Erwerbsarbeit und Beruf
Beschäftigungsgrad und -entwicklung
Rückgang der Vollzeitbeschäftigung, Zunahme der Teilzeitbeschäftigung
Der schweizerische Arbeitsmarkt erlebte in den letzten Jahrzehnten einen tief greifenden Strukturwandel. Charakteristische Merkmale sind das starke Wachstum der Teilzeitbeschäftigung und die weit gehende Stagnation der Vollzeitbeschäftigung. Darin kommt ein globaler Trend der Beschäftigungsentwicklung zum Ausdruck, von dem auch die Schweiz nicht verschont geblieben ist: Die zunehmende Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse bzw. die Abkehr vom bisherigen, männlich dominierten Normalarbeitsverhältnis einer ununterbrochenen, sozialversicherungsmässig abgesicherten Vollzeitbeschäftigung. Aus dem Liniendiagramm ist ersichtlich, dass in der Schweiz sowohl die Frauen als auch die Männer von diesem Trend Richtung vermehrter Teilzeitbeschäftigung erfasst worden sind. An der Tatsache, dass Vollzeitstellen mehrheitlich von Männern besetzt werden, Teilzeitstellen dagegen mehrheitlich von Frauen hat sich im betrachteten Zeitraum jedoch sozusagen nichts geändert. Der zweigeteilte Arbeitsmarkt mit einem männlich geprägten Vollzeitsektor und einem weiblich geprägten Teilzeitsektor weist ein grosses Beharrungsvermögen auf.
Weiterführende Daten und Erläuterungen zur gesamtschweizerischen Entwicklung der Geschlechterverhältnisse in der Erwerbsbeteiligung sowie zur Situierung der schweizerischen Verhältnisse innerhalb Europas sind in der Studie "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
" enthalten (Seiten 22-30 sowie 72-75).
Der schweizerische Arbeitsmarkt erlebte in den letzten Jahrzehnten einen tief greifenden Strukturwandel. Charakteristische Merkmale sind das starke Wachstum der Teilzeitbeschäftigung und die weit gehende Stagnation der Vollzeitbeschäftigung. Darin kommt ein globaler Trend der Beschäftigungsentwicklung zum Ausdruck, von dem auch die Schweiz nicht verschont geblieben ist: Die zunehmende Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse bzw. die Abkehr vom bisherigen, männlich dominierten Normalarbeitsverhältnis einer ununterbrochenen, sozialversicherungsmässig abgesicherten Vollzeitbeschäftigung. Aus dem Liniendiagramm ist ersichtlich, dass in der Schweiz sowohl die Frauen als auch die Männer von diesem Trend Richtung vermehrter Teilzeitbeschäftigung erfasst worden sind. An der Tatsache, dass Vollzeitstellen mehrheitlich von Männern besetzt werden, Teilzeitstellen dagegen mehrheitlich von Frauen hat sich im betrachteten Zeitraum jedoch sozusagen nichts geändert. Der zweigeteilte Arbeitsmarkt mit einem männlich geprägten Vollzeitsektor und einem weiblich geprägten Teilzeitsektor weist ein grosses Beharrungsvermögen auf.
Weiterführende Daten und Erläuterungen zur gesamtschweizerischen Entwicklung der Geschlechterverhältnisse in der Erwerbsbeteiligung sowie zur Situierung der schweizerischen Verhältnisse innerhalb Europas sind in der Studie "Fortschritte und Stagnation in der Gleichstellung der Geschlechter 1970-2000
" enthalten (Seiten 22-30 sowie 72-75).Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010


