Ausbildung
Nachobligatorische Ausbildung Sekundarstufe II*
| Gemeindetypen | 2000 |
|---|---|
| Zentren | 49% |
| Suburbane Gemeinden | 47% |
| Einkommensstarke Gemeinden | 49% |
| Periurbane Gemeinden | 46% |
| Touristische Gemeinden | 46% |
| Industrielle und tertiäre Gemeinden | 46% |
| Ländliche Pendlergemeinden | 46% |
| Agrarisch-gemischte Gemeinden | 45% |
| Agrarische Gemeinden | 41% |
| Schweiz | 47% |
Sekundarstufe II Frauenanteil
Weibliche Jugendliche in ländlichen Räumen benachteiligt
Zum Zeitpunkt der letzten Volkszählung betrug der Frauenanteil bei den 15- bis 21-Jährigen, welche eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II absolvierten, im schweizerischen Durchschnitt rund 47%. Diese Grösse setzt sich zusammen aus einem deutlich über 50% liegenden Anteil bei den allgemein bildenden schulischen Ausbildungsgängen (Gymnasien, Berufsmaturitätsschulen und Diplommittelschulen) und einem deutlich unter 50% liegenden Anteil bei den Berufslehren und den Vollzeit-Berufsschulen. Weibliche Jugendliche wählen demzufolge deutlich öfter als männliche Jugendliche kürzere Berufslehren oder absolvieren gar keine nachobligatorische Ausbildung. Die Zahl der Regionen mit einem Frauenanteil von rund 50% ist insgesamt gering. Auch wenn einige wenige ländliche Räume mit geringen Bevölkerungszahlen oder allenfalls Internatsschulen für weibliche Jugendliche relativ hohe Frauenanteile auf der Sekundarstufe aufweisen, sind in städtischen Räume die Frauenanteile auf der Sekundarstufe II im allgemeinen höher als in den ländlichen. Dieses Stadt-Land-Gefälle zeigt, dass es deutlich weniger jungen Frauen als Männern möglich ist, auf dem Land zu wohnen und dort auch eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II zu absolvieren. Junge ausbildungswillige Frauen sind damit eher zur Abwanderung gezwungen als Männer. Dieses Stadt-Land-Gefälle ist in allen Sprachregionen festzustellen, am markantesten ist es jedoch in der italienischsprachigen Schweiz.
Zum Zeitpunkt der letzten Volkszählung betrug der Frauenanteil bei den 15- bis 21-Jährigen, welche eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II absolvierten, im schweizerischen Durchschnitt rund 47%. Diese Grösse setzt sich zusammen aus einem deutlich über 50% liegenden Anteil bei den allgemein bildenden schulischen Ausbildungsgängen (Gymnasien, Berufsmaturitätsschulen und Diplommittelschulen) und einem deutlich unter 50% liegenden Anteil bei den Berufslehren und den Vollzeit-Berufsschulen. Weibliche Jugendliche wählen demzufolge deutlich öfter als männliche Jugendliche kürzere Berufslehren oder absolvieren gar keine nachobligatorische Ausbildung. Die Zahl der Regionen mit einem Frauenanteil von rund 50% ist insgesamt gering. Auch wenn einige wenige ländliche Räume mit geringen Bevölkerungszahlen oder allenfalls Internatsschulen für weibliche Jugendliche relativ hohe Frauenanteile auf der Sekundarstufe aufweisen, sind in städtischen Räume die Frauenanteile auf der Sekundarstufe II im allgemeinen höher als in den ländlichen. Dieses Stadt-Land-Gefälle zeigt, dass es deutlich weniger jungen Frauen als Männern möglich ist, auf dem Land zu wohnen und dort auch eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II zu absolvieren. Junge ausbildungswillige Frauen sind damit eher zur Abwanderung gezwungen als Männer. Dieses Stadt-Land-Gefälle ist in allen Sprachregionen festzustellen, am markantesten ist es jedoch in der italienischsprachigen Schweiz.
Zuletzt aktualisiert am: 29.01.2010
