerbstätigen bilden, stellen sie in leitenden Positionen immer noch eine Minderheit dar. Für das Jahr 2000 weist die Volkszählung gesamtschweizerisch einen Frauenanteil von knapp 15% in den Unternehmensleitungen aus. Die Unterschiede zwischen Regionen und Wirtschaftszweigen sind dabei beträchtlich. Im Branchenvergleich gilt: Je höher der Frauenanteil bei den Erwerbstätigen insgesamt, desto höher ist der Frauenanteil in den Unternehmensleitungen. So erreicht das Gesundheits- und Sozialwesen mit 80% weiblichen Erwerbstätigen mit 31% den höchsten Frauenanteil in den Unternehmensleitungen. Ebenfalls relativ hohe Werte weisen das Gastgewerbe, die persönlichen Dienstleistungen und das Unterrichtswesen auf. Demgegenüber beschäftigen die Maschinenbau- und Holzindustrie oder das Baugewerbe und die Verkehrsbranche vergleichsweise nur sehr wenige Frauen und der Frauenanteil in den Direktionsetagen ist entsprechend minimal. Die im Kartenbild sichtbar werdenden beträchtlichen regionalen Unterschiede im Frauenanteil in Führungspositionen können damit mindestens zum Teil auf unterschiedliche regionale Branchenstrukturen zurückgeführt werden. In keiner Region und keinem Wirtschaftszweig entspricht der Frauenanteil in den Unternehmensleitungen aber auch nur annähernd dem Frauenanteil an allen Erwerbstätigen.
Zusätzliche Erläuterungen zu den Hintergründen des nach wie vor geringen Frauenanteils in Führungspositionen sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seiten 52 bis 56, enthalten. Zusätzliche Grafiken und Tabellen findet man in der Studie "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
" (Seiten 31 bis 38).
Methodische Hinweise: Um die Personen in Führungspositionen zu berechnen, wurde die Modalität "Arbeitnehmende in Unternehmensleitung" der harmonisierten Variable (der Volkszählungen 1970 bis 2000) "Stellung im Beruf" verwendet. Unter Unternehmensleitung versteht man dabei Direktoren, Prokuristen, Chefbeamte und andere obere Kaderpositionen.
Obwohl Frauen mittlerweile mit 44% bald die Hälfte aller Erwerbstätigen bilden, stellen sie in leitenden Positionen immer noch eine Minderheit dar. Für das Jahr 2000 weist die Volkszählung gesamtschweizerisch einen Frauenanteil von knapp 15% in den Unternehmensleitungen aus. Die Unterschiede zwischen Regionen und Wirtschaftszweigen sind dabei beträchtlich. Im Branchenvergleich gilt: Je höher der Frauenanteil bei den Erwerbstätigen insgesamt, desto höher ist der Frauenanteil in den Unternehmensleitungen. So erreicht das Gesundheits- und Sozialwesen mit 80% weiblichen Erwerbstätigen mit 31% den höchsten Frauenanteil in den Unternehmensleitungen. Ebenfalls relativ hohe Werte weisen das Gastgewerbe, die persönlichen Dienstleistungen und das Unterrichtswesen auf. Demgegenüber beschäftigen die Maschinenbau- und Holzindustrie oder das Baugewerbe und die Verkehrsbranche vergleichsweise nur sehr wenige Frauen und der Frauenanteil in den Direktionsetagen ist entsprechend minimal. Die im Kartenbild sichtbar werdenden beträchtlichen regionalen Unterschiede im Frauenanteil in Führungspositionen können damit mindestens zum Teil auf unterschiedliche regionale Branchenstrukturen zurückgeführt werden. In keiner Region und keinem Wirtschaftszweig entspricht der Frauenanteil in den Unternehmensleitungen aber auch nur annähernd dem Frauenanteil an allen Erwerbstätigen.
Zusätzliche Erläuterungen zu den Hintergründen des nach wie vor geringen Frauenanteils in Führungspositionen sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seiten 52 bis 56, enthalten. Zusätzliche Grafiken und Tabellen findet man in der Studie "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
" (Seiten 31 bis 38).Methodische Hinweise: Um die Personen in Führungspositionen zu berechnen, wurde die Modalität "Arbeitnehmende in Unternehmensleitung" der harmonisierten Variable (der Volkszählungen 1970 bis 2000) "Stellung im Beruf" verwendet. Unter Unternehmensleitung versteht man dabei Direktoren, Prokuristen, Chefbeamte und andere obere Kaderpositionen.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010


