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Statistik Schweiz

Erwerbsarbeit und Beruf

Erwerbsarbeit und Beruf: Beschäftigungsvolumen
Erwerbsarbeit und Beruf: Beschäftigungsvolumen

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Beschäftigungsvolumen

Frauenanteil am Beschäftigungsvolumen erhöht sich nur langsam
Das Beschäftigungsvolumen der Arbeitskräfte kann geschätzt werden, indem die Zahl der Beschäftigten mit ihrem durchschnittlichen Beschäftigungsgrad gewichtet wird. Ausgedrückt wird das Beschäftigungsvolumen in so genannten "Vollzeitäquivalenten". Eine Person mit einem Teilzeitpensum von 30 Prozent einer vollen Stelle zählt beispielsweise 0,3 Vollzeitäquivalente. Für die Beurteilung der Geschlechterverhältnisse im Erwerbsleben ist die Berechnung des Beschäftigungsvolumens ein wichtiges Merkmal, denn es liefert erste Anhaltspunkte, welcher Teil des bezahlten Arbeitsvolumens den Frauen zufliesst und welcher den Männern. Das von Frauen geleistete bezahlte Beschäftigungsvolumen ist zwischen 1985 und 2001 markant stärker gestiegen als dasjenige der Männer. Nur gerade in fünf, hauptsächlich von schrumpfenden Industriebranchen geprägten Regionen (Thal, Mendrisio, Glarner Hinterland, Tre Valli, Schanfigg) ist das Beschäftigungsvolumen der Frauen im Untersuchungszeitraum eindeutig gesunken. Die Zahl der Regionen mit einem sinkenden Beschäftigungsvolumen der Männer ist dagegen ungleich höher. Trotzdem hat sich der Frauenanteil am Beschäftigungsvolumen gesamtschweizerisch nur geringfügig von 33,4% auf 36,6% erhöht. Tendenziell sind die Frauenanteile am Beschäftigungsvolumen in den (Kern-)Städten etwas höher als im städtischen Umland oder im ländlichen Raum, die höchsten Frauenanteile am Beschäftigungsvolumen kommen jedoch nicht in städtischen sondern in ländlichen Räumen vor. Es handelt sich hier in erster Linie um Regionen, in denen Wirtschaftsbranchen mit einem tiefen Lohnniveau dominieren (Gastgewerbe, Uhrenindustrie, Bekleidungs- und Textilindustrie). Der wirtschaftsstarke Grossraum Zürich weist dagegen als Ganzes gesehen nicht speziell hohe Frauenanteile am Beschäftigungsvolumen auf, ebenso wenig die Grossstadtregionen Basel und Bern.
Weitere Erläuterungen dieser Thematik sind im Original Frauen- und Gleichstellungsatlas, Seiten 48 und 72, enthalten.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
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